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Faktencheck200 Millionen Euro: War der Bund bei der Impfstoff-Beschaffung zu geizig?

Die Opposition wirft Finanzminister Blümel vor, beim Impfstoff zu knausrig gewesen zu sein und bezichtigt ihn der Lüge. Doch im Gesundheitsministerium heißt es: Man hätte nicht mehr Geld gebraucht.

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) © APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

Wollte das Finanzministerium nicht mehr als 200 Millionen ausgeben? Hat Österreich deshalb auf Millionen von Impfdosen verzichtet? War Geiz der Grund, warum man auf den günstigen Impfstoff von Astra Zeneca setzte?

Kommentare (90)
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voit60
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Sollte das wirklich stimmen,

dann sollte man dem Herrn Blümel ermöglichen, dass er sich in nächster Zeit mehr um seine junge Familie kümmern kann.
Das ist wohl eine der größten Sauereien der letzten Jahre. 210 Millionen für Eigenwerbung ausgeben, und für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung nur 200 Millionen. Hauptsache Geld für die Freunde aus der Industrie, den Reichsten des Landes oder der Adlerrunde ist vorhanden.

Laser19
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Beide Ministerien und die entsprechenden Minister

haben sich bisher eher durch Inkompentenz ausgezeichnet. Die notwendige Zusammenarbeit potenziert das Unvermögen.

UHBP
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Das türkise Kasperl-Karussell dreht sich munter weiter.

Und anstatt Fehler einzusehen, wird in Dreckschleudermanier alles an gepatzt was sich bei drei nicht geduckt hat. Türkise Politik eben.

soppemonster
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Lügen Rücktritt

Ja da müsste Blümel zurück treten. Aber im gleichen Zuge müsste Kickl eingesperrt werden wegen andauernden Lügen und aufwiegelung des Volkes!!!!

stadtkater
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Koste es, was es wolle ...

aber nur bis zum Deckel!

Apulio
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Falls dass stimmt

sofortiger Rücktritt

scionescio
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"So schlug das Gesundheitsministerium Ende Juli in einem auch der APA vorliegenden E-Mail "spontan" einen Ministerratsvortrag vor, wonach von einem "Gesamtkostenrahmen von mehr als 200 Millionen Euro auszugehen" sei. Das Finanzministerium änderte die Formulierung auf "bis zu 200 Millionen Euro".

Der Herr Blümel hat öffentlich behauptet, dass es keine Kostenbeschränkung seitens des Finanzministeriums gegeben hat - "bis zu 200 Millionen" ist aber eine glasklare Deckelung und das genaue Gegenteil davon.

Es scheint eine Wahrheit zu geben und eine türkise Wahrheit - und die türkise Wahrheit wird vulgo auch "Lüge" genannt.

In anderen Ländern würde ein Minister von sich aus zurücktreten, wenn er bei einer Lüge ertappt wird - in Österreich wird es die Message Control schon richten und eine Lüge mehr, macht das Kraut anscheinend auch nicht mehr fett ... weit haben wir es gebracht!

9956ebjo
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Und wehe

es hätte keinen Kostenrahmen gegeben. So ganz erschließt sich mir die Kritik nicht. Irgend einen Rahmen muss es immer geben, der dann eben icht ausgeschöpft wird, oder eben erweitert wird.

future4you
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@ Kostenrahmen

darunter kann sich die SPÖ nichts vorstellen - siehe Schuldenpolitik der letzten Jahrzehnte.
Bei der FPÖ gibt es keinen Kostenrahmen wenn es um ihre Taschen geht. Und wer sind noch schnell die Dritten?

Lodengrün
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Wenn mein Chef

mich Jause einkaufen schickt, mir 20 Euro dafür mitgibt, ist das die Grenze. Da kann ich dann auch nicht beim Spar einen Mehrbedarf anmelden.

mtttt
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Wurstsemmel

Das Niveau der Kommentare wundert mich nicht, wenn so ein komplexes Einkaufsgeschehen wie die Impfstoffbeschaffung mit dem Kauf eine Wurstsemmel verglichen wird. Wäre wohl wirklich zu einfach, war wohl nur spitz formuliert, Lodengrün, Ihr Horizont ist sicher größer.

9956ebjo
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Lodegrün

Wenn mein Chef mich eine Bohrmaschine kaufen schickt und er gibt mir einen Rahmen von 200 Euro und ich sehe ein super Angebot wo gleich 3 statt nur einem Akku drinnen sind und das kostet statt 300 Euro nur 220 Euro dann rufe ich meinen Chef an und der sagt dann "klar, das macht Sinn", dann nehmen wir das Angebot für 220 Euro.

Lodengrün
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Ja das

geht auch so. Aber diese Summe wurde im Parlament so beschlossen und da hilft auch ein Anruf „ich brauch mehr Göld nicht“.

klaus59
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@ 9965

ja du hast einen Chef der auch einer ist und er wird dich unterstützen. Wenn du aber weist, dass dein Chef soviele Gedächtnislücken hat, dann denkst du dir auch, es macht keinen Sinn den Chef anzurufen. Oder?

dieRealität2020
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Sorry, was für einen Nonsens den sie hier von sich geben ahnungslos, sie haben keine Ahnung von Chefs.

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Selbstverständlich sind in jedem Unternehmen für bestimmte Investitionen und Kosten "Rahmen" vorgegeben. Das ist eine grundsätzliche kaufmännische Sorgfaltspflicht und hat mit der jeweiligen Summe nichts zu tun. Da können sie natürlich keine Ahnung davon haben.
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Und selbstverständlich ruft ein gewissenhafter Mitarbeiter trotzdem seinen Chef zurück, wenn er der Ansicht ist, dass es für das Unternehmen ein interessantes Angebot gibt und dieses Angebot für den Chef von Interesse wäre, dass aber den Kostenrahmen und die Vorgaben übersteigen könnte.


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