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Literat bei der ArbeitWarum Handke im Lockdown durch Paris streifen darf

Peter Handke trotzt den französischen Ausgangsbeschränkungen - ganz legal. Weil er "an einem großen Werk arbeite", so die Bescheinigung seines Verlags, die sogar ihn kontrollierende Polizisten beeindruckt.

Der Dichter in seinem Refugium bei Paris: Handke
Der Dichter in seinem Refugium bei Paris: Peter Handke (78) © Stefan Winkler
 

Im Großraum Paris sind seit einer Woche wieder Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Diese sind zwar nicht so strikt wie vor einem Jahr. Damals durfte man höchstens eine Stunde am Tag sein Haus, seine Wohnung verlassen - und das in einem Umkreis von einem Kilometer. Nun darf man sich zumindest zehn Kilometer vom Wohnort wegbewegen, ab 19 Uhr bis sechs Uhr früh sind Spaziergänge und Joggingrunden untersagt.

Kommentare (2)
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judohaus
2
11
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Herrlich!

Künstlerisch tätig beim Tschechern im Park!
Da kenne ich zahllose Künstler im Grazer Stadtpark 😉
Für den Herrn Handke wüsste ich noch eine Rosette die er zeichnen könnte....

himmel17
2
11
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Inspirierter Nobelpreisträger ohne Stil

Allein vor der Kathedrale Notre Dame mit einem Notizbuch, um der Welt ein großes Werk zu schenken. Dafür hab` ich vollstes Verständnis. Dass er aber nicht bestraft wurde, obwohl er mitten in Paris einen Rotwein, womöglich einen Châteauneuf-du-Pape aus dem Flachmann trinkt, das verstehe wer will. Frankreich ist nicht mehr das, was es einmal war.