SPÖ-Forderung"Umweltagenden trennen von der Landwirtschaft"

Noch Regierungsmitglied Jörg Leichtfried (SPÖ) sieht in der Glyphosat-Politik den Beweis dafür, dass für die ÖVP Landwirtschaftsinteressen den Vorrang haben, wenn es darum geht, Menschen vor krebserregenden Stoffen zu schützen.

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Jörg Leichtfried: Landwirtschaftsinteressen und Umweltagenden vertrgen sich offenbar nicht © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Agenden der Landwirtschaftsindustrie und Umweltinteressen unter einen Hut zu bringen sei immer schon schwierig gewesen. Aber die Entwicklung in Sachen Glyphosatverbot zeige, dass sie de facto unvereinbar seien, wenn es ans Eingemachte, etwa um krebserregende Stoffe gehe.

Den Umstand, dass Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) praktisch vom Parlament dazu gewzungen werden musste, ein Nein zur Verlängerung der Glyphosat-Zulassung auszusprechen, ist für seinen Noch-Regierungskollegen Jörg Leichtfried (SPÖ) nun Anlass, die Trennung dieser beiden Zuständigen unter der neuen Regierung zu fordern.

Am ehesten macht es für Leichtfried Sinn, die Umweltagenden im Gesundheitsressort zu bündeln. "Da gibt es am wenigsten Reibungspunkte innerhalb des Ressorts."

Kommentare (3)

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raspel
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"Umweltagenden trennen von der Landwirtschaft"

Ich habe zwar mit der SPÖ nichts am Hut, aber die Landwirtschaft hat mit Umwelt gar nichts zu tun, ganz im Gegenteil sie stehen sich diametral gegenüber.

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sg70
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Meiner Meinung nach

bräuchte es für Umwelt-und Naturschutz überhaupt ein eigenes Ministerium und das hätte an oberster Stelle zu stehen und zwar noch vor Wirtschaft, Finanz, Landwirtschaft und allem anderen. Uns fliegt gerade die Biosphäre um die Ohren und wenn wir diesem Umstand nicht oberste Priorität einräumen und das schlimmste verhindern, ist alles andere auch schon wurscht.

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Irgendeiner
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Korrekt!

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