LT-WahlTirol bleibt Schlusslicht bei Wahlbeteiligung

Einen neuen Negativrekord fuhren die Tiroler am heutigen Wahlsonntag ein. Noch nie waren bei Landtagswahlen die Beteiligung so niedrig. im Vergleich zu 2013 ging sie allerdings nur um 0,4 Prozentpunkte zurück.

Wahlurne
Wahlurne © APA/HERBERT NEUBAUER
 

 Tirol bleibt das Schlusslicht bei der Wahlbeteiligung. Mit exakt 60,00 Prozent hielt sich die Wahlbeteiligung gerade noch in der 6er-Marke - aber sie ist in Tirol um mehr als 20 Prozentpunkte geringer als in Oberösterreich. Dort nützten 2015 81,63 Prozent ihr Wahlrecht.

Oberösterreich war neben Wien auch das einzige Bundesland, in dem das Interesse bei der letzten Landtagswahl - in jeweils stark polarisierter Stimmung - gestiegen ist. Der Rückgang in Tirol fiel mit 0,40 Prozentpunkten allerdings sehr gering aus. Aber Tirol war ohnehin schon mit deutlichem Abstand das Land mit der geringsten Beteiligung. Vorarlberg verzeichnete 2014 immerhin noch 64,31 Prozent. Niederösterreich vor vier Wochen 66,56. Zwischen 60 und 70 Prozent lag die Wahlbeteiligung in der Steiermark, Vorarlberg, Tirol, Niederösterreich, über 70 Prozent in Kärnten, Salzburg, Wien, Burgenland.

In den beiden westlichen Bundesländern brach die Beteiligung mit dem (dort späten) Ende der Wahlpflicht - in Tirol 1999, in Vorarlberg 2004 - ein, von zuvor über 80 Prozent auf nur mehr über 60 Prozent.

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Danke für Ihr Verständnis.

cleverstmk
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3
Lesenswert?

Sieger???

Politik aufwachen

Ein Rechenbeispiel ohne Partei Jubelstimmen:
Wahlberechtigt: 537.273
Wahlbeteiligung 60 % = 322.363
ÖVP 44% = 141839 = 26% von allen Wahlberechtigten
SPÖ 17% = 54801 = 10%
FPÖ 15% = 48354 = 9 %
D.h. im Klartext:
die 3 "Sieger" vetreten nicht einmal 50 % aller Wahlberechtigten!!
Mein Vorschlag für jede Wahl: jeder Landtag, etc wird entsprechend der Wahlbeteiligung reduziert!!

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