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Corona-InfektionZurück bei der Familie: FP-Haimbuchner, von der Krankheit gezeichnet

Knapp vor Ostern meldete sich der oberösterreichische FPÖ-Chef zurück: Seine Krankheit habe ihn darin bestätigt, "das Virus sehr ernst zu nehmen".

© Facebook / Haimbuchner
 

Frohe Ostern wünschte der oberösterreichische FPÖ-Parteichef Manfred Haimbuchner seinen Fans - und er postete selbst ein aktuelles Foto. Das Foto zeigt, wie sehr ihn die Covid-Infektion mitgenommen hat: Stark abgemagert hält er einen Korb mit Ostereiern in die Kamera. "Corona hat mich schwer herausgefordert und ich bin dankbar, dass ich den Weg zurück ins Leben antreten darf", hatte er schon tags zuvor gepostet.

Sein schwerer Krankheitsverlauf habe ihn darin bestätigt, dieses Virus sehr ernst zu nehmen und Vorsichts- und Schutzmaßnahmen eigenverantwortlich richtig zu treffen. "Und dennoch werde ich darauf beharren, dass es für freie Menschen mehr geben muss, als das nackte Überleben. Die Menschen wollen Sicherheit und Freiheit. Beides muss in unserer Gesellschaft möglich sein", so Haimbuchner.

Instagram / Haimbuchner
Mit Sohn Otto nach der Rückkehr aus dem Spital © Instagram / Haimbuchner

Zum Vergleich ein Bild von Oktober des Vorjahres, das Haimbuchner in alter Frisch zeigt, auf dem Weg zum Bundesparteipräsidium in Wien.

BUNDESPARTEIPRAeSIDIUM FPOe: HAIMBUCHNER
Foto © APA/ROLAND SCHLAGER

Er wünsche mir nichts mehr als gesellschaftliche Eintracht und Verständnis für andere Positionen, Meinungen und Bedürfnisse", so Haimbuchner. "Es muss mehr geben als These und Antithese. Wir alle gemeinsam sind die Lösung."

Facebook / Haimbuchner
Erstes Foto nach der Rückkehr, mit Ostereiern im Korb © Facebook / Haimbuchner

 

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WIRRWARR
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Was ist das für eine Partei, welche Gesinnung?

Ohne Maske im Parlament, aber trotzdem Intensivbetten beanspruchen, das ist nicht "aufrechte" Gesinnung im früheren Sinn

Lodengrün
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Herr Hofer

wollte die Intensivbetten drastisch reduzieren. Vielleicht hätte man für ihn dann gar keines mehr gehabt. Da hätten wir geschaut. Aber da hätte man sicher die Politiker-Joker-Karte gezogen.

future4you
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Der Leidensdruck war offensichtlich noch immer nicht groß genug

um das Wohl der Menschheit vor die Parteiräson zu stellen. Eigentlich würde man sich von einem Menschen, der Vorbild sein sollte andere Worte erwarten. Kein Danke an die Ärzte und das Pflegepersonal, die ihm wohl das Leben gerettet haben, keine Worte an die Vernunft, die so eine Pandemie von jeder und jedem erfordert,...,
Aber sie können und wollen halt nicht anders.

EvilC
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Gezeichnet...

aber nicht geläutert. Blau bis in den Tod... das nächste Mal bitte kein Intensivbett besetzen sondern eigenverantwortlich zu Hause auskurieren.

checker43
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Genau

Es gibt schließlich mehr als das nackte Überleben. Also das Leben genießen statt Intensivstation.

RonaldMessics
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Lieber Herr Haimbuchner

Sicherheit und Freiheit kann man mit einer gesunden Gesellschaft vereinbaren
und aufrecht erhalten.
Daher ist es die wichtigste Priorität uns alle gesund zu halten. Kranke Menschen müssen daher zuerst mal gesunden, damit sie die Freiheiten auch genießen können. Ich glaube nicht, dass dies nicht auch ihre Meinung ist.

schteirischprovessa
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Ich nehme an,

vor zwei Wochen hat er das nackte Überleben noch priorisiert.
Die Menschen wollen Freiheit, die Politik der Partei, der er angehört, fördert Unfreiheit, Krankheit und Tod.

servus
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Realität...

Ein gesunder Mensch, hat viele Wünsche...
Ein Kranker, hat nur einen....

SoundofThunder
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🤔

Auf dem Titelbild schaut er um Jahre gealtert aus. Den hat es ärger erwischt als mich.

Patriot
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Es ist zu hoffen, dass auch der Herr Kickl und die noch verbliebenen Blauwähler*innen dieses aktuelle Foto vom Herrn Haimbuchner gesehen haben!

.

Ludolf
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!!!

Corona Leugner !!!!

Wellington
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?

es gab schon immer Gläubige und Nicht-Gläubige, und eine Zeit da lebten diese sogar friedlich nebeneinander her...aber das waren noch demokratische Staaten, damals...

Ragnar Lodbrok
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Irgendwie wird mir immer

schwindlig wenn ich in diese Augen schaue..

lieschenmueller
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Wenn man gerade noch mal von der Schaufel gesprungen ist,

hm, dass es da nicht mehr Einsicht gibt als "es muss alles gehen"?

Zuckerpuppe2000
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Halbherzig der Herr

Hopfen und Malz verloren! Wenn er eine andere Meinung äußern würde, müsste er die Partei wechseln!!!

Kariernst
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Was passt dir nicht

Er hat eine schwere Erkrankung gut überstanden und hat seine Meinung dazu abgegeben was ist daran so schwer zu verstehen. Meinungsfreiheit ist nicht so deins

Wellington
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79 dislikes?

und da soll noch jemand behaupten wir hätten noch eine Meinungsfreiheit in Ö....traurig

harakari
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Genau das, . . .

79 Personen, die die Meinungsfreiheit genutzt habe. WO ist da Ihr Problem?

lieschenmueller
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Wellington, Sie machen Meinungsfreiheit von Daumen rauf oder runter abhängig?

?

lieschenmueller
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"nicht so deins"

Nicht?

Also ich schreibe die meinige, lese die Ihre, und habe zu der und zu jener von Haimbuchner unterschiedliche Ansichten.

Wo ist das Problem?

Klgfter
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das denkt man sich zwangsläufig ja .....

die aussagen sind nicht sehr einsichtig ...... ich denke etwas mehr demut wäre angebracht ... nicht jeder hatte sein glück .......

Kariernst
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Blödsinn

Er hat eine sehr schwere Krankheit zum Glück gut überstanden und seine Meinung dazu gesagt was ist daran so schlimm bist nicht für Meinungsfreiheit oder?

lieschenmueller
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"gut überstanden"

Wäre schön, wenn man das nach der Entlassung vom Spital sicher sagen könnte. Noch dazu Intensiv-Station.

Long-Covid - schon gehört, Kariernst?

Und was haben Sie immer mit der Meinungsfreiheit?

Das ist ein Diskussionsforum, wo jeder die seinige schreibt. Übereinstimmung ist keine Voraussetzung!

lieschenmueller
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Demut

Die Schnelligkeit, mit der er das fordert, wundert mich.

Im allgemeinen - also aus meinem Umfeld - kenne ich es so, dass eine schwere Krankheit, die man zum Glück überlebt, erstmal als Schuss vor den Bug empfunden wird. Man hat eben "mehr Demut", wie Sie es schreiben, bis - leider - die gleichen Unsitten in Richtung der eigenen Gesundheit mit der Zeit wieder die Überhand nehmen ....

Also der "Danderlan"* wieder von vorne beginnt.

*habe das Dialektwort gegoogelt, da wird es als "Nichtsnutz" bezeichnet. Also bei uns im Mürztal meint es damit was anderes, wo mir leider kein Begriff einfällt, um denen, die es nicht kennen, es näher zu bringen

Mein Graz
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@lieschenmueller

Du beschreibst es genau richtig!
Selbst hab ich das vor langer Zeit auch erlebt: ich schwer erkrankt im Bett, in Selbstmitleid zerfließend, da ich wusste, dass es chronisch ist. Bis mich die Nachricht erreichte, dass mein Bruder mit damals 38 Jahren im Sterben liegt.

Mich hat das so aufgerüttelt, dass es bei mir bei solchen Dingen kein Selbstmitleid mehr gibt - es gibt immer Menschen, denen es noch viel schlechter geht!

lieschenmueller
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Ich wollte eigentlich was anderes damit sagen, Mein Graz

Nämlich man erkrankt plötzlich - Spitalsaufenthalt - befolgt das, was einem dort - zu recht - gepredigt wird, nämlich nicht rauchen, kein Alkohol, gesund essen (bin nicht ich ;-) usw.

Es geht wieder bergauf mit einem, man beginnt heimlich zu rauchen (grrrr), ein Bier schmeckt wieder, vielleicht auch noch eins, und die Angetraute kocht auch zunehmend ungesund weiter, weil sie denkt, dauernd Putenschnitzel mit Reis ist müßig, wenn der vormals Angeschlagene seine alten Unsitten wieder aufnimmt. Du verstehst? ;-)

Als Draufgabe noch Hypochonder sein!

Mein Graz
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@lieschenmueller

Verstehe.

Die Frage ist, ob man nicht - wenn man Demut einmal auf die harte Tour "erlernt" hat - weiter demütig bleibt. Das Leben hat damals für mich plötzlich eine neue Dimension erhalten.
Ich lebe bewusster, versuche jeden Tag zu genießen und das unter Vermeidung allzu heftiger Ausschweifungen.

Ich weiß schon, dass das etwas - hm - einschränkend klingt, ich empfinde es aber nicht so. Es ist natürlich nicht jedermanns Sache....

lieschenmueller
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Das klingt überhaupt nicht einschränkend, Mein Graz,

auf Holz klopf war ich noch nie ernsthaft krank.

Ich nenne es bei mir nicht Demut, aber eine Dankbarkeit habe ich jeden Tag. Nämlich im Bewusstsein, im Moment geht es mir gut, das kann sich aber sekundenschnell ändern. Wie bei uns allen. Den Gedanken aber nicht im Vordergrund zu haben, weil er mich hindert, den Augenblick zu genießen.

Mein Graz
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@lieschenmueller

Dankbarkeit ist natürlich auch dabei!

Vielleicht ist Demut tatsächlich nicht die richtige Bezeichnung, denn das würde ja auch Unterwürfigkeit, Ergebenheit und Gehorsam bedeuten. Und das bin ich sicherlich nicht.

Sollte mir eine entsprechende Bezeichnung einfallen lass ich es dich wissen 😉.

cleo99
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Danderlan

... in etwa Schlendrian

mobile49
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@lieschenmueller

möglicherweise kommt es auch von "schlendrian"

liebe grüße

DannyHanny
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@Danderlan

Bei uns versteht man darunter so etwas wie " aus Gewohnheit gedankenloses/ sorgloses Dahinwursteln!
Zu Haimbuchner...so leicht wird es auch für ihn nicht sein, seine Meinung zu ändern! Auch wenn er gerade von der " Schaufel gesprungen ist".... die blaue Doktrin die wahrscheinlich sogar in seinen Knochen steckt....wird kaum zu überwinden sein!

lieschenmueller
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@DannyHanny

"Dahinwursteln" - genau!

Bei Hainbuchner sehe ich es anders. Der MUSS das jetzt so rüberbringen, eben wegen der Wählerschaft, die auf diese seltsame Linie anspringt. Wichtig sind da rein die Stimmen.

Nach dem Erlebten eigentlich arm. Und sich selbst verleugnend.

mobile49
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@lieschenmueller

ich würde es als "einerlei" für "daunerlau" oder "danderlan" übersetzen - so wurde es bei und jedenfalls gemeint etwa " immer der gleiche daunerlau" für es : "ändert sich nichts"

auch ich finde , er bleibt auf parteilinie bzw stimmenfang - ist ja im herbst landtagswahl und da hofft er ja auf kräftige stimmenvermehrung - da ist dann die gesundheit aller nicht so wichtig - nicht einmal die seiner "liebsten" - ironie off

lieschenmueller
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"immer der gleiche daunerlau" - "es ändert sich nichts"

Exakt, mobile49!

Vielleicht wollte ich "Schönsprech" :-)

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