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Pro & KontraSoll die Covid-19-Impfung für alle verpflichtend sein?

Frank Ulrich Montgomery, der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, spricht sich im Interesse der Allgemeinheit für eine Impfpflicht aus, sollte es einmal ein sicheres Serum geben. Gesundheitsminister Rudolf Anschober setzt auf die Überzeugungskraft von Argumenten und will nicht auf die Impfpflicht zurückgreifen.

Soll Covid-19-Impfung, wenn es sie einmal gibt, verpflichtend sein?
Soll Covid-19-Impfung, wenn es sie einmal gibt, verpflichtend sein? © APA/dpa/Christoph Soeder
 

Pro: Frank-Ulrich Montgomery

Impfen ist die wichtigste und wohl erfolgreichste Präventionsmaßnahme der Medizin. Millionen von Leben wurden durch Impfungen gerettet. Die Pocken sind dank Impfung von der Welt verschwunden, die Kinderlähmung steht kurz davor. Dabei schützt Impfen doppelt: zum einen das Individuum, den Geimpften, zum anderen aber auch die Gesellschaft – uns alle – durch Herdenimmunität. Und das ist bei Corona für mich das Entscheidende.

Kommentare (51)

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Reipsi
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Zur Zeit über diese

Impfung zu reden ist unrealistisch und nutzlos , also red ma dann wenn aktuell ist.

ed
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Wir schauen uns die Brücke an...

...wenn sie gebaut ist, dann entscheiden wir, ob wir rübergehen.

Aktuell ist das Thema geistige Onanie, sonst nichts.

paulrandig
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Ich bin für Entscheidungsfreiheit.

Aber dann bitte auch im Straßenverkehr. Jeder, der glaubt, besser zu fahren, soll auch so fahren dürfen, wie er glaubt. Wurscht, wen er damit vielleicht gefährdet. Regeln sind nur für die Schwachen, WIR haben den absoluten Durchblick und erkennen Manipulationen zu unserem Schaden sofort und spielen mit der Manipulationspolitik der großen Konzerne nicht mit. Unfallfolgen, Gurte, Airbags, Temporeduktion,... alles nur Angstmache um uns irgendwelche teuren Sicherheitspakete zu verkaufen. Autofahren ist sicher, Gurte töten, weil Leute im Auto verbrennen.
---Liest sich absurd? Gut so, genau das war beabsichtig. Parallelen zur Impfdebatte sind natürlich rein zufällig.

MHammer
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Autovergleich die zweite

Um beim Autovergleich zu bleiben:
Wenn es eine 15% tige Wahrscheinlichkeit gibt das das Auto beim Starten explodiert, würde ich persönlich lieber zu Fuß gehen :-)

AAltausseer
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Einfach genial!

👏👍👋

Apulio
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Wenn es unbedingt notwendig ist

und es kommt ein sicherer Impfstoff auf den Markt lasse ich mich auch Impfen, die Grippeimpfung lehne ich ab, wegen der jährlich wechselnden Grippevirenstämme liegt die Wirkung lt. WHO Europe im Schnitt nur bei 60%, die anderen 40% der Geimpften fühlen sich in Sicherheit sind aber ungeschützt. Bis ein sicherer Impfstoff auf den Markt kommt vergehen 2-3 Jahre bei bekannten Viren, bei bisher unbekannten Viren 4-5 Jahre, sollte im Herbst oder im nächsten Jahr ein Impfstoff auf den Markt kommen ist er nicht sicher genug oder der Virus ist schon länger bekannt und nicht so neu wie behauptet wird.

paulrandig
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Apulio

Auch wenn ich die Grippewahrscheinlichkeit auf die Hälfte reduzieren kann, ist es mir recht. Ich tu' mir Influenza wirklich nicht gerne an, und jedes mal, das ich sie vermeiden kann, vermeide ich. Sonst hab ich halt Pech gehabt, muss mich aber wenigstens nicht selbst in den Hintern beißen mit dem Gedanken "Hätte ich doch!"

fliegenpilz123
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Wäre es nicht vorteilhaft

zu wissen dass so und soviel Personal immun ist und im Krisenfall bedenkenlos mit Coronapatienten arbeiten kann? OHNE TESTUNG sitzt immer eine gewisse Unsicherheit im Nacken bei Patientenkontakt,man weiss ja meistens nicht ob dieser nicht infiziert ist.Medizinische Kräfte haben auch Familie zuhause um die sie sich immer sorgen werden in bezug auf eine Ansteckung.Aber ja sie sind systhemrelevant und müssen da durch!!!!

fliegenpilz123
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Debatte über verpflichtende Impfung

hin oder her es gibt bis dato eh noch keine.Was es gibt sind Antikörpertests.Warum werden diese nicht beim medizinischen Personal durchgeführt,sind sie doch noch zu unsicher?????

MHammer
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Impfpflicht nein danke!

Mein Vater wäre vor einigen Jahren beinahe an der ach so sicheren Grippeimpfung gestorben. Ich denke jeder sollte selbst entscheiden ob es für ihn passt bzw. ob es für sein Umfeld notwendig ist sich impfen zu lassen. Abgesehen davon erwarte ich eine Impfung die alle Anforderungen erfüllt und nicht einfach nur so schnell wie möglich entwickelt wurde ohne u. U. alle Studien absolviert zu haben.

pietrok5
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Denke die Debatte ist überflüssig !

Wer oft verreist weiß, daß es für viele Länder schon jetzt verpflichtende Impfungen gibt (zB Gelbfieber). Angenommen einige der bevorzugten Urlaubsländer (Italien, Spanien, Türkei, Griechenland) verlangen eine Covid 19 Impfung bei der Einreise - spätestens dann werden sich die Österreicher impfen lassen.

AAltausseer
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Meinungs- und auch Erfahrungsaustausch ist selten überflüssig.

Aber ein interessanter Aspekt, den Sie da ansprechen! Für Reisen in (und aus!) Drittländern ist das theoretisch zutreffend, aber wenn man glaubt, den Inländern keine Impfpflicht zumuten zu können, kann man auch an der Grenze keinen Impfnachweis verlangen. Und schon gar nicht bei Reisenden aus anderen EU-Ländern, da gilt ja die Gleichbehandlung und Reisefreiheit!

Sam125
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Ich persönlich finde, dass wir uns alle verpflichtend gegen Covid-19 Impfen

lassen müssten,sobald es eine Impfungüberhaupt für alle gibt!Erstens schon aus Solidarität,dem Gesundheitspersonal ( Ärzte, Krankenschwestern,Pflegern usw.) gegenüber,die an vorderster Front für uns da sind und für die dann bestimmt eine Impfpflicht gubt,auch wenn SIE es gar nicht wollen! Und zweitens allen Menschen (auch jungen Menschen) mit Vorerkrankungen gegenüber,die sich nicht Impfen lassen dürfen oder können,auch wenn sie es wollten!Und drittens allen älteren Menschen gegenüber und den Menschen gegenüber,die noch gar nicht wissen,dass sie eigentlich zu der Risikogruppe mit Vorerkrankungen gehören!So gesehen schützen wir uns natürlich auch selbst,denn wer weiß schon,ob er nicht auch schon zu der Risikogruppe gehört,welche das Covid 19 Virus dann auch mit in den Tod reißen könnte!

Notschik
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Impfpflicht - Entscheidungsfreiheit

Entscheidungsfreiheit habe ich in den letzten Wochen massiv vermisst. Wir wurden von den Maßnahmen der Regierung überrollt, ohne jegliche Aufklärung über Expertenmeinungen. Dadurch fehlt uns die Grundlage, um uns selber eine Meinung zu bilden! Es wurden nicht nachvollziehbare Maßnahmen getroffen, und ohne Augenmaß zu bewahren gestraft. Es wurde Angst geschürt und die Maßnahmen so formuliert, dass man mitunter das Gefühl hat, belogen worden zu sein. Auch würde ein Eingestehen von Fehlentscheidungen das Vertrauen in die Regierung stärken.

Dies darf bei einer Impfung nicht passieren! Eine Impfung ist ein medizinischer Eingriff! Diese Entscheidung muss nach umfangreicher Aufklärung jeder selbst treffen dürfen!!!

Marcuskleine
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Experten bzw eigen Meinung bilden?

Ja, man hätte es bei uns so machen können wie in Deutschland, dass man Experten "vorschickt", die ihre Entscheidungsgrundlagen mit der Öffentlichkeit teilen. ABER:
Herr Dr Drosten bekommt regelmäßig Drohungen, weil die Öffentlichkeit auch damit nicht zufrieden ist. Schlussendlich muss (unter Einbeziehung von Expertenmeinungen) eine politische Entscheidung getroffen werden, an die sich dann alle halten. Wenn sich jeder selbst eine Meinung bildet, nach der er dann handelt, ist kein (kurzer!) flächendeckender Lockdown möglich - dann hätten wir Fleckerlteppich

amse84ik
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Und für ALLE Kosten die er/sie

bei Nichtimpfung und positivem Test aufkommen muss...

AAltausseer
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Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister!

Im März haben Sie erklärt, wie wichtig es ist, „mit dem Corona-Peak hinter die Grippewelle zu kommen! Für Grippe gibt es seit Jahrzehnten gute Impfungen, und wir haben eine Durchimpfungsrate von ca 10% und jedes Jahr hunderte Grippetote!
Wie wäre es denn, erst mal zu versuchen, hier mit bereis vorhandenen Impfstoffen Menschenleben zu retten?
Natürlich, Corona ist viel gefährlicher, aber die Zahl der Grippetoten ist höher und die Herdenimmunität bei Grippe leichter zu erreichen!
Und was planen Sie, wenn Covid-19 Impfstoffe mal verfügbar sind, und Ihr ehrbarer, frommer Wunsch der freiwilligen Impfung nicht zur notwendigen Herdenimmunität führt?

Marcuskleine
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im Gegensatz zu CoViD

mutiert Grippe viel schneller, jedes Jahr gibt es neue Stämme. Deshalb könnte bei Grippe im besten Fall immer nur für eine Saison eine Immunität erreicht werden, leider

VH7F
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Weit und breit keine Impfung zu sehen

und es wird schon von Impfpflicht geredet? Da haben wir wohl vorher Herdenimmunität?

Mein Graz
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@VH7F

Von Herdenimmunität wagen nicht einmal die Schweden mehr zu träumen, die sind bei geschätzten 20%, und zu Herdenimmunität braucht man mindestens 60%.

lucie24
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@ mein Graz

das stimmt so sicher nicht. Selbst in Österreich haben bereits fast 500.000 Menschen Antikörper gegen Corona im Blut. Leider wurden die Ergebnisse dieser Studie im ORF genau einmal ganz kleinlaut erwähnt (5% der Bevölkerung).

Die Realität ist, dass eine halbe Million Österreicher das Virus bereits größtenteils unbemerkt und unbeschadet überstanden und weiterverbreitet hat. Und passiert ist NICHTS.

Mein Graz
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@lucie24

Es gibt mit Stand 24.05.2020, 15.00 Uhr genau 401.857 durchgeführte Testungen (Quelle: orf(dot)at). Wie kommst du dann auf fast 500.000 Menschen?
5% der Bevölkerung sind damit infiziert - ob sie sich noch einmal infizieren können ist noch immer unklar.
Damit in Österreich 60% immun sind müssten zusätzlich noch 55% der Bevölkerung infiziert werden - erst dann kann man von Herdenimmunität ausgehen.

Dass "nur" 607 Menschen bisher verstorben sind ist ein großer Glücksfall.
Dass bisher über 15.000 Personen erkrankt und zum Glück wieder genesen sind bezeichnest du als "passiert ist nichts"?
Ich wünsche dir nicht, an so einer schweren Krankheit zu leiden - obwohl es für dich "NICHTS" ist!

scionescio
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@Mein Graz: du bringst da jetzt einiges durcheinander...

... die Anzahl der Tests sagt nicht wirklich was über die Dunkelziffer der tatsächlich Infizierten aus. Von den Infizierten merkt die überwiegende Mehrheit nicht einmal, dass sie infiziert ist/wa und die Letalität schwankt zwischen 0,2 und 4%.
Ob du an Covid-19 oder Influenza stirbst, macht wenig Unterschied - nur dass halt jedes Jahr deutlich mehr Menschen an der Grippe sterben (es gibt Schätzungen, die von 650.000 Grippetoten pro Jahr sprechen) - mit einer Impfplicht für Grippe hätte man mit ein paar Millionen viel mehr Menschen das Leben retten können, als es jetzt mit zig Milliarden der Fall ist.

MoritzderKater
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Wirklich DAFÜR oder DAGEGEN

kann man erst dann sein, wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht, der ausreichend getestet wurde.
Wenn die Nebenwirkungen in gesundheitlich erträglichem Ausmaß sind (Grippeimpfung z.B.) und die Aufklärung diesbezüglich im Vorfeld "vernünftig" gestaltet wurde, dann kann jeder noch Ja oder Nein sagen.
Nur "Nein" zu sagen, weil es gerade opportun ist, finde ich DUMM.

Hieronymus01
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Nur Ja sagen ist moch dümmer.


MoritzderKater
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@Hieronymus01

Wer hat von Ja gesprochen?
Sinnerfasstes Lesen ist die Voraussetzung für ein Ja oder Nein.

 
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