#klzpräsentiertBerufliche Ein- und Umsteiger sind herzlich willkommen

Mit neuen Konzepten reagieren die Lebenswelten der Barmherzigen Brüder – Steiermark, wo Menschen mit mehrfachen Beeinträchtigungen begleitet und betreut werden, auf den Pflegekräftemangel. Sie unterstützen Interessierte bei ihrer beruflichen Veränderung und machen einen Umstieg – auch ohne Vorkenntnisse – leichter und möglich. Unbedingte Voraussetzung dafür: Ein Herz für Menschen mit Beeinträchtigung.

Im Pflegeberuf ist man näher am Menschen © www.christianjungwirth.com
 

Dass die Corona-Pandemie große Veränderungen für die Gesellschaft gebracht hat, ist Realität. Alle waren und sind privat und beruflich vor neue Herausforderungen gestellt. Die Zeiten der Lockdowns waren dabei nicht nur herausfordernd, für viele waren sie auch eine Zeit des Nachdenkens. Diese Zeit wurde in den Lebenswelten Steiermark genutzt, um neue Konzepte zu gestalten.

Eines davon ist das Jobmodell für interessierte Ein- und Umsteiger aus anderen Berufsgruppen. In Rücksprache mit Menschen, die diesen Schritt bereits gesetzt haben, wurde ein Angebot gestaltet, das laufend optimiert und adaptiert wird. Das Jobmodell bietet eine Teilzeitanstellung als Abteilungshilfe mit berufsbegleitender Ausbildung und flexibler Diensteinteilung. Und auch nach absolvierter Ausbildung im Pflege- und Sozialbereich (PA, PFA, DGKP, FSB/DSB) stehen weitere Karrieremöglichkeiten offen.

LEBENSWELTEN DER BARMHERZIGEN BRÜDER STEIERMARK

In den Lebenswelten der Barmherzigen Brüder – Steiermark werden an mehreren Standorten Menschen mit intellektueller, psychischer oder mehrfacher Beeinträchtigung bei der Umsetzung ihrer persönlichen Ziele begleitet und betreut. Neben fachlicher Professionalität bilden menschliche Zuwendung und eine wertschätzende Grundhaltung, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Respekt, die Basis für ein Miteinander in Vielfalt auf Augenhöhe. Das umfangreiche Angebot beinhaltet Leistungen nach dem Sozial- und Behindertenhilfegesetz.

Der Orden der Barmherzigen Brüder betreibt weltweit Sozial- und Gesundheitseinrichtungen. In Österreich arbeiten mehrere tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Konfessionen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Lebenswelten für Menschen mit Beeinträchtigungen, Therapieeinrichtungen für Drogenkranke, Hospizen oder Kureinrichtungen. Gemeinsam sind sie für Menschen im Einsatz, die ihre Hilfe benötigen.

Barbara Zottler, Pflegefachkraft Lebenswelten Steiermark Foto © Barmherzige Brüder

Man bekommt so viel Herzlichkeit von diesen Menschen geschenkt.Ich gehe jeden Tag gerne in die Arbeitund freue mich auf diese Begegnungen!

Barbara Zottler, Pflegefachkraft

Ein Miteinander in Vielfalt auf Augenhöhe Foto © Christian Jungwirth

Familienfreundlich und flexibel

Barbara Zottler war die erste, die dieses Jobmodell in Anspruch genommen hat und in der Lebenswelt Kainbach als Abteilungshilfe im Pflegebereich arbeitet. Vormals als Friseurin beschäftigt, war sie auf der Suche nach Veränderung und wollte in den Gesundheits- und Sozialbereich einsteigen. Ihre Mutter, die seit 30 Jahren als Pflegeassistentin bei den Barmherzigen Brüdern tätig ist, hat sie auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht.

Ich wollte immer mit Menschen arbeiten und war mit Erreichen meines 40. Lebensjahres auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“, erklärt sie und ergänzt: „Als Ehefrau und Mutter von zwei Jugendlichen bin ich sehr dankbar, dass es diese Möglichkeit gibt und eine familienfreundliche und flexible Diensteinteilung meine berufsbegleitende Ausbildung ermöglicht.“

Den ersten Teil ihrer Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin inklusive Pflegeassistentin hat sie bereits gut absolviert. Bis zum Abschluss ihrer Ausbildung ist sie als Abteilungshilfe angestellt und wird danach als Fachsozialbetreuerin übernommen.

Nähere Informationen zu den Lebenswelten Steiermark  finden Sie unter: www.lebenswelten.at

#KLZPRÄSENTIERT: MEHR ZUM PROJEKT

#klzpräsentiert ist ein neues Format der Kleinen Zeitung, bei dem Top-Arbeitgeber in der Steiermark und in Kärnten vorgestellt werden.


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