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Brüssel EU-Erklärung gegen Antisemitismus

"In Zeiten zunehmenden antisemitischen Hasses geht von der einstimmigen Erklärung der 28 EU-Mitgliedstaaten zur Bekämpfung von Antisemitismus ein wichtiges Signal an die jüdische Gemeinschaft aus", erklärten Vizepräsident Frans timmermans und Justizkommissarin Vera Jourova.

Junge Talmudschueler
Junge Talmudschüler © APA/dpa/Daniel Bockwoldt
 

Die EU-Innenminister haben am Donnerstag einstimmig unter Österreichs EU-Vorsitz eine Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus angenommen. Sie enthält die Entwicklung eines gemeinsamen Sicherheitskonzepts für einen besseren Schutz jüdischer Gemeinschaften und Einrichtungen. Für die EU-Kommission begrüßten Vizepräsident Frans Timmermans und Justizkommissarin Vera Jourova diese Erklärung.

"In Zeiten zunehmenden antisemitischen Hasses geht von der einstimmigen Erklärung der 28 EU-Mitgliedstaaten zur Bekämpfung von Antisemitismus ein wichtiges Signal an die jüdische Gemeinschaft aus", betonten Timmermans und Jourova. "Die EU und alle Mitgliedstaaten stehen an ihrer Seite, um ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen zu gewährleisten. Wir werden uns gemeinsam auf europäischer und nationaler Ebene dafür einsetzen, dass jüdische Bürgerinnen und Bürger zusammen mit allen Bürgern Europas für sich und ihre Kinder eine gemeinsame Zukunft in Europa aufbauen können."

Mit der Erklärung werden die EU-Staaten und die Kommission aufgefordert, konkrete Schritte zu unternehmen, um die jüdischen Gemeinschaften in Europa besser zu schützen und ihr Engagement gegen Antisemitismus fortzusetzen. "Die Mitgliedstaaten sind aufgerufen, die Antisemitismus-Definition der Internationalen Allianz für Holocaust-Gedenken als Orientierungshilfe heranzuziehen. Dies wäre ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Antisemitismus", betonte Timmermans.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte bei einer vom Bundeskanzleramt und jüdischen Organisationen organisierten Konferenz gegen Antisemitismus und Antizionismus am 21. November in Wien eine entsprechende Erklärung angekündigt.

Israelitische Kultusgemeinde

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) hat die von den EU-Innenministern am Donnerstag einstimmig angenommene Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus begrüßt, zugleich aber "Taten" gefordert".

"Erstmals bekennen sich alle 28 nationalen Regierungen zu einer jüdischen Zukunft in Europa. Die Zeit des Wegschauens ist nun hoffentlich beendet. Aber den Worten müssen Taten folgen", erklärte IKG-Präsident Oskar Deutsch in einer Aussendung. Die Erklärung könne "ein positiver Wendepunkt für das jüdische Leben in Europa" sein. Es liege nun in der Verantwortung aller europäischen Staaten, die entsprechenden gesetzgeberischen und weitergehende politische Schritte auf nationaler Ebene zu setzen.

Kommentare (2)

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Irgendeiner
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Weil ich da oben die beiden Knäblein mit Kippa sehe,

find ich putzig, zur Erinnerung,es gibt kein religiöses Gebot zum Tragen der Kippa,weder in der Bibel noch im Talmud,sowenig wie es ein Gebot für kleine Mädchen gibt ein Kopftuch zu tragen,aber im Judentum,Christentum und im Islam gibt es das für erwachsene Frauen und Wöginger und Rosenkranz haben keinen Tau aber den Mund offen.Und in einer liberalen Gesellschaft tragen halt kleine Juden ihre Kippa und kleine Musliminen ihr Kopftuch und kleine Österreicher ihre Lederhosen und andere Kleine ihr slim-fit außer Mama und Papa wollen das anders, denn es gibt Elternrechte und niemand will reinpfuschen außer ein paar schwerstgestörten Kulturnepochanten.Und ja, wir haben hier schon aus historischen Gründen die Pflicht gegen Antisemitismus aufzustehen,mehr, wir haben aus denselben Gründen die Pflicht alle Minderheiten vor Übergriffen zu schützen,da sind auch noch einige andere Gruppen ermordet worden,aber ich lasse mir Antisemitismus und Antizionismus nicht in eins setzen, weil ich niemandes verdummten Nationalismus umarme, nicht den der Eigenen und nicht den Anderer und das Völkerrecht und die Menschenrechte für alle gelten und alle daran zu messen sind und da steig ich nicht runter!

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Irgendeiner
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Addendum:Es gefällt Euch nicht, ich sehe es

und all die behirnten religionsgeschichtlichen,religionssoziologischen und kulturhistorischen Repliken die ich darauf kriege,all die Widersprüche auf dem Gebiet normativer und deskriptiver Ethik,all die ethnologischen und anthropologischen Einwände,bis hin zur Paläoanthropologie und diversen Varianten evolutionstheoretischer Modelle,da bin ich natürlich hilflos,trotzdem lache ich irgendwie Tränen.Ums doch nochmal zusammenzufassen, Wöginger darf kein Dauerzustand werden,wars diesmal durchsichtiger? Man lacht schallend.

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