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AK-WahlenWöginger will an einem Sonntag wählen lassen

ÖAAB-Obmann August Wöginger will eine komplette Überarbeitung des AK-Wahlsystems, um die niedrige Wahlbeteiligung zu erhöhen.

MINISTERRAT: WOeGINGER
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

ÖAAB-Obmann August Wöginger will die Arbeiterkammer-Wahlen ähnlich wie politische Wahlen organisieren. Es sollte einen Wahlsonntag geben, an dem alle Arbeitnehmer in ihrer Heimatgemeinde ihre Stimme abgeben können, und zusätzlich eventuell noch einen Abendwahltermin, schlägt der ÖVP-Klubobmann in der Freitag-Ausgabe der "Salzburger Nachrichten" vor.

Damit könnte seiner Meinung nach eine höhere Wahlbeteiligung erzielt werden. Auch könnte dadurch vermieden werden, dass sich die Wahlen wie derzeit je nach Bundesland über mehrere Wochen dahinziehen.

"Komplette Überarbeitung"

Angesichts der Wahlbeteiligung von teilweise unter 40 Prozent hält Wöginger eine "komplette Überarbeitung" des AK-Wahlsystems für angebracht. "Denn so, wie das jetzt läuft, ist die Zusammensetzung der Arbeiterkammer nicht mehr repräsentativ." Derzeit erhalten die Wahlberechtigten die Wahlunterlagen in der Regel in ihren Betrieb oder an ihre Wohnadresse zugeschickt. "Das landet oft im Altpapier, viele Wahlberechtigte wissen gar nicht, dass AK-Wahlen stattfinden."

Salzburgs AK-Präsident Peter Eder weist diese Forderung als "Anschlag auf die Selbstverwaltung" zurück. Wöginger gehe es "ausschließlich darum, die Vertretung der Arbeitnehmer zu schwächen", meinte Eder.

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Danke für Ihr Verständnis.

thj123
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Was sagt in der Steiermark der ÖAABler Franz Gosch dazu.... Nix natürlich.

ÖAAB-Obmann Wöginger will also die Arbeiterkammer aufmischen wegen der niedrigen Wahlbeteiligung. Eine sehr selektive Wahrnehmung, denn die niedrige Beteiligung bei Gemeinderatswahl oder EU Wahlen sind kein Anlassgrund.

Was sagt in der Steiermark der ÖAABler Franz Gosch dazu.... Nix natürlich.
Ist auch eine Zustimmung oder halt kein Mitspracherecht.

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BernddasBrot
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Wöginger ist ein typischer Oppurtunist ,

der alles für seinen Meister bzw. dessen Auftraggeber macht. Deswegen wurde er ja auch in diese Funktion gewählt , um diese Message Control zu auszuführen. L.J. Peters bezeichnete 1969 dies als " Beförderung zur Unfähigkeit ".....

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BernddasBrot
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sorry

Opportunist natürlich....

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SoundofThunder
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NoNa

Viele gehen in ihren Firmen wählen. Und das ist das letzte was die Schwarzen haben wollen.Einfaches Kalkül:Wenn die Firmen geschlossen haben müssten viele Arbeitnehmer Umwege in Kauf nehmen um wählen zu können. Und viele werden ihren freien Tag für alles mögliche verwenden,aber sicher nicht um wählen zu gehen. Was haben die Schwarzen und die Blauen bei der AK zu gewinnen? Nichts! Arbeitszeitflexibilisierung! Denen ist es nur recht wenn so wenig wie möglich wählen gehen um behaupten zu können dass die AK wegen geringer Wahlbeteiligung keinen Zuspruch mehr hat. Und für die FPÖ: Ihr schimpft euch Arbeiterpartei und wollt der Arbeitervertretung die Mittel kürzen (Stichwort:Zwangsmitgliedschaft)? damit die AK ihre Leistungen für den Arbeitnehmer nicht mehr erbringen kann? Ihr seid genau so IV-Hörig wie die ÖVP!!

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walterkaernten
10
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Ak

Vorschlag
Briefwahl und per Internet mittels bürgerkarte. Ak zwangsmitgliedschaft abschaffen

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