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Gratulation an KurzMerkel und Macron schrieben SMS: So reagiert das Ausland

Politiker aus dem europäischen Ausland haben am Sonntagabend den Ausgang der Nationalratswahl kommentiert. Vor allem gab es Glückwünsche an die erstplatzierte ÖVP und ihren Chef Sebastian Kurz.

Gratuliert Kurz: Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Gratuliert Kurz: Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen © AP/Jean-Francois Badias
 

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe Kurz angerufen, um ihm zu gratulieren. Von der Leyen habe dabei betont, dass sie sich auf die weitere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene freue und darauf, Kurz bald wieder im Europäischen Rat begrüßen zu dürfen, teilte ein Sprecher des Altkanzlers der APA mit.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätten per SMS gratuliert: Sie freuten sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Kurz auf europäischer Ebene.

Auch der lettische Regierungschef Krisjanis Karins von der liberal-konservativen Partei Vienotiba, die wie die ÖVP zur Europäischen Volkspartei (EVP) gehört, rief demnach Kurz an.

Der sozialdemokratische slowakische Regierungschef Peter Pellegrini gratulierte Kurz ebenso. Er freue sich auf "unsere enge Zusammenarbeit auf bilateraler und europäischer Ebene", twitterte er.

"Österreich ist unser enger Partner"

In Tschechien begrüßten Vertreter der Regierungsparteien von Ministerpräsident Andrej Babis (ANO) und der Sozialdemokraten (CSSD) den ÖVP-Sieg. Oppositionsvertreter freuten sich über die Schwächung der FPÖ, wie die tschechische Nachrichtenagentur CTK am berichtete.

Babis gratulierte Kurz auf Twitter. "Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bildung einer neuen Regierung. Österreich ist unser enger Partner und ich freue mich auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit", schrieb er. Der CSSD-Vizevorsitzende und Außenminister Tomas Petricek twitterte, er wünsche Kurz konstruktive Verhandlungen bei der Bildung einer neuen pro-europäischen Regierung. Martin Kupka, Vizechef der oppositionellen Demokratischen Bürgerpartei (ODS) nannte das schwache Abschneiden der FPÖ eine gute Neuigkeit. Der Vorsitzende der Christdemokraten (KDU-CSL), Marek Vyborny, begrüßte den Wahlerfolg von Kurz, den die Wähler wegen seiner sehr realistischen Politik gewählt hätten.

Auch die Ministerpräsidenten von Kroatien und Bulgarien, Andrej Plenkovic und Bojko Borissow, deren Parteien HDZ und GERB beide zur EVP gehören, gratulierten Kurz.

"Weg des Erfolgs und Fortschritts"

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic ließ verbreiten, er sei überzeugt, dass Kurz dank seiner Jugend, seinen Kenntnissen und seiner politischen Erfahrung mit der ihm eigenen Energie, Seriosität und Engagement "Österreich weiter auf dem fest gesicherten Weg des Erfolges und Fortschrittes" führen werde.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb in einem Tweet: Er freue sich auf eine Zusammenarbeit mit Kurz und der neuen österreichischen Regierung, die beiden Ländern sowie einem vereinten Europa nützen solle.

Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) bezeichnete das Wahlergebnis in Österreich als "ermutigend" für die gemäßigten, proeuropäischen Kräfte. "Ich bin überzeugt, dass Österreich bald wieder eine stabile Regierung haben wird", so Kompatscher laut Medienangaben am Sonntagabend. Auch er gratulierte Kurz. Österreich werde weiterhin ein "zuverlässiger Partner" für Südtirol sein, meinte Kompatscher. "Eine enge Vertrauensbeziehung zur Regierung in Wien ist von wesentlicher Bedeutung für Südtirol", sagte der Südtiroler Landeshauptmann.

Söder: "Ein tolles Ergebnis!"

CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder twitterte: "Ein tolles Ergebnis! Damit wird Österreich stärker."

Die Fraktionschefin der Grünen im EU-Parlament, die Deutsche Ska Keller, gratulierte der österreichischen Schwesterpartei zu ihrem Erfolg bei den Nationalratswahlen. "Herzlichen Glückwunsch, liebe @Gruene_Austria ! Was für ein Hammerergebnis! Verdient!", twitterte Keller am Sonntag. Der Chef der deutschen Grünen Robert Habeck teilte am Abend mit: "Die Grünen in Österreich wollten das 'größte politische Comeback der Zweiten Republik' erreichen und sie haben es. (...) Sie haben aus der außerparlamentarischen Opposition einen fulminanten Wahlkampf gemacht und ein bärenstarkes Ergebnis eingefahren."

 

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