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Wortgefecht ohne SichtkontaktThurnher kontra Fleischhacker: Was läuft schief in Österreichs Asylpolitik?

THURN­HER kon­tr@ FLEISCH­HA­CKER: Ein Wort­ge­fecht ohne Sicht­kon­takt. Die Kon­tra­hen­ten sit­zen vor ihren Lap­tops, schär­fen Ar­gu­men­te und ge­hor­chen drei Re­geln:

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Drei Regeln

  1. Das Thema wird von Kleine-Zeitung-Chefredakteur Hubert Patterer vorgegeben, von Fußball bis Raumfahrt ist alles möglich
  2. Das erste Wort wird abwechselnd erteilt, genauso das letze. Endlich kann geklärt werden, was wichtiger ist
  3. Die Zahl der Worte wird streng geteilt. Jeder hat gleich viel Platz, es sei denn, einer verzichtet zugunsten des anderen.

MICHAEL FLEISCHHACKER: Die Frage, was in der österreichischen Asylpolitik schief läuft, lässt sich wohl am knappsten und präzisesten so beantworten. Fast alles, und das schon immer. Spätestens aber, seit man in einem kollektiven Anfall von politischem Wahnsinn die Idee des Asyls und ihre rechtliche Ausgestaltung, die dezidiert auf den seltenen Einzelfall ausgelegt war, auf die Massenmigrationsphänomene unserer Tage anzuwenden begann. Das für den seltenen Einzelfall konzipierte Einzelprüfungsverfahren überfordert auch die robusteste Bürokratie und führt auf allen Seiten zu nichts als zu Frustration.

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