US-Diplomaten betroffenWien ist der neue Hotspot für das rätselhafte "Havanna-Syndrom"

Im Umfeld der US-Botschaft traten zwei Dutzend Fälle mysteriöser Gesundheitsprobleme wie Kopfschmerzen, Hörprobleme und Orientierungslosigkeit auf.

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© APA/Alexander Slabihoud/USBotschaft
 

Wien soll nach einem Bericht des US-Magazins "The New Yorker" ein neuer Brennpunkt des "Havanna-Syndroms" sein. Rund zwei Dutzend US-Geheimdienstmitarbeiter, Diplomaten und andere Regierungsbeamte sollen unter geheimnisvollen Beschwerden leiden, wie sie zunächst Ende 2016 in der kubanischen Hauptstadt aufgetreten waren. US-Behörden verstärken nun dem Bericht zufolge die Suche nach der Ursache des Phänomens, das zunächst auf "Akustikattacken" zurückgeführt worden war.

In Wien sei die zweitgrößte Anzahl an Fällen außerhalb Havannas gemeldet worden, schreibt das Magazin, das Wien als internationale Drehscheibe der Spionage darstellt. Der erste Fall sei einige Monate nach der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden aufgetreten. Man habe die Fälle zunächst geheim gehalten, um die Ermittlungen der US-Behörden nicht zu behindern, schreibt das US-Magazin.

In der kubanischen Hauptstadt hatten vornehmlich in der Zeit zwischen Ende 2016 und Sommer 2017 zahlreiche Mitarbeiter der US-Botschaft oder deren Angehörige berichtet, sie hätten ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen. Sie klagten über Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hörprobleme, Orientierungslosigkeit und Konzentrationsschwächen. Als Reaktion auf die mutmaßlichen "Akustikattacken" zogen die USA mehr als die Hälfte ihres Botschaftspersonals aus Havanna ab. Es gab aber auch alternative Erklärungsweisen, etwa ein psychisches Massenphänomen oder Grillengeräusche.

Ähnliche Fälle in China, Russland, Kolumbien, Usbekistan

Bald tauchten auch einige Fälle unter Angehörigen von US-Behörden, Geheimdiensten oder Militärs außerhalb Havannas auf, etwa in China, Russland, Kolumbien, Usbekistan oder den USA selbst. Die genaue Verbreitung ist unklar, Der "New Yorker" berichtet von etwa 130 gemeldeten Fällen. Allerdings werden demnach auch immer wieder Fälle von der Liste gestrichen, weil andere Ursachen für die Beschwerden ausgemacht werden konnten.

Rätselraten über die Ursache

In vielen Fällen liegt die Ursache aber weiter im Dunkeln. Das US-Magazin berichtet über abenteuerliche Erklärungsansätze wie Angriffe mit Mikrowellenstrahlung, um Daten von Smartphones und Computern zu stehlen. Die US-Regierungsbehörden sprechen offiziell von "außergewöhnlichen" oder "unerklärten Gesundheitsvorfällen". Hinter vorgehaltener Hand bezeichne William Burns, Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, die Vorfälle aber eher als "Attacken", schreibt der "New Yorker". Er habe eine spezielle Einheit zusammengestellt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Auch andere US-Behörden und das US-Außenministerium sollen der Sache nun wieder verstärkt nachgehen.

Einige ungenannte Mitglieder der US-Regierung von Präsident Biden gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass Russland hinter den Ereignissen stecken könnte. Spekuliert wird in dem Bericht über Zusammenhänge mit US-Versuchen, das traditionell Russland gegenüber freundliche Österreich stärker auf die Seite der westlichen Allianz zu ziehen. Erinnert wird auch an einen Cyberangriff auf das österreichische Außenministerium in Wien im Vorjahr, der von Russland ausgegangen sein könnte. Auswirkungen auf die US-Botschaft dürften die Ereignisse vorerst nicht haben. Ein Abzug von Personal, wie in Havanna, sei derzeit nicht zu beobachten, berichtet der "New Yorker".

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STEG
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In Ländern wie GB, Italien,Spanien, Deutschland, Frankreich etc etc etc . nicht aufgetreten, jedoch in Kuba, China, Russland, Kolumbien und Usbekistan und jetzt Österreich?
Alles unattraktive Ziele für Botschaftspersonal?

Church-Hill
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Vielleicht fangen jetzt ein paar Leute

zum denken an...

wischi_waschi
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Church-Hill

GLAUBE ICH NICHT, ES WIRD NOCH SCHLIMMER KOMMEN.
ICH STELLE MICH EINMAL AUF 10 jAHRE .EIN!

dieRealität2020
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Man kann nichteinmal merh den Kopf schütteln über diese generell ausgeprägten Schwachsinn

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Es gibt eben Unterschiede zwischen Menschen und Menschen. So einfach ist das. Das sind die USA Amerikaner. So sind auch ihre Diplomaten. Ich denke und vermute das ist eher eine Krankheit für den Psychiater als für den Hausarzt oder Facharzt.
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Klar und ohne Zweifel das hier Russland wieder die Schuld trägt. Es gibt wie immer keine Beweise noch Indizien egal. Russland ist schuld. Da in Österreich hätte ich auch vermutet, das man Kurz die Schuld gibt. Der ja für nahezu für alle Schuldzuweisungen verantwortlich ist.

frogschi
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Nun ja bei Russland als Schuldigen habe ich meine Zweifel,

aber Kurz?... Das könnte stimmen ;-)

dieRealität2020
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Wie anders sollte es ein. In Kuba begann es.

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Wien soll nach einem Bericht des US-Magazins "The New Yorker" ein neuer Brennpunkt des "Havanna-Syndroms" sein. Rund zwei Dutzend US-Geheimdienstmitarbeiter, Diplomaten und andere Regierungsbeamte sollen unter geheimnisvollen Beschwerden leiden, wie sie zunächst Ende 2016 in der kubanischen Hauptstadt aufgetreten waren.
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Aus den Whistleblower Unterlagen von Snowden und des Wikileaks-Gründers Julian Assange konnten wir lesen wie USA Diplomaten leben denken und ihre Vertretungen führen und was sie von anderen Menschen halten. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

Heike N.
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USA Diplomaten leben denken und ihre Vertretungen führen

Da lob ich mir Onkel Vladimir. Was macht der nochmal mit Oppositionellen?

Fotomandalas
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Hugh ich habe gesprochen

mehr ist nicht zu sagen