Porträt Sebastian KurzEin Grenzgänger im scharfen Gegenwind

Sebastian Kurz mischte die Innenpolitik auf und spielte Gegner unsanft an die Wand. Jetzt steht der Ungestüme schon wieder in Trümmern. Gibt es einen dritten Akt?

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Kurz vor dem Kanzleramt
Kurz vor dem Kanzleramt © AFP/Alex Halada
 

Vielleicht war es eine Vorahnung. „Ich will das nicht“, hatte Sebastian Kurz im August 2014 zu seinem amtsmüden Förderer Michael Spindelegger gesagt, als dieser einen Nachfolger suchte. Kurz fürchtete, der Ruf an die ÖVP-Spitze könne ihn zu früh ereilen. Dass jedes politische Amt Gegenwind bedeutet, war ihm sowieso bewusst: Schon die Berufung zum Integrationsstaatssekretär 2011 hatte dem damals 24-Jährigen ein gerüttelt Maß Hohn und Spott eingetragen.

Kommentare (3)
gehtso
2
1
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schön, wenn

man die "andere" Seite des "lieben, höflichen.. ", Herrn Kurz ausklammern kann! Ein echter Fan halt!

Gessi
3
9
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Gelungenes Porträt

Ein wunderbar geschriebenes, kompaktes Porträt, das man von Anfang bis zum Schluss in einem Schwung durchlesen kann. In verständlicher Sprache wird alles Relevante erklärt. Das wünsche ich mir öfter.
(Bei manch anderen Journalisten muss man Passagen mehrmals lesen, um den Sinn zu erfassen....)

fkrist35
6
8
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Aktionen "BPO" und ""Ballhausplatz"...

...werden hier (bewusst?) ausgeklammert. Da würde das Bild des Sauberen nämlich (mehr als) ein paar Dreckspritzer abbekommen!