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Das Duo Schwarz im GesprächAiola-Chef Schwarz: "Die Murinsel würde ich nicht mehr angreifen!"

Judith und Gerald Schwarz zu Gast in unserer Podcastreihe "Graz – Laut gedacht". Ihre Lokale prägen die Gastro-Szene. Es gab aber auch Locations wie die Murinsel, die sie schnell in die Flucht schlugen.

Judith und Gerald Schwarz bei der Eröffnung des Operncafés.
Judith und Gerald Schwarz bei der Eröffnung des Operncafés. © Juergen Fuchs
 

Am Anfang war der Würstlstand Oh My Dog des Studenten. Jetzt sind es dann mit dem Aiola-Living-Hotel, dem Aiola-Living-Store und dem Moin, das bald aufs Eckstein folgt, schon ein Dutzend Betriebe, denen sie ihren Stempel aufdrücken.

Judith und Gerald Schwarz ist das kongeniale Duo hinter der Aiola-Familie. In "Graz – Laut gedacht", dem Podcast der Kleinen Zeitung, erzählen die beiden von den Anfängen mit Würstlstand und Café, ihrer Leidenschaft für die Gastronomie, die Philosophie ihrer Aiola-Familie und welche internationalen Betriebe – etwa das Hotel Costes in Paris – sie am meisten beeindrucken.

Judith und Gerald Schwarz 2004 bei der Übernahme der Murinsel
Judith und Gerald Schwarz 2004 bei der Übernahme der Murinsel Foto © kk

"Die Murinsel würde ich nie mehr angreifen"

Zwei ihrer Aiola-Häuser sind ja auch schon Geschichte. Judith und Gerald Schwarz erzählen im Gespräch auch, warum er das Aiola City am Mehlplatz, das für ihn das perfekt gelungene Lokal war, hinter sich gelassen hat. Und warum die Murinsel unter ihrer Führung zwar "schon funktioniert hat", aber sie trotzdem schnell wieder weg waren. Auf die Frage, ob die Insel eigentlich noch zu retten sei, sagt Gerald Schwarz: "Sie hat immer noch ein Mega-Potenzial." Allein das Amphitheater böte eine Riesenchance. Aber er würde "sie sicher nicht mehr angreifen".

Hausherr am Mehlplatz, Helmut Marko, und die Köpfe hinter dem damaligen Ailoa-City, Judith und Gerald Schwarz.
Hausherr am Mehlplatz, Helmut Marko, und die Köpfe hinter dem damaligen Aiola City, Judith und Gerald Schwarz Foto © KLZ/Scheriau

Beim Thalersee winkt Schwarz ab

Immer noch ein Traum bleibt freilich, auch ein Lokal am Wasser zu führen, "aber an einem schönen Wasser, also nicht bei der Mur oder am Thalersee ...", räumt der Betriebswirt gleich einmal mit Spekulationen auf, Aiola könnte Appetit auf das neue Restaurant beim Thalersee verspüren.

Was sie sonst noch so verraten?

Warum sie eine Rooftop-Bar in Graz, aber nicht in Reininghaus reizt.

Wo sie ihre zweite Heimat haben.

Warum Judith Geralds "Schunko" ist.

Wieso sie glauben, dass in der Innenstadt bald nur noch Gastro ist.

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Kommentare (15)
Kommentieren
8230HB
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Kann man nur gratulieren...

...alles was diese Familie angreift hat Hand und Fuss.
Ihre Lokale sind voller Flair und das Personal hat tolles Niveau. Hier hat der Neid natürlich sein Nest. Aber alle die hier draufhauen sollen mal selbst versuchen ob sie so etwas schaffen. Das bekommt man nämlich nicht geschenkt. Ich wünsche der Aiola Familie, die vielen Menschen eine Arbeit gibt, von Herzen alles Gute für die Zukunft.

selbstdenker70
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..

Grundsätzlich ist es mir egal wer der Betreiber von einem Lokal ist. Wenn mir die Atmosphäre und Qualität sympathisch ist dann geh ich hin, sonst eben nicht. Warum aber in der Innenstadt immer die gleichen zum Zug kommen kann man sicherlich einmal genauer hinterfragen. Macht aber anscheinend niemand. Gerade für Ecken mit hoher Frequenz würden Pächter sicher Schlange stehen....

JohannAmbros
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Sehr gerne....

.....und immer wieder sehr gerne besuchen wir persönlich die Lokalitäten der Aiola Familie.
Zum Glück kann jeder selbst entscheiden.
An dieser Stelle - alles Gute dem gesamten Team für den Gastronomischen Re-Start...!!

mschloegl
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Gratulation und weiterhin viel Erfolg

In Zeiten wie diesen ist es in dieser Branche sicher nicht einfach. Das stecken sicher viel Fleiß und Entbehrungen dahinter.
...und die Neidgenossen hier im Forum einfach ignorieren.

merch
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...

Das hat mit Neid nichts zu tun.

pecunianonolet
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vermeide

ich persönlich vermeide so gut wie möglich sämtliche Lokale dieser "Familie"

Isidor9
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Kein Verlust

Auf solche linksideologisierten Spassbremsen als Sitznachbarn wie Sie es offensichtlich sind, kann ich als Gast , wenn ich in Graz bin gerne verzichten. Sie sind in einem antikapitalistischen Diskutierclub eh besser aufgehoben , als in einem der tollen Grazer Lokale dieser jungen Unternehmer.

Bereits
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.

Na servas, da haben sich zwei Diskutanten auf ihrem Niveau getroffen.

Bumsdi
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Geht mir auch so!

Ebenso wenig brauche ich die "andere Familie " und ihre Lokale.
Es gibt eine tolle und vielfältige Auswahl an Gaststätten, wo man ganz ohne Schickimicki supergut essen kann. Und die brauchen nicht einmal ein Medium für die Selbstdarstellung, die schaffen das ganz einfach mit qualitätsvollem Angebot.

copa
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Liebe Kleine Zeitung!

Amphitheater!

ronin1234
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Reaktion

Die klassischen Kaffeehäuser sind in Graz bis auf wenige Ausnahmen leider alle verschwunden und der Wintergarten im Operncafe mit dem Plüschmobilar erinnert mich immer an einige Etablissemtens in den 70 -gern.

silent
5
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So etwas

ist zum Speiben. Und die Kleine Zeitung (immer wieder und wiederholt) als kostenloses Werbemedium (wie seinerzeit am Pogusch). Es ist kein Qualitätsmerkmal für eine Stadt, wenn zwei Familien die gesamte Gastronomie kontrollieren.

merch
3
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...

Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund!
(...)
Genau solche "Unternehmensstrategien" unterstreichen das provinzielle dieser Stadt einmal mehr....

der alte M.
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Aiola-Family

…man könnte aber auch „Aiola-Familie „ sagen, um unnötige Anglizismen zu vermeiden.

Ichweissetwas
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Mehrere "Eisen"

Im Feuer! Gehen welche "baden" gibt's einige in petto! Qualität kommt hier hoffentlich vor Quantität!