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Setzt auf ExpertenratFür Biden ist Corona jetzt der wichtigste Gegner

Wahlsieger kündigt Aktionsplan für 20. Jänner an, um der verheerende Pandemie-Situation im Land Herr zu werden. USA verzeichnen mit mindestens 131.420 Corona-Neuinfektionen den vierten Tag in Folge einen Rekordwert.

© (c) AP (Cayla Nimmo)
 

Der frisch gewählte US-Präsident Joe Biden will schon am Montag einen Expertenrat zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorstellen. Er werde im Kampf gegen das Virus keine Mühe scheuen, sagte Biden am Samstagabend (Ortszeit) in seiner Siegesrede in Wilmington im Bundesstaat Delaware. Die "führenden Wissenschafter und Experten" würden ihm helfen, einen "Aktionsplan" zu entwickeln, der schon ab dem Tag seiner Amtseinführung am 20. Jänner umgesetzt werden könne, sagte Biden.

Biden war am Samstag von US-Medien zum Sieger der Wahl vom Dienstag erklärt worden. Der amtierende Präsident Donald Trump wird noch bis 20. Jänner weiter regieren. Biden hatte jedoch schon vor der Wahl vom Dienstag erklärt, dass er sich im Falle eines Wahlsiegs umgehend mit Gouverneuren und Bürgermeistern kurzschließen würde, um den Kampf gegen die Pandemie voranzutreiben. Verschiedene US-Medien hatten bereits vor Bidens Rede über die geplante Vorstellung des Expertenrats berichtet.

Die USA verzeichnen mit mindestens 131.420 Corona-Neuinfektionen den vierten Tag in Folge einen Rekordwert. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 9,91 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Die Zahl der Todesfälle nach einer Infektion erhöhte sich um mindestens 1039 auf 237.289. Texas ist unterdessen der erste US-Bundesstaat, der die Schwelle von einer Million bestätigten Corona-Infektionen überschreitet.

Dies geht aus einer Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten hervor. Dahinter folgt Kalifornien mit mehr als 950.000 nachgewiesenen Ansteckungen. Weltweit haben nur neun Länder mehr Infektionsfälle als Texas, das 29 Millionen Einwohner hat und dabei mehr als zehn Prozent aller Ansteckungen in den USA verzeichnet. Diese sind mit über 9,8 Millionen gemeldeten Ansteckungen und mehr als 230.000 Todesfällen das am schwersten von der Pandemie betroffene Land der Welt.

 

Kommentare (3)
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tomtitan
0
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Wenn er Experten sucht,

wird er im Kleine - Forum sicher fündig... ;-)))

petera
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8
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Ich Vergleich zu uns

sind die Zahlen in den USA aktuell weit niedriger.

Ich befürchte aber, dass aufgrund des Präsidentenwechsels unter Trump nichts Gravierendes geschieht - bis zum Jänner. Dann haben die Amerikaner aber wirklich ein Problem.

griesbocha
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Das stimmt einfach nicht. Auf welche Zahlen stützt sich deine Aussage?

Ich habe mir die Mühe gemacht deinen Beitrag zu überprüfen:
Nimmt man die repräsentativen aktuellen Todeszahlen beider Länder und setzt sie in Relation zur Bevölkerung, ergeben sich für die USA 0,073% und für Österreich 0,017%.
Damit wird der Unterschied doch schon offensichtlich.