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EssayPeter Strasser: Der Kulturkampf im eigenen Haus

Ich bin ein alter, weißer Mann. Ich bin gegen jede Form der Unterdrückung von Rasse und Geschlecht. Trotzdem ist mir der neueste Kulturkampf nicht geheuer.

Illustration: M. Krammer
© Illustration: M. Krammer
 

Ein Schlagwort geht um: Identitätspolitik. Was ist das? Laut Gabler Wirtschaftslexikon etwas, wozu man im Großen und Ganzen nur Ja sagen kann: „Die Identitätspolitik geht von der Identität von Einzelnen und Gruppen aus. Mit ihrer Hilfe wehren und befreien sich diskriminierte Gruppen, etwa Frauen, Homosexuelle, Vegetarier und Veganer, People of Color (PoC), Ureinwohner, Obdachlose und Sexarbeiter.“ Und wie sieht diese Politik im Einzelnen aus?

Kommentare (1)
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Ratte
1
5
Lesenswert?

Geschätzter Herr Strasser!

Vergessen Sie lieber Ihr Ansinnen. Nachdem schon der letzte eingebildet Diskriminierte erkannt hat, welch geschäftliches Potential in der vermeintlichen Unterdrückung der Mini - Minderheiten liegt, ist nicht davon ausgehen, dass sich das Ganze in absehbarer Zeit umkehrt.

Folgerichtig wird auch jeder, dessen Leben exemplarisch gegen diese Art von "Ausbeutung von Ressourcen" gerichtet war, der damnatio anheimfallen müssen, um nicht als warnendes Beispiel dienen zu können...