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Gesundheitskasse ÖGKEin "Misstrauensmail" des Chefs sorgt für Proteste

Die Führungskräfte in der Gesundheitskasse müssen dem Generaldirektor schriftlich über ihre Termine und Gespräche berichten. Arbeitnehmerkurie protestiert gegen „Überwachung und Misstrauenskultur“.

ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer © ÖGK
 

Dass in der neuen „Österreichischen Gesundheitskasse“ (ÖGK) Zoff zwischen SPÖ- und ÖVP-Parteigängern herrscht, ist nicht neu. Nun aber hat sich ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer den geballten Zorn der Arbeitnehmerkurie in allen neun Landesstellen zugezogen. Anlass ist eine Dienstanweisung, mit der Wurzer von seinen Landeschefs die lückenlose Weitergabe von Gesprächsinhalten verlangt.

Kommentare (16)

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Patriot
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Is der a Blauer oder Türkiser? Bei wem hat der g'lernt? Beim Schüssel, beim Kurz, beim Strache, beim Kickl oder beim KGB?

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Ragnar Lodbrok
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Februar 2020:

„Angesichts des schon jetzt dramatischen Ärztemangels und einer sich weiter verschärfenden Situation bei den Ärztehonoraren zusätzlich einsparen zu wollen, zeugt von völliger Unkenntnis der aktuellen Situation und auch der Herausforderungen im österreichischen Gesundheitssystem.“ So kommentiert Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, die jüngsten Aussagen von ÖGK-Generalsekretär Bernhard Wurzer.
...und solche Leute steuern unser Gesundheitssystem....

HASENADI
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Karrieresprung

Wie soeben bekannt wird, sucht die freie demokratische Volksrepublik Nordkorea einen Nachfolger für den unter mysteriösen Umständen verschwundenen GD für die staatliche Krankheitskasse.
Unbedingte Loyalität zu den Führungskadern der Einheitspartei, Kenntnis bei der Abfassung und Kontrolle von Dienstanweisungen, Umsetzung korrekter und straffer Führungsstrukturen und das vorauseilende Wissen um die eigenmächtigen, unter allen Umständen zu verhindernden Umtriebe der Untergebenen zur Hintanhaltung von Sticheleien und anderer betriebsstörender Intrigen sowie zur Aufrechthaltung der Arbeitsmoral sind Kernpunkte des Bewerbungsprofils. Pers. gez. K.J-u.

glashaus
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Wann

bringt der GD die von seinem Mentor Kurz versprochene Milliarde? Ansonsten ist das wohl ein glatter Entlassungsgrund.

Lodengrün
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Dieses DU ist so verräterisch

Du, ich habe Dich gekündigt. Da will man den Freund, den Kumpel, das Team mimen, doch dahinter springen sie Dir ins Kreuz.

herwig67
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Wurzer überfordert und Kurz will Kontrolle

Dass Wurzer alles wissen will, ist eher unglaubwürdig. Tippe, unser BK will alles wissen, da die versprochene Milliarde an Einsparungen eher ein bodenloses Grab der ÖGK geworden ist. Noch dazu ist auch die versprochene Beibehaltung der Leistungen für ehem. Böhler Versicherte nicht zu halten gewesen.
Es stimmt schon, dass mittlere Angestellte Berichtspflicht haben, aber in der Führungsetage läuft dies normal anders. Noch dazu, wo die Regionalität, sprich Verhandlungen mit Ärztekammer etc sowie Budgethoheit gesetzlich vorgeschrieben ist, ist so eine Berichtspflicht hinterwäldnerisch und zeugt von Führungsschwäche des GD.

pesosope
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An all die gscheiten Poster hier

Es ist arbeitsrechtlich vollkommen in Ordnung und auch in JEDER Firma Standard, dass die Mitarbeiter über ihre Termine schriftlich berichten müssen und selbst wenn es nicht regelmäßig erfolgt, kann der Chef jederzeit einen Bericht einfordern. Sollte sich der MA weigern, ist das ein Entlassungsgrund!!!
Wenn ich die Kommentare da so lese, kann ich mir vorstellen, warum so viele Firmen am Existenzminimum herumkrepsen. Arbeiten bedeutet nicht Freizeitvergnügen, falls das nicht verstanden wird

glashaus
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@pesosope

bei mir wäre es auch ein Entlassungsgrund wenn meine Mitarbeiter herumkrep(b) sen falsch schreiben würden.

pesosope
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glashaus

gelten da auch vergessene Beistriche oder zählen die eigenen Fehler nicht?

HASENADI
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Sehr geehrter Herr GD,

hiermit komme ich meiner umfassenden Berichtspflicht nach und melde unregelmäßigen Stuhlgang bei meinem Enkelkind, Sprössling meiner zum dritten Mal verheirateten Stieftochter. Lt. Kinderarzt Dr. X ist vor der Verabreichung eines Einlaufs die tägliche zweimalige Gabe von Fencheltee, ungesüßt, angeraten. Mit der Bitte um Kenntnisnahme, mit vorzüglicher Hochachtung, ...

AIRAM123
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Funktioniert eh kaum noch was in der ÖGk

Kein Wunder wenn man schaut was die da so arbeiten

KlagenfurterRebe
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Und jetzt deckt's ihm ein....

... mit Listen, dass es nur so raucht. Vollgas mit Details. Mit der gleichzeitigen Aufforderung zur zeitnahen Stellungnahme um eben mit den anderen Führungskräften die weitere Vorgehensweise in den lt. Listen geplanten Maßnahmen abstimmen zu können und die daraus resultierenden Ergebnisse umgehend zur Berichterstattung abliefern zu können. Fragen? Keine - durchführen!

scionescio
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Der muss aber viel Zeit haben, wenn er das alles auch lesen will ...

... in der Privatwirtschaft würde so ein unfähiger Angsthase auf der Stelle rausgeschmissen, weil er sinnlos seine und die Zeit seiner MA verschwendet und unfähig ist, seine Leite zu führen.
Command &Control funktioniert bei White Collar Workern nie ... Servant Leadership wäre gefragt, aber das kann ein Günstling des Kanzlerdarstellers natürlich nicht leisten.

wolff02
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Der muss....

Tatsache ist aber auch das die Landesleiter keiner mehr braucht wenn das System funktionieren und Einsparungen bringen soll, die wurden ja nur aus politischen Gründen weiter erhalten. Als Vorgesetzter möchte ich schon wissen was wer von meinen Landesstellen mit wem besprochen hat da sind ja so "unwichtige Leute wie Kagesvorstand, Landeshauptmann, Gesundheitslandesrat" dabei ;-)

Balrog206
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Da

Hast einmal recht , nur sitzen dort doch viele Partei Günstlinge aller Farben auf diesen Stühlen , das ist mit privat nicht vergleichbar !

chris14
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ÖGK

Das ist die neue ÖGK. Zum Wohle die Versicherten, hat es geheißen. Meiner Meinung nach ist das NUR eine politisch motivierte Aktion gewesen. Und jetzt das: was hält eigentlich der Generaldirektor von seinen Mitarbeitern? Anscheinend nix...