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Rendi-Wagner im "Report""Mit Leben erfüllen": Keine allzu radikalen Pläne für SPÖ-Erneuerung

Parteichefin Pamela Rendi-Wagner will stärkere Mitgliederbeteiligung und die bereits im Vorjahr beschlossene Parteireform "mit Leben erfüllen".

PK NACH SPOe-PRAeSIDIUM UND VORSTAND: RENDI-WAGNER/DEUTSCH
Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und ihr neuer Geschäftsführer Christian Deutsch. © APA/ROBERT JAEGER
 

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner will eine stärkere Mitgliederbeteiligung ermöglichen. Reformen, die beim Parteitag 2018 beschlossen und seither wegen der Wahlkämpfe nicht umgesetzt worden seien, müssten nun "mit Leben erfüllt" werden, sagte sie Dienstagabend im ORF-"Report".

Es brauche eine stärkere Mitgliederbeteiligung, die "breiteste Mitgliederöffnung", die es je gegeben hat. Dahingehend sei bereits am letzten Parteitag einiges beschlossen worden, was nun auch umgesetzt werden müsse. In punkto Öffnung verwies sie etwa auf die sogenannten Themeninitiativen oder die Gastmitgliedschaft. Ob es einen Reformparteitag geben wird, ließ sie unbeantwortet. Sie sei dafür, eine große Veranstaltung zu machen, wie man die dann nenne, sei nicht so wichtig. "Themenrat, Reformtag oder Zukunftstag" seien etwa Vorschläge, die in den vergangenen Tagen gefallen seien.

Rendi-Wagner über die Erneuerung der SPÖ

Rendi-Wagner verteidigte außerdem die Bestellung von Christian Deutsch zum Bundesgeschäftsführer: "Na sicher war das meine Idee", sagte sie. Es handle sich um die wichtigste strategische Personalentscheidung für die Vorsitzende. Ein Durchgriffsrecht, wie es Sebastian Kurz in der ÖVP hat, will sie bei der Präsidiumsklausur am Freitag nicht fordern. "Nein, das ist ein Erneuerungsstartschuss, den wir am Freitag alle gemeinsam beschließen", sagte sie. Die SPÖ müsse klären, wofür es die Partei im 21. Jahrhundert brauche. Sie selbst wolle auch bei der nächsten Nationalratswahl als Spitzenkandidatin der SPÖ antreten, versicherte sie. "Ich werde meine Verantwortung nicht so schnell an den Nagel hängen", betonte sie.

Kommentare (5)

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Mezgolits
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"Soziale Gerechtigkeit"

Falls die rote EU-Partei, tatsächlich eine:
Soziale Gerechtigkeit haben möchte,
wird sie meinen 20 Korruptions-
Anzeigen, zustimmen müssen.

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crawler
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Mit den

(wahrscheinlich anonymen) 20 Korruptionsanzeigen könnte man ja arbeitslose Richter beauftragen. Da könnte man sich einen Teil der Aktion 20.000 sparen

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Mezgolits
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20 Korruptions-Anzeigen

Vielen Dank: Welche Richter oder Richterinnen
unsere: Wirtschafts- und Korruptionsstaatsan-
waltschaft mit meinen klar beschriebenen An-
zeigen beauftragt, muß ich denen überlassen,
aber diese 20 Korruptions-Gesetze, habe ich
nicht mehr zugelassen und Weiters: Aus
Respekt und besserer Lesbarkeit, werden:
Namen, weltweit - immer mit Großbuch-
staben beginnend, geschrieben und:
Bitte nicht verzagen - Stefan fragen.

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AndiK
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Sehr gut,

nur weiter so.....

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MeiSchmorrn
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Der schöne Schein

Mehrmals hat sie gsagt, dass die SPÖ für Schein-Verhandlungen zur Regierungsbildung nicht zur Verfügung steht. Gut. Aber der nun bald inszenierten Schein-Neugründung dieser Partei solln wir hoffnungsvoll entgegensehen. Die Kutscher und Hufschmiede des frühen 21. Jhdts.

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