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Mit gutem Werkzeug macht’s gleich doppelt Spaß

Wer billig kauft, kauft teuer, heißt es im Volksmund. Ein Spruch, der gerade bei Werkzeugen und Maschinen mehr als einen wahren Kern hat. Wer gerne heimwerkt, für den zahlt sich Hochwertiges wirklich aus.

Wer gern und häufig heimwerkt braucht gutes Werkzeug. Experten raten, die Basis­ausrüstung sukzessive zu erweitern © Fotolia
 

Ab und zu ein Loch in die Wand bohren, einen Nagel in die Wand schlagen, eine Schraube in einen Dübel hineindrehen oder nachziehen ... dafür wird in der Regel selbst ein recht ungeschickter Heimwerker kaum einen Professionisten anrufen, sondern selbst Hand anlegen. Sofern er das dafür notwendige Werkzeug griffbereit zuhause hat. Wobei die Basisausstattung eines Ab-und-Zu-Heimwerkers sich ziemlich von der eines ambitionierten Hobby-Heimwerkers oder sogar Häuslbauers unterscheidet.

Für kleine Handwerkerarbeiten im Haushalt reichen in der Regel ein durchschnittlicher bis guter Schraubenzieher- und Gabelschlüsselsatz, ein Akkubohrer bzw. -schrauber, eine Säge, ein Hammer, eine Kombizange und eine Auswahl an Kleinmaterial. Wer jedoch in oder an seinem Haus vieles oder sogar das meiste selbst machen möchte, der sollte nicht am falschen Platz sparen.

Gutes bis sehr gutes Werkzeug lohnt sich für den Heimwerkerprofi auf jeden Fall. Es kommt bei ihm schließlich häufig zum Einsatz – und die hohe Qualität macht es langlebiger und meistens auch leichter zu handhaben – egal ob bei Elektrowerkzeugen (Bohr- und Schleifmaschinen, Stich- und Kreissägen, Akkuschrauber etc.) oder Handwerkzeugen wie Schraubenzieher, Feilen, Spachteln, Steckschlüsselsätzen und Co.

Wer in eine Werkzeugausrüstung investiert, sollte in etwa wissen, welche Arbeiten er tatsächlich selbst durchführen möchte. Für den ambitionierten Heimwerker könnte der Grundstock in Sachen Elektrowerkzeuge so ausehen: eine (Schlag-)Bohrmaschine, Stichsäge, Handkreissäge und ein Akkuschrauber. Bei den Handwerkzeugen gehören zumindest Hammer, Schraubenzieher, Zangen, Ha­cke, Gabel- und Steckschlüssel, Feilen, Spachteln, Maßband, Wasserwaage sowie eine Auswahl an Kleinmaterial (div. Schrauben & Muttern, Nägel etc.) in seine Werkstatt. Oft macht sich auch ein Multifunktionswerkzeug bezahlt, gerade bei Kleinigkeiten oder improvisierten Arbeiten. Das alles gehört in eine oder in Griffweite einer Werkbank aus einer massiven Metallkonstruktion samt dicker Arbeitsplatte und (eisengeschmiedetem) Schraubstock.

Was ist gut? Schauen Sie den Profis auf die Finger! Die wissen genau, mit welchem Gerät oder welchen Marken ihre Arbeit am besten läuft. Und es gibt eine Faustregel: Ein Werkzeug-Set mit rund 100 Teilen sollte mindestens an die 100 Euro kosten.

Tipps & Tricks

Keep it clean! Die Werkstatt, die Baustelle und das Werkzeug sollten möglichst sauber gehalten bzw. regelmäßig gereinigt werden. Damit kann man viel Zeit sparen, das Verletzungsrisiko durch herumliegende Teile minimieren und die Lebensdauer seines Werkzeugs erhöhen.

Gut gesaugt. Für die Reinigung von Werkstatt und Baustelle gibt es spezielle „Baubesen“. Komfortabler und schneller geht es aber in der Regel mit einem Industriestaubsauger. Aber Achtung: Haushaltsstaubsauger sind für die Baustelle und Werkstatt völlig ungeeignet. Der feine Baustaub zwingt früher oder später jeden noch so hochwertigen Haushaltsstaubsauger in die Knie.