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Neos-Wirtschaftssprecher"Eine Überdosis an Gift": Sepp Schellhorn zieht sich aus der Politik zurück

Der Neos-Politiker und Gastronom Josef Schellhorn legt alle politischen Ämter zurück. Er wolle sich in der prekären Lage für die Gastronomie um seine Betriebe und Mitarbeiter kümmern. Außerdem raube ihm die Politik "nur mehr Kraft".

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++ ARCHIVBILD ++ NEOS-MANDATAR SCHELLHORN VERABSCHIEDET SICH AUS DER POLITIK
© (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
 

Der Neos-Abgeordnete Josef Schellhorn zieht sich aus der Politik zurück. Das verkündete er am Donnerstag. Mit dem heutigen Tag beende er sein gesamtes politisches Engagement, „weil ich meine ganze Kraft für meine Betriebe und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauche. Wir alle in der Gastro arbeiten aktuell am Anschlag mit wenig Perspektive auf Änderung“, schrieb er. Er verlasse die Politik aber auch, „weil sie mir nur mehr Kraft raubt und eine Überdosis an Gift freisetzt“, so Schellhorn. In Anlehnung an Peter Handkes "Der kurze Brief zum langen Abschied" schreib Schellhorn am Donnerstag einen "langen Brief zum kurzen Abschied", den er auch als Twitter-Thread veröffentlichte.

Schellhorn ist Hotelier und Gastronom in Salzburg und saß seit 2014 für die Neos im Nationalrat. Er war Wirtschafts- und Kultursprecher, zeigte aber auch Engagement in humanitären Fragen. Nach der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 beherbergte er unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in seinen Hotels und bildet sie als Lehrlinge in seinen Betrieben auf.

Dank an Blümel

Zum Abschied bedankte er sich nicht nur bei seinen Parteikollegen, sondern auch bei politischen Mitbewerbern. Explizit nannte er ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel, „der es eigentlich nicht Not hat, sich türkise Socken anzuziehen“, beim SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter und der Salzburger FPÖ-Chefin Marlene Svazek.

Was er und seine Familie in den letzten Jahren geleistet haben, hat meinen allerhöchsten Respekt und meine Bewunderung

Neos-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger

Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger dankte Schellhorn als "kräftigste Stimme und größtes Herz für Unternehmertum und Menschlichkeit" im Nationalrat und weit darüber hinaus: "Was er und seine Familie in den letzten Jahren geleistet haben, hat meinen allerhöchsten Respekt und meine Bewunderung", erinnert die pinke Parteichefin auch an Schellhorns persönlichen Einsatz in der Flüchtlingsfrage und für die Möglichkeit einer Lehre für junge Asylwerber.

Sein Mandat im Nationalrat übernimmt die Innsbrucker Gemeinderätin und Tirolerin Julia Seidl, die jüngst schon in den Vorstand der Bundespartei gewählt worden war.

Der Brief in voller Länge

Liebe Freunde!
Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich beende mit heutigem Tag meine politische Tätigkeit und ziehe mich aus all meinen politischen Funktionen zurück. Ich verlasse die politische Arena, weil ich zum einen meine ganze Kraft für meine vier Betriebe und meine MitarbeiterInnen brauche. Wir haben einen massiven Mangel an Fachkräften und ich will jetzt mit meinem ganzen Einsatz an ihrer Seite stehen. Wir alle im Tourismus arbeiten jetzt am Anschlag, gewaltige Herausforderungen kommen auf uns zu.

Zum anderen verlasse ich die Politik auch, weil sie mir meine Kraft als Unternehmer und Arbeitgeber raubt und eine Überdosis an politischem Gift uns Abgeordnete aufzufressen droht. Ich habe so viele Menschen erlebt, die sich in dieser Zeit massiv verändert haben. Und dafür stehe ich nicht zur Verfügung.

Wenn man vielen Menschen begegnet und sich die Wege fürs erste trennen, gilt es sich zu bedanken.
Besonders wichtig sind die Menschen, die mich aushalten mussten: Das ist im Parlament vor allem die Supermanagerin Barbara Hanak, die Inhaltsgeber Armin Hübner, Matthias Pirngruber, Christina Aumayr-Hajek, Lukas Sustala, Günther Oswald, Stephanie Hörmanseder und viele weitere, die meine Wertschätzung genießen.

In der Wirtschaftspolitik bin ich vor allem für die vielen Begegnungen mit all jenen dankbar, die sich nicht aus Angst vor Nachteilen den Mund verbieten ließen. Über die Flut an Bürokratie, über Hilfen, die nicht fließen, oder darüber, wie all jene drangsaliert werden, die gegen das politische System aufbegehren. Ich hatte während meiner Zeit in der Politik über 20 Betriebsprüfungen, ich weiß, wovon ich rede. Mut ist keine Kerntugend in diesem Land, aber es gibt sie, die Mutigen! Für sie habe ich mich sieben Jahre lang eingesetzt und in die Schlacht geworfen.

Allein in der Zeit der Lockdowns habe ich über 400 Gespräche mit UnternehmernInnen geführt und geschätzte 2000 Mails beantwortet. Es waren Geschichten, die mir an die Nieren gegangen sind, weil ich im Gegensatz zu den BerufspolitikerInnen weiß, wie sich die Sorge um MitarbeiterInnen und die betriebliche Existenz anfühlt. Die Angst, dass das eigene Lebenswerk den Bach hinunter geht. Wenn ich mir etwas wünsche, dann, dass die Rolle der UnternehmerInnen mit anderen Augen gesehen wird. Schwarze Schafe gibt es immer, aber das Groß hält dieses Land mit viel Herzblut und Risiko am Laufen.

In der Kulturpolitik liegt mein großer Schmerz
Ich habe ihr in den letzten Monaten zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Die österreichische Kultur hat keine Politik und hätte sie so bitter Not. Wobei ich engagierte Einzeltäter wie Thomas Drozda hervorheben möchte. Die Kultur braucht einen fairen Rahmen, in dem sich Künstlerinnen und Künstler frei bewegen können. Martin Kušej sei hier als Impulsgeber, als streitbarem und wahrem Freund, gedankt.

Politik aus Haltung und nicht aus Umfrage-Kalkül
Politik macht nur Sinn, wenn man Anliegen und Inhalte vertritt, ob sie in den Umfragen der Wählergunst entsprechen oder nicht. Das war immer mein Leitmotiv. Vor Weihnachten standen wir am Ballhausplatz versammelt, um für die Aufnahme von Kindern und Familien aus Moria zu kämpfen. Dafür danke ich meinen MitstreiterInnen André Heller, Birgit Minichmayr, Ernst Molden, Anna Marboe, Marc Janko, Eva Blimlinger, Thomas Maurer, Josef Hader, Florian Scheuba und vielen anderen mehr.

Das politische Sittenbild in unserem Land mag im Keller sein, aber unsere Zivilgesellschaft hält!

Integration funktioniert, wenn man sie lebt
Ich habe 2015 30 Flüchtlinge am Parkplatz von Bad Gastein empfangen und sie für einige Monate beherbergt. Der Bürgermeister hat gewettert, im Supermarkt wurde ihnen der Einkauf verweigert, aber die positiven Erfahrungen waren stärker. Stellvertretend dafür sei Roland Trettl und Roland Dolschek gedankt, mit denen wir den jungen, motivierten Burschen Kochen und Servieren beigebracht haben. Ein Großteil der Flüchtlinge von damals sind heute im Arbeitsleben, finanzieren ihren Lebensunterhalt und leisten einen Beitrag für unser Land.

Gräben schließen, nicht vertiefen
Ich habe in den sieben Jahren Politik faire MitstreiterInnen quer durch alle Parteien erlebt, darum seien Sie erwähnt: In der ÖVP gilt mein Dank Gernot Blümel. Er hat es eigentlich nicht Not, sich türkise Socken anzuziehen. Er ist wesentlich klüger, als seine Budgets vermuten lassen und er hat Witz. Wir hatten immer eine wertschätzende Gesprächsebene. Bei den Grünen denke ich an die großartige Eva Blimlinger. Ich finde es ewig schade, dass diese kluge Frau nicht Kulturministerin wurde. Wobei ich auch den Austausch mit Staatssekretärin Andrea Mayer als bereichernd erlebt habe. In der SPÖ möchte ich bei meinem Wutbruder an der Wirtschaftsfront, Christoph Matznetter, bedanken. Manchmal übersieht man in seinem lautstarken Auftreten die Nuancen und Tiefe seines Antriebs. Und ein Extradank für so manche Tschick am Josefsplatz …

Bei der FPÖ möchte ich Marlene Swazek hervorheben. Sie hat mich im Salzburger Landtagswahlkampf anfänglich ganz schön ins Schwitzen gebracht. Sie ist jedenfalls eine faire Gegnerin gewesen, der ich alles Gute (wenn auch nicht allzu viele Prozente) wünsche.

Mein besonderer Dank gilt NEOS
Meine tiefe Bewunderung für Matthias, den Impulsgeber. Beate wünsche ich weiterhin viel Beharrlichkeit im Kampf für die Dinge, die zählen: Mensch, Umwelt, Wirtschaft. Wir haben einen eklatanten Mangel an sauberer, korruptionsfreier Politik. NEOS bleibt hier der Stachel im Fleisch.

Danke an meine großartigen Mitstreiter Niki Scherak und Gerald Loacker für den gemeinsamen Weg!

Österreich, seine Menschen und Unternehmen gehören sich selbst. Wir gehören in keine Kammern, in keine Chatgruppen oder Freundeskreise. Österreich, das ist eine Wucht, wenn es sich nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern weit aufmacht für Neues und Anderes.

Mein Feuer für das Land brennt weiter - wo ich es noch einsetzen werde, wird die Zeit weisen. In einer liberalen Gemeinschaft ist ein Rückzug selbstbestimmt, ohne Groll und ohne Wadlbeißerei möglich. Das hat uns der Rückzug von Matthias Stolz gezeigt. Diese gute Tradition setze ich fort.

Ich danke auch allen Journalistinnen und Journalisten, für den immer fairen und sachlichen Umgang.

Wenn Sie mögen, bleiben Sie mir gewogen. Danke.

Ihr Sepp Schellhorn

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umo10
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Ich bin der festen Überzeugung, dass

Politik ein sehr entspannter Beruf mit viel positivem Feedback sein kann. Das zeigen uns immer wieder langzeitbürgermeister. Sie sind so nahe am Volk, dass ihre Hemmschwelle für Korruption und freunderlwirtschaft sehr hoch liegt. Im Großen hilft nur Transparenz; Datenbank, Sitzungen und -Plenarsäle sollten 24/7 via Webcam online verfügbar sein. Thats it . Sieht man an den Gemeinderatssitzungen in Villach: es gab jedes Mal Gemeinheiten, bis zur online-Schaltung

scionescio
10
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Explizit nannte er ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel, „der es eigentlich nicht Not hat, sich türkise Socken anzuziehen“,

Das sagt er mit Sicherheit nur, um die nächsten 20 Betriebsprüfungen zu verhindern - was er wirklich von ihm hält, werden wir erfahren, wenn der Herr Blümel das Grasser-Schicksal erlebt und keine Gefahr mehr darstellt.

Frohsinnig
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Sagt viel über die Neos aus

Gute, früher hätte man gesagt aufrechte, Politiker wie Strolz und Schellhorn gehen und hilflos agierende Fundamentalisten bleiben zurück.

redlands
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20 Betriebsprüfungen…DAS ist Österreich! SO sind wir…leider!

Alles Gute Herr Schellhorn!

Rinder
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Schellhorn

Würde an seiner Stelle diese Giftblase auch verlassen. Nach Beendigung des UA wird sich zeigen, wo der "Pöbel" konzentriert sitzt. Für seine wirtschaftliche Zukunft sicher nicht förderlich.

notokey
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Alles Gute!

Und vielen Dank für Ihre offenen Worte. Sie sprechen doch auch einigen Menschen aus der Seele!

Es ist zu wünschen, dass Ihr Schritt viele Menschen ermutigt, offen für Neues zu sein und die eigene Meinung auch zu vertreten, wenn es unbequem wird.

Stubaital
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Schellhorn

Wird in Österreich 🇦🇹 niemanden abgehen.

Zuckerpuppe2000
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Meindl

Hat die von Strolz aufgebaute Partei in kürzester Zeit vernichtet!

migelum
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Guter Mann, schade um ihn ...

... andererseits kein Wunder, sind ihm doch in den eigenen Reihen gewisse "Obergiftler-bzw. - innen" besonders nahe. Frau Meindl etwa kann dieses Verhalten kaum mehr verbergen, quasi ein Dauerzustand bei ihr, und wenn, dann wirkt sie unglaubwürdig "schleim-süffisant".
Vollends aber der Herr Loacker, das Gift in persona, zu welchem sich meist noch der Schaum vor seinem Mund gesellt.
Sic transit gloria mundi.
Enttäuschung auf allen Linien.
So leid's mir tut, Herr Strolz!

hortig
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Schellhorn

Dem gehen halt Meinl und Krisper auch schon am....
vorbei

migelum
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Don't forget

Mr. Loacker, keineswegs der Ausbund an Sympathie, gelinde gesagt ...

Nixalsverdruss
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Das Parlament hat einen Großen verloren ...!

Einen mit Hausverstand und Visionen, einen mit Projekten über die Parteigrenzen hinaus ohne Diffamierungen und Untergriffigkeiten.
Sepp Schellhorn war einer der letzten Ruhepole im Parlament - und leider findet man in der aktuellen Rige der gesamten Opposition keinen einzigen Parlamentarier, der ähnliche Qualitäten hat. Chapeau! Alles Gute!

Telegrapher
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Wirklich guter Kerl

auch wenn ich ihn bei aller Sympathie und Wertschätzung eher selten, und nur nach intensiven nachdenken als Ruhepol in Erinnerung habe.

wischi_waschi
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Neos

Habe Herrn Schellhorn einmal im Parlament gehört, War eine gute Ansprache, schade um Ihn , hat es sicher im Gegensatz zur türkisen Regierung ehrlich gemeint!

pecunianonolet
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türkise Kampf Daumen

peinlich

Umwelt
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Türkise Gfraster

Von jenen, die mich negativ bewerten, würde ich gerne eine Antwort haben oder sind Beschimpfungen für Sie normal?

Niclas1
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@Umwelt

wie bewertest du eine Clique oder Gang, die sich die Republik für ihren Machtrausch aufbereitet..
Eine Bande, die die Wähler als Pöbel oder Tiere sieht! Eine Gruppe von Herrenmenschen, die die Kirche unter Druck setzt. Wo bleibt die Entschuldigung oder zumindest eine Klarstellung des türkisen Messias? Wo und wann hat sich ein Landeshauptmann dazu geäußert?

Wenn du dazu eine plausible Antwort hast, dann darfst dich über meine Ausdrucksweise echauffieren.
Und glaube mir, meine gute Kinderstube erlaubt es mir nicht, viel viel treffendere Worte zu verwenden.
An Hortig und Umwelt gerichtet': ich bin jederzeit bereit mit jeden in Österreich über die österreichische Geschichte in der Zwischenkriegszeit, über Dollfuss, Schuschnigg und Austrofaschismus zu diskutieren. Wehret den Anfängen.

hortig
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@Niclas1

Auf Grund ihrer Wortwahl ist wohl jede sachliche, politische Diskussion sinnlos. Sie sollten sich mit ihresgleichen wie Max Lercher austauschen, das
entspricht ihrem Niveau.

hortig
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@Umwelt

Wie du vielleicht bemerkt hast ist der Großteil hier FPÖ und SPÖ Sympathisanten, die keine polit Diskussion wollen, sondern nur wichtig motzen und beschimpfen, weil ihnen in ihrem Leben scheinbar keiner mehr zu hört. Ausdrücke wie Gfraster, Kindkanzler, etc zeigt auf alle Fälle die
intellektuelle Schieflage der meisten Poster hier.
So, zum Beweis jetzt rot Stricherln bitte....

Paizoni
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Hortig

Von mir kommt aber ein grüner Daumen für diese Zeilen, da sie den Nagel auf den Kopf treffen.

Hausverstand100
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Von mir

Auch!!!!

Umwelt
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Türkise Gfraster

Werte Redaktion, sie betonen immer wieder, dass Hass im Netz keinen Platz haben darf. Andererseits ist Ihnen offenbar die Bezeichnung 'türkise Gfraster' egal, denn ansonsten müssten Sie diesen User sperren. Ich spreche mich jedenfalls gegen jegliche Beschimpfungen und Verächtlichmachung einer politischen Partei, Institutionen etc. aus.

pecunianonolet
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Türkise Gfraster

naja die Wahrheit tut immer weh

KleineZeitung
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Es bleibt eine schwierige Abwägung

Natürlich sind wir gegen Hass im Netz, aber andererseits sperren wir nicht sofort unsere User ... und ob "Gfraster" wirklich ausreicht, um jemanden zu sperren?
Persönliche Beleidigungen innerhalb des Forums versuche ich rasch zu löschen, Politiker müssen aber etwas mehr aushalten.
Natürlich wäre es aber schön, wenn alle Menschen ganz ohne Abwertungen und Beleidigungen auskommen würden.

Freundliche Grüße aus der Redaktion

Hausverstand100
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Wenn "Gfraster"

Für euch nicht für eine Löschung ausreicht, selbst wenn es "nur" um Politiker geht, dann ist eure ganz gegen Hass im Netz Geschichte reine Augenauswischerei!
Oder seid ihr auch schon auf dem Niveau der Donauprawda, wo je nach Partei unterschiedliche Schwellen zugelassen werden?

KleineZeitung
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Gleichberechtigung

Natürlich sind Löschungen bei uns oft sehr individuell, da verschiedene Personen für die Moderation der Kommentare zuständig sind und manche einfach strenger durchgreifen. Grundsätzlich sollen aber alle Parteien gleich behandelt werden, wobei wir den Kommentatoren erlauben ein gewisses Maß an Frust - natürlich ohne zu ausfallend zu werden - gegenüber der Politik zu äußern.

 
Kommentare 1-26 von 36