Es war eine zentrale Ansage der türkis-grünen Koalition in der Energiekrise: Ab 2023 soll in neuen Häusern der Einbau von Gasheizungen verboten werden. Außerdem dürfen bestehende Öl- und Kohleheizungen nur noch durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden. Aus alldem wird nun doch nichts – zumindest nicht ab Jänner. Denn während die Regierung im Ministerrat nach langem Ringen Anfang November das zugrunde liegende Erneuerbaren-Wärme-Gesetz abgesegnet hat, fehlt nach wie vor die nötige Zweidrittelmehrheit für einen finalen Beschluss im Parlament. Das Stück musste deshalb von der Tagesordnung des letzten heurigen Wirtschaftsausschusses am kommenden Mittwoch genommen werden. Ein Inkrafttreten ist somit vor Mitte des nächsten Jahres nicht mehr realistisch, ist aus Verhandlerkreisen zu erfahren.