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Zwischen Stoppschildern und geschüttelten HändenWas hinter dem Job der Wiener Bezirksvorsteher steckt

Am Sonntag wird nicht nur der Gemeinderat gewählt, sondern auch die 23 Bezirksvertretungen und Bezirksvorsteher. Ob ihrer öffentlichen Darstellung oft belächelt, beinhaltet dieser Job viele Möglichkeiten, aber auch Arbeitsstunden

© Stadt Wien
 

Wird in Wien ein Pflegeheim eröffnet, wird ein Radweg eingeweiht, wird ein Spaten gestochen sind die Bezirksvorsteher zur Stelle. Sie sind der Inbegriff der Lokalpolitik Wiens. Nähester politischer Ansprechpartner und Stammgast im Bezirksblatt. Um sich im Bezirk bekannter zu machen, gibt es freilich viele Möglichkeiten. Marcus Franz, Bezirksvorsteher von Favoriten, ließ sich im Sommer meterhoch auf eine Wand malen. Hinter der Fassade versteckt sich ein zeitintensiver Job zwischen begrenzten Kompetenzen und schier unbegrenzten Möglichkeiten, zwischen stundenlangen Verhandlungen und stundenlangem Händeschütteln (oder eben Ellbogenstoßen).

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