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Woche der Entscheidungen Coronavirus: Anschober kündigt weitere Verschärfungen an

"Kommt es zu keiner Entspannung durch Wirksamkeit des Teil-Lockdowns, dann werden wir den Teil-Lockdown verschärfen müssen", kündigt Anschober an.

 

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Sonntag mit einer Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gedroht, sollten die täglichen Neuinfektionen nicht zurückgehen und die Covid-19-Patienten mit intensivmedizinischem Betreuungsbedarf weiter steigen. "Die nächsten Tage werden zu Tagen der Weichenstellung. Kommt es zu keiner Entspannung durch Wirksamkeit des Teil-Lockdowns, dann werden wir den Teil-Lockdown verschärfen müssen", meinte Anschober.

Die eingemeldeten positiven Testungen - 5.933 waren es österreichweit am Sonntag - bezeichnete Anschober in einer Presseaussendung als "nach wie vor dramatisch hoch", die mittlerweile 459 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen - ein Zuwachs um 58 Prozent binnen einer Woche - als "besorgniserregend". Es gelte nun dafür Sorge zu tragen, dass "die Grenzen des Gesundheitssystems nicht überschritten werden".

"Kontakte halbieren"

Anschober appellierte an die Bevölkerung, die Kontakte "zumindest zu halbieren", den Mindestabstand einzuhalten, Mund-Nasen-Schutz-Masken zu tragen, die Maßnahmen wie die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen konsequent einzuhalten und die Stopp Corona App zu verwenden: "Bitte seien Sie jetzt ein Teil der Lösung und übernehmen Sie Mitverantwortung. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Besuche in Alten- und Pflegeheime machen wollen. Melden Sie sich vorher telefonisch an, lassen Sie sich vorher testen, verwenden Sie eine Schutzmaske und beachten Sie die Vorgaben und Informationen der Heimleitung."

Aufgrund viel zu vieler Infektionsfälle in den Alten-und Pflegeheimen habe man die Testungen in diesem Bereich "massiv verschärft", legte Anschober dar. Demnach wurden in der abgelaufenen Woche 100.000 Antigen-Tests an die Alten- und Pflegeheime geliefert. Weitere drei Millionen wurden bestellt, die schrittweise den Heimen übermittelt werden sollen.

Aktuell verzeichnete man am Sonntag österreichweit 1.507 infizierte Heimbewohner, um 43 mehr als am Samstag. Unter den Mitarbeitern gab es 877 bestätigte Fälle, ein plus von 19 gegenüber Samstag.

Kommentare (99+)
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UHBP
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@ber

Das sieht unsere Regierung und vorneweg unser Basti aber ganz anders.
Da hieß es immer: Wir haben alles richtig gemacht und wie setzen die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt.

hanskittinger
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Feiern vor dem Lockdown

Jetzt müssen wir mit einer Verschärfung des Lockdowns rechnen, weil sehr viele Menschen am Vorabend des Lockdowns wie verrückt Partys gefeiert haben, als gebe es an diesem Abend keinen Virus. Die Auswirkungen werden wir erst in den nächsten Wochen zu spüren bekommen.
Dank dieser Menschen verzögert sich die ganze Pandemie um Monate.
Die Folge ist nicht nur die Erkrankung des Körpers, sondern auch die der Wirtschaft und somit des eigenen Arbeitsplatzes.

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@hanskittinger, na Gott sei Dank haben's endlich die Schuldigen gefunden.

Dass seit Juli die Zahlen ständig stiegen, seit Mitte August exponentiell und überhaupt nicht gegengesteuert wurde ist egal. Die Bevölkerung soll das Virus ernst nehmen, obwohl die Regierung überhaupt nicht gegensteuerte. Überhaupt keine Maßnahmen bis Mitte September, lassen doch vermuten, dass ohnehin alles super ist, oder? Es sollte sich auch schon zu ihnen und zur Regierung durchgesprochen haben, dass die Menschheit ohne Regeln und auch Strafen nicht auskommt. Nur mit dem Finger und schimpfen zeigen reicht eben nicht, doch mehr hat die Regierung bis Ende September nicht gemacht und jetzt brennt der Hut und alle anderen die sich vorbildlich verhalten haben, zahlen jetzt die Rechnung. Ich habe eine fürchterliche Wut auf diese Menschen, die unbelehrbar und verantwortungslos handelten, doch genauso wütend bin ich auf diese Regierung, die tatenlos diesem Treiben zugesehen hat.

rehlein
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Liebe(r) RWR!

Sie dürfen zu Recht auf all die Menschen wütend sein, die im August noch mit: Hysterie, Panikmache, Coronoiker, etc. gespottet haben, wenn man, so wie ich, samro, langsamdenker, Mein Graz, stony, und noch einige andere gewarnt hat, dass bereits in diesen Sommermonaten begann die Situation, mit immer höheren Infektionszahlen, zu entgleiten.
Damals waren wir erst bei zuerst über 100, dann bei 300, usw.

Immer und immer wieder wurde man diffamiert und beleidigt, nur, weil man klar gesagt hat, dass es an der Zeit wäre, sich selbst bei der Nase zu nehmen (jeder), auf ein paar Annehmlichkeiten zu verzichten, z.B. verreisen, oder Feiern im Privaten, auf die Bremse zu steigen, usw.

Wie Sie richtig schreiben, waren diese Zahlen im Sommer bereits wegweisend, das wurde aber von vielen usern hier permanent bestritten, und verharmlost.

Die Regierung hat ebenfalls immer wieder darauf hingewiesen, dass das Virus nicht weg ist, und auf Eigenverantwortung gesetzt.
Gegensteuern im Sommer? Man hätte die Regierung in der Luft zerrissen, weil man seine Freiheit wollte, Maßnahmen wurden als lächerlich hingestellt (Maulfetzen, Babyelefant,...)
Jegliche Maßnahme wurde als unnötig und Einschränkung gesehen.

Das, was wir jetzt haben, ist hausgemacht, von all jenen, die geglaubt haben, dass es "gar nie eine erste Welle gegeben hat", "Laborpandemie", so viele Fälle, weil mehr getestet wird, usw.

In OÖ sind mehr als 40% der Tests pos.!

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@rehlein, das sehe ich nicht ganz so und sie haben mich auch nicht richtig verstanden. Ich kritisiere, dass sich die Regierung im Sommer nicht auf den Herbst vorbereitet hat. Maßnahmen langsam zu steigern wäre angesagt gewesen, doch ohne Epidemiegesetz geht das halt nicht!

Nur zur Info, Rehlein. Gerade ihre Freunde, Langsamdenker, Samro usw. haben mich gescholten als ich im August Masken in der Gastro forderte, da das ja von der Regierung nicht angedacht und daher für die Beiden auch nicht gut war. Soviel offen wie möglich, so wenig schließen wie notwendig, bekam ich als Antwort. Masken in der Gastro würden Einbrüche bei der Gästeanzahl hervorrufen. Das Problem war das Epidemiegesetz, welches aufgehoben wurde und das man einfach nicht zeitgerecht wieder "installierte." Das wurde erst Ende September gemacht. Davor KONNTE man gar keine Maßnahmen verordnen, noch weniger konnte man Strafen aussprechen. Daher blieb der Regierung nichts Anderes übrig als Verantwortung einzufordern und quasi "bitte, bitte" zu sagen. Die Regierung hat im Sommer NICHT gut gearbeitet und sich nicht auf den Herbst vorbereitet. Es wurden kein Personal bei 1450, beim Contact Tracing zusätzlich aufgenommen, es wurde KEIN Konzept ausgearbeitet, wie man Alten- und Pflegeheime zu schützen gedenkt und man hat auch wieder nicht eingekauft. Erst jetzt, mitten in der Welle bekommen die Lehrer FFP2 Masken, obwohl sie tagtäglich dem Virus ausgesetzt sind und ihre Familie zu Hause dadurch höchst gefährdet ist. Dadurch, dass man kein Gesetz hatte musste die Regierung zusehen wie gefeiert wurde, kein Abstand, keine Maske im öffentl. Raum usw.. Verantwortungslose Bürger, aber auch die Regierung, die ohne Epidemiegesetz nahezu handlungsunfähig war sind der Grund für die Situation.

rehlein
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@RWR

Im Grunde genommen meinen wir beide dasselbe;)

Stimme Ihnen aber (fast) vollinhaltlich zu;)

LG;)

Pointnet
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@hanskittinger

Gefeiert wurde auch im Sommer in den Discos.

KVKG
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Na ja,

und was, glauben Sie, wird kommenden Sommer passieren? Feiern, kreuz und quer im Urlaub herum reisen usw. Sie können nun mal das Leben nicht abdrehen und alles verbieten. Man wird wieder alles unternehmen, um den Tourismus hochleben zu lassen. Und in einem Jahr um die Zeit ist wieder alles so wie heuer. Da wird auch die Impfung nix nützen, denn bei so vielen Dodln, die jetzt schon nein zur Spritze sagen, kann sich nicht viel ändern

jost4513
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🙄

Lasst die Schulen offen!!

Gauga90
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Meine Lebensgefährtin ist Lehrerin

und in der Schule dem Virus schutzlos ausgeliefert.
Die Maßnahmen werden von der Schulleitung nur belächelt um nicht zu sagen ignoriert. Es herrscht dort die naive Meinung "Wir sind ja in der Schule nicht rot, daher gelten sämtliche Regeln für uns nicht". Genau nach diesem Motto wird auch gehandelt. Schutzausrüstung wie diese allen anderen Branchen zur Verfügung stehen gibt es nicht. Keine hochwertigen Masken, keine Schutzverglasungen, etc.
Das System Klasse wie vom Bildungsminister ist auch kein für sich geschlossenes System, so sind meine Kinder, deren Großeltern und auch ich einer ständigen Gefahr ausgesetzt. Ja, Großeltern da auch ich berufstätig bin, sind wir hier leider auf die Betreuung der Großeltern angewiesen.
Also ich bin definitiv für eine Schulschließung, zumal wir in Österreich keine Schulpflicht sondern nur eine Bildungspflicht haben.

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@Gauga90, Ironie am Rande.

Jetzt werden FFP2-Masken, die ja angeblich auch schützen an die Lehrer ausgegeben. Wann war Schulbeginn?

Gauga90
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Leider funktioniert auch das nicht

Die Masken müssen von den Schulen selbst abgeholt werden. Zumindest in der Schule meiner Lebensgefährtin weigert man sich allerdings dies zu tun. Angeblich wäre man für den Fahrtweg nicht versichert bzw. die Spesenübernahme nicht geklärt. Ich wollte diese holen fahren, angeblich nicht möglich.

jost4513
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An die Rot Klicker

Ach bitte verratet mir doch warum rot? Würde mich brennend interessieren. Danke

UHBP
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@jost...

"An die Rot Klicker ..."
Wahrscheinlich, weil es, wie überall, verschiedenste Sichtweisen und Interessenslagen gibt.
Die einen manchen sich vielleicht Sorgen um ihre Gesundheit, die anderen um die Bildung der Kinder. Deshalb gibt es rote und grüne Daumen.

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ganz einfach

die Rot Klicker haben sicher keine schulpflichtigen Kinder und brauchen sich um die Betreuung keine Gedanken machen !

AloisSteindl
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Längerfristige Perspektive

Die Grünklicker fürchten sich schrecklich davor, mit ihren eigenen wohlerzogenen Wonneproppen Zeit verbringen zu müssen.
Wenn die Schulen Treiber der Epidemie sind, verlängert das Offenhalten der Schulen die schwierige Phase und führt zu noch größeren Problemen. Es sei auch bedacht, dass auch nach der Epidemie noch lebendige LehrerInnen benötigt werden.
Und die Kinder, deren Omi mangels Kapazität nicht mehr behandelt werden konnten, sind sicher nachhaltiger beeinträchtigt, als diejenigen, die eine Weile ihre beste Freundin nicht direkt treffen konnten.

schafferus
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Warum Schulen schließen

Die offenen Schulen an sich sind nicht das Problem. Problematisch ist die Beförderung zu den Schulen (dicht gedrängt im Bus) und das Abholen der Schüler durch die Eltern, die rudelweise vor den Ausgängen stehen und selten eine (richtig angelegte) Maske tragen.

hermannsteinacher
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Für alle

Schulpflichtjahre!

Pointnet
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Personalmangel Gesundheitssystem

Wir haben freiwillige Sanitäter wir haben ein Militär das auch ein eigenes gesundheitssystem hat und wenn es hart auf hart kommt muss halt die zivilbevölkerung auch mithelfen. Essen austeilen, betten machen etc. Medikamente austeilen wir halten ja zusammen wird ja immer behauptet - Solidarität nennt man das. Man muss dem qualifizierten Personal dann den Rùcken frei halten.

Mein Graz
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@Pointnet

Es klingt ja alles sehr nett, was du da vorschlägst.
Du solltest allerdings bedenken: Essen wird auch jetzt schon häufig NICHT durch DGKP ausgeteilt. Medikamentenschachterln aufs Nachtkastl stellen: geschieht meist nebenbei bei anderen Tätigkeiten und ist EIN Handgriff (der auch sehr gut überlegt werden muss, da das richtige Schachterl hingestellt werden muss).
Betten machen: bei bettlägrigen Patienten muss eine eventuelle Wunde, die richtige Lagerung usw. bedacht werden, also muss zumindest EIN DGKP dabei sein.

Solidarität logisch!
Solidarität bedeutet allerdings nicht, dass man dazu beitragen soll erkrankte Menschen durch Nicht-Fachleute versorgen zu lassen, sondern dafür zu sorgen, dass weniger Menschen erkranken, damit die Versorgung aufrecht erhalten bleiben kann.

Balrog206
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Ging’s

Hier nicht nur um Medikamente austeilen ? Was dann dezidiert die Pflege bei bettlägerigen betrifft ist ja wieder etwas anders !
Hört dich fast so an als ob jeder einen eigenen Primar braucht !

DannyHanny
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Sie vielleicht!

Aber ich würde keine Medikamente nehmen, die mir von Zivilisten zugeteilt werden! Oder glauben Sie Mediziner,Pharmazeuten,Krankenschwestern lernen und studieren jahrelang, weil sie sonst gerade nichts zu tun haben?

Pointnet
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@DannyHanny

Ich hab gesagt Medikamente austeilen nicht zuordnen dafür soll ja das qualifizierte personal da sein. bitte genau lesen. Wir sollen die Schulen schliessen - na das wird noch interessant - wir werden dann viele Analphabeten bekommen. Es kann ja nicht einmal von den Erwachsenen sinngemässes Lesen verlangt werden.

Balrog206
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Danny

Zuteilen wird’s der Arzt wer dir dann die Schachtel gibt wirst hoffentlich auch jemand anders zutrauen !

Pointnet
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Arzt/innen/Dipl. Krankenpfleger/innen

Medikamente verordnet der Arzt/innen - zuteilen die Dipl. Krankenpfleger/innen - und austeilen kann jeder. Machen auch die zivis.

Super123
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Bundesherr

Gewisse Aufgaben könnte das Bundesherr auch übernehmen und zb. Das Lazaret St. Michael öffnen und leichtere Fälle der Covid Fälle aufnehmen. Aber da sieht man wie die Regierung denkt , nähmlich nicht .
Ich wäre auch dafür das in Österreich wohnhafte Ausländer auch nicht am Wochenende zu ihren Verwanden fahren dürfen (Pändlernachweiß) ich darf als Österreicher auch nicht meinen Opa im Altersheim Besuchen. Gleiches Recht für alle

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@Pointnet, das grundlegende Problem behandeln sie dadurch nicht und der Staat hat genau in diese Richtung komplett versagt. Das hauptsächliche Problem, ist infiziertes Personal. Dies war der Hauptgrund, warum es in Italien zur Katastrophe kam. In Alten- und Pflegeheimen wurde die Infektion sehr oft vom Personal eingeschleppt.

Jetzt sagt mir, liebe Forengemeinde, wer von Euch kann mir sagen, wo ein Konzept unserer Regierung existiert und nachzulesen ist, dass genau dieses brennende Problem behandelt? Seit März wird immer wieder davon gesprochen Alte und Kranke, sowie systemerhaltendes Personal zu schützen. Natürlich können auch junge Menschen schwer erkranken und Folgeschäden davontragen, doch hauptsächlich werden die Intensivstationen von alten Menschen beansprucht und diese sterben dann auch leider sehr oft. Daher ist es unbedingt notwendig diese zu schützen, alleine schon, um das System zu entlasten!!! In den 90er-Jahren gab es einen Boom beim Beruf Pflegehelfer. Das AMS hat im Zuge des AMSG / AMFG gefördert und Kurse angeboten und junge Menschen haben den Beruf ergriffen. Durch die Pflegekräfte aus dem Osten und schlechter werdende Entlohnung haben dies Personen den Beruf gewechselt. Viele davon sind nun im ALG-Bezug. Eine Idee wäre womöglich gewesen, mit Förderungen für Dienstgeber, besserer Entlohnung für Dienstnehmer diese Menschen genau JETZT wieder zu "rekrutieren"? Statt Arbeitslose besser verdienen und helfen? Mit mehr Personal hätte man "Wochenschicht" arbeiten können. Eine Woche in der "Blase" Altersheim arbeiten, danach die nächste Schicht, vorher Test, Test aller Besucher und das Infektionsrisiko wäre sehr, sehr gering. Ist nur ein Gedanke, im Sommer wäre Zeit gewesen.

Mein Graz
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@Pointnet

Noch einmal: es geht NICHT um Hilfspersonal, das selbstverständlich auch verantwortungsvolle Aufgaben innehat!
Es sind genügend Mitarbeiter vorhanden, die etwa Essen austeilen (wobei auch hier vieles zu beachten ist, etwa Kostformen, Portionsgrößen, Hygiene usw.) oder Reinigungsarbeiten erledigen (hier sind ebenfalls strenge Hygienerichtlinien zu beachten).

Medikamente "einschachteln" dürfen lt. Gesetz nur DGKP, was verständlich ist, denn ich möchte nicht ein falsches Medikament in meinem Tablettenschachterl vorfinden.

Es geht ausschließlich um qualifizierte Mitarbeiter, auf den Intensivstationen solchen mit Sonderausbildung.
Und die fehlen! Dass den vorhandenen Mitarbeitern der Rücken freizuhalten ist müsste wohl selbstverständlich sein.

Pointnet
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@mein Graz

Es hätte bereits alles umgesetzt werden können normale DGKP über Sommer eine Einschulung für mehr Intensivpersonal etc. (6 monate zeit) etc.

Mein Graz
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@Pointnet

Woher nimmt man "normale" DGKP", von denen es sowieso schon seit Jahren viel zu wenig gibt?

Man hat diese Berufssparte seit Jahrzehnten vernachlässigt, im Regen stehen gelassen. Insider mahnen schon so lange, und NICHTS ist passiert!

Jetzt kann man nichts aus dem Hut zaubern, was nicht da ist.

derschwarze
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Manche wollen es nicht

verstehen und sind auch nicht bereit, außer zuzusperren, über Lösungen nachzudenken.

derschwarze
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Okay, es war mir nicht bekannt, dass

die Ausbildung einer Krankenschwester oder und einer Pflegeassistentin einem Studium von 10 Semestern unterliegt. Dass es sich um qualifiziertes Personal handeln muss, versteht sich von selbst. Aber wann beginnen wir, im Wissen das dies unsere Schwäche ist, mit einer gezielten Offensive. Jetzt sind die finanziellen Mitteln noch vorhanden. Wenn wir aber weiter zusperren bald nicht mehr.

Mein Graz
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@derschwarze

Wo steht da was von Studium mit 10 Semestern?
Ich habe dir weiter unten zu deinen Vorschlägen, was alles gemacht werden könnte, geschrieben: " Die Ausbildung zum DGKP dauert 3 Jahre, für die Intensivbetten zusätzlich m.W. 1 Jahr." Von Pflegeassistenten, für die die Ausbildung etwa 1 1/2 Jahre (berufsbegleitend) dauert war NIE die Rede.
Auch scheinst du den Unterschied bei den Tätigkeitsbereichen nicht zu kennen, sonst würdest du sie nicht in Bezug zueinander nennen.

Und noch einmal:
Das Personal wird JETZT benötigt, nicht in mehreren Jahren!

sprechecke
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6+2 Semester = 4 Jahre Ausbildung für Intensivpflege

Ich weiß nicht, ob es ironisch gemeint war, aber die 10 Semester sind fast richtig: Offenbar sind es 6 Semester für Krankenpflege plus 2 Semester für Intensivstation, macht 4 Jahre in Summe... www.fh-gesundheitsberufe.at

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@derschwarze, da bin ich auch ihrer Meinung.

Alle wissen, dass wir in Zukunft ein Riesenproblem mit dem Pflegepersonal bekommen. Warum nicht JETZT mit Lösungen beginnen? Im Sommer war Zeit.

UHBP
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@poin...

Es ist nicht so einfach wie sich das manche hier vorstellen!

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@UHBP, doch aus diesem Grunde hat man ja einen Krisenstab mit lauter Experten!??!!??

Nichts zu unternehmen, nur weil es nicht so einfach ist, ist KEINE Obtion.

petrbaur
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da ist es schon zu spät...

wenn man mitbekommt das medizinisches personal trotz positivem corona test arbeiten gehn muss weil die auslastung so hoch ist..

derschwarze
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Der Vorschlag ist leider

hier im Forum verpönt, lieber ist ihnen die totale Sperre.

Mein Graz
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@derschwarze

Vorschläge sind stets willkommen.
Nur müssen sie SINNVOLL und DURCHFÜHRBAR sein.

Deine weiter unten stehenden Vorschläge habe ich kommentiert - nur ein 👎 darauf ist allerdings keine Antwort.

DannyHanny
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Vorschläge sind nicht verpönt!

Nur durchführbar müssten die schon sein!
Wenn alles so leicht wäre, wie kritisieren und nochmal kritisieren!
Wir haben sicherlich den höchsten Anteil in Europa an Absolventen der Besserwisser Akademie und viele haben auch noch Zusatzausbildungen an der Jammerer Uni erworben!

SANDOKAN13
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Falls Sie mal wieder in die Wirklichkeit

zurückkehrn, hätten Sie sehn solln, wie dieses Wochenende ganz Kärnten in Tarvis und am Meer waren und dort Erholung und kulinarische Genüsse erlebt haben. Eine Grenzschliessung bringt null. Besorgniserregend ist der Kaufkraftabfluss in den Süden, wenn man bedenkt dass von der Gastronomie keine Gefahr ausgeht.

Pointnet
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Grenzen schliessen

Ich bin selber Unternehmer und halte es für sinnvoll die grenzen zu schliessen. Wintersaison für Ausländer nicht stattfinden lassen - regierung soll finanziell diese Sparte Gastronomie unterstützen. Als Unternehmer hat man auch die Pflicht so zu arbeiten dass man in Krisenzeiten auch mal ein paar Monate ohne staatliche Hilfe überleben kann - das nennt man Rücklagen.

peter80
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@Pointnet

als Unternehmer der nicht wirklich daramatisch betroffen ist halte ich nichts von einer Schließung der Grenzen solange die Bevölkerung nicht selbst genug dahinter ist. Gestern hat mich erst wieder meine Mutter drauf angesprochen das die Nachbarin sie zum Kaffeekränzchen mit ein paar Freundinen eingeladen hat, und meine Mutter nach hinweiß das sie es jetzt nicht wegen Corona macht ausgelacht wurde, mit dem Hinweiß ob sie leicht Angst hätte das sie sich einen Schnupfen holt. Solang dieses Denke in der Bevölkerung leider noch immer vorhanden ist brauchen wir nicht mal in Ansatz über eine Grenzschließung Diskutieren, denn wir bekämpfen das Virus damit an der falschen Front.

Pointnet
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@peter80

Das wird sich im eigenen land natürlich nicht verhindern lassen - aber die mutation kann nicht so schnell stattfinden. Man weiss das Corona auch verschiedene virusstämme hat

UHBP
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@pet...

"Solang dieses Denke in der Bevölkerung leider noch immer vorhanden ist ..."
Du wirst immer irgendjemanden treffen, der die Welt anders sieht. Das ist nicht nur bei Corona so. Das hast du beim Umweltschutz, beim Rauchen, bei der Kinder Erziehung, im Straßenverkehr, beim Impfen, usw. usf.
Also meinst du, wir brauchen keine Maßnahmen, nur weil dein Mutter jemanden kennt der sich nicht an die Maßnahmen hält?

DergeerderteSteirer
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@Pointnet,.......

dein Denken, die Vorschläge wie auch Vorstellungen sind komplett ident, rein von der Logik und dem realistischem Denken ist es nicht anders handhabbar!

SoundofThunder
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🤔

Nur mit den Rücklagen sieht es schon nach dem ersten Lockdown mager aus. Und das weiß die Regierung auch. Aber da kommt zu wenig. Die nächste Pleitewelle steht vor der Tür 😔

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SoundofThunder

Sehen wir der Wahrheit ins Auge, das war doch Ihre Aussage im Kommentar weiter unten. Na dann tun wir es doch und stellen gleich einmal klar, dass es natürlich eine Aufgabe der Regierung ist, in solchen Situationen den Betroffenen zu helfen. Aber zu allererst ist es doch eine Pflicht, dass sich Unternehmer selbst einmal um ihr Unternehmen kümmern müssen, selbst eine Vorsorge treffen, selbst den Tag X vor Augen haben müssen und nicht in den Tag hineinleben können, weil ja eh die Regierung dann alles zahlt. Ja, es gibt Unternehmen, die das nicht konnten, weil sie zB erst kurz am Markt sind oder grundsätzlich nur ein "normales" Einkommen haben, aber das sind vielleicht 10% am Markt, der Rest lebt ganz gut oder sehr gut .....aber halt nur wenn alles in Ordnung ist

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Alles ist eine Frechheit

nachdem Österreich ja weltweit das einzige Land mit Corona ist (nicht nachgewiesen, aber von einigen auf Facebook bestätigt) und natürlich erstaunlicherweise auch das einzige Land mit ungerechten Maßnahmen, die anderen tun ja nur so (ebenso bestätigt von der Bloggerin Jessika Korrekt), sehe ich es als meine heilige Pflicht, die zahlreichen Gesinnungsbrüder hier endgültig aufzuklären.
Es ist alles ein Schwindel der BRG, nur um die Bevölkerung in den Abgrund zu stoßen und die Wirtschaft zu ruinieren. Die ganzen Zahlen sind getürkt, was ich mathematisch selbstverständlich auch beweisen kann, denn ich habe einen sehr großen Bekanntenkreis und nur ein einziger ist mit dem Virus in Kontakt gekommen, aber nicht infiziert. Wenn man das auf Österreich hochrechnet, dann können die 6000 pro Tag ja gar nicht stimmen. Ich schätze, dass man da 2 vielleicht 3 Nullen einfach dazu hängt. Der wahre Grund ist ja, dass nach dem Untergang wieder alles aufgebaut werden muss und die BRG dadurch als Retter und Heldenregierung gelten muss. Den genauen Grund für die Folter an uns kann ich aus technischen Gründen noch nicht preisgeben, weil bei meinem Taschenrechner die Batterien leer sind und das ja kein lebenswichtiger Grund ist einkaufen gehen zu dürfen. Sehen Sie, so verhindert die BRG die Aufklärung, das ist echt unfair

Bobby_01
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Es ist

außer Kontrolle!
Im Bezirk Voitsberg gestern von 633 Infizierten ein Anstieg auf 700 Infizierte!!!!
Das sind mehr als 10 % an einem Tag!
Und es erfolgen keine Maßnahmen von der Bezirks- oder Landesbehörde.?

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