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WahlplakateDrei Parteien machten die zweite Welle

ÖVP und FPÖ werben für die Fortsetzung ihres Kurses, die Grünen für das eigene "Comeback". Die SPÖ präsentierte ihr Wahlprogramm unter dem Motto "Menschlichkeit, die Neos setzen auf ihre Visionen für die Zukunft.

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Werner Kogler: Comeback in jeder Hinsicht © (c) Leopold Nekula/VIENNAREPORT
 

Drei Parteien haben die zweite Welle gemacht: ÖVP, FPÖ und Grüne lüfteten am Freitag weitere Plakate mit ihren Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl. Die SPÖ wiederum veröffentlichte ihr Wahlprogramm. Den juristischen Weg beschreitet abermals die Liste JETZT. Ihr Spitzenkandidat Peter Pilz zeigte die ÖVP an, weil er ihr den Hackerangriff auf die Parteizentrale nicht abnimmt.

"Wer Kurz will, muss Kurz wählen", macht die ÖVP auf ihren neuen Plakaten unmissverständlich klar, "Klarheit schaffen, Kurz wählen" lautet ein weiterer Slogan. Dabei ist sich die ehemalige Regierungspartei sicher: "Österreich braucht seinen Kanzler." Generalsekretär Karl Nehammer meinte bei der Präsentation, dass die Erwartung, wonach alle gegen die ÖVP und gegen Sebastian Kurz arbeiten, nun eingetreten sei.

Fan von Türkis-Blau

Zumindest eine Partei outete sich als Fan von Türkis-Blau - nämlich die Blauen selbst. Auf den Plakaten warnen der designiert Parteichef Norbert Hofer und Herbert Kickl vor möglichen Alternativen: "Schwarz-Grün gefährdet deine Zukunft", heißt es etwa oder: "Ohne uns kippt Kurz nach links". Ein klares Bekenntnis zu einer Fortsetzung der ÖVP-FPÖ-Koalition findet sich zudem im Leitantrag der Freiheitlichen, der beim Parteitag am Samstag verabschiedet wird.

Die aktuellen Plakate: Ein politisches Bild sagt mehr als tausend Worte

Comeback, in jeder Hinsicht

Die Grünen wollen zurück ins Parlament, und sie wollen in Sachen Klimaschutz das Ruder herumreißen: Werner Kogler und Leonore Gewessler, bis vor kurzem Geschäftsführerin von Global 2000 sind das Duo an der Spitze.

(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

Zurück zu Türkis-Blau

Die Blauen sprechen Klartext: Sie wollen zurück in die Regierung, und sie wollen den ehemaligen Regierungspartner mit Kanzler Kurz möglichst nicht nach links kippen lassen: Zwischen Norbert Hofer und Herbert Kickl passt zumindest in dieser Frage kein Löschblatt.

(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Konzentration auf den Kanzler-Kandidaten

"Wer Kurz will, muss Kurz wählen", macht die ÖVP  unmissverständlich klar. Dabei ist sich die ehemalige Regierungspartei sicher: "Österreich braucht seinen Kanzler." Man hofft auf die Mobilisierung aller Sympathisanten: Alle seien gegen die ÖVP und gegen Sebastian Kurz.

(c) (c) Leopold Nekula/VIENNAREPORT ((c) Leopold Nekula/VIENNAERPORT)

Wer ÖVP wählt, bekommt FPÖ

Die SPÖ mit Spitzenkandidatin Pamela Rendi-Wagner warnt vor einer Rückkehr der türkis-blauen Koalition. Das Wahlprogramm steht unter dem Motto: "Menschlichkeit siegt."

APA/ROLAND SCHLAGER

Pinkes Duo

Als Verwalter der Zukunft verstehen sich die Neos - Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger präsentiert sich mit Quereinsteiger Helmut Brandstätter als einzige Alternative.

(c) Leopold Nekula/VIENNAREPORT
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Zurück wollen auch die Grünen: Das Motto ihrer zweiten Plakatserie zur Nationalratswahl lautet "Comeback" - zu den Grünen und zum Klimaschutz. "Das ist ein Appell an die Wähler", sagte Spitzenkandidat Werner Kogler bei der Präsentation mit der Listenzweiten Leonore Gewessler. Er sprach von einer Zeitenwende und der letzten Möglichkeit beim Klimaschutz "das Ruder herumzureißen".

Kein neues Plakat, dafür ein Programm hat die SPÖ gelüftet. Spitzenkandidatin Pamela Rendi-Wagner nutzte die Präsentation, um vor einer Rückkehr der türkis-blauen Koalition zu warnen. "Wer ÖVP wählt, bekommt FPÖ-Politik", sagte sie. Das mehr als 160-seitige Programm - in Aufmachung und Typographie ähnlich Christian Kerns "Plan A" im Retrolook der 1970er-Jahre, als die SPÖ die absolute Mehrheit hatte - steht unter dem Motto "Menschlichkeit siegt".

Die Neos präsentierten schon vor ein paar Tagen ihre neuen Plakate, mit Betonung auf dem Zukunftsaspekt und Quereinsteiger Helmut Brandstätter an Beate Meinl-Reisingers Seite.

 

Kommentare (5)

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mobile49
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kurz ......ich ich ich.....

ich dachte , man wählt eine partei !!
kurz ist doch nur eine "bewegung" in ca 10.000 meter höhe

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Balrog206
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Ja

Ist vergleichbar mit Prw ihren Gratis Forderungen ! Ich will ich will ich .....😉 aufpassen könnte chronisch werden !

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mobile49
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klarheit und am boden bleiben

zeigen uns nur kogler und rendi-wagner , aber auch pilz
die neos bringen klarheit , aber am boden bleiben ?

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mobile49
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klarheit und am boden bleiben

ausgerechnet !
so vernebelt waren die letzten jahrzehnte bis ende 2017 nicht ,das brachte erst der "abgehobene" vielflieger zustande

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derdrittevonlinks
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Slogans?!

Quasi: "Landwirte im Trend"
"Wir setzen auf dürreverträgliches Saatgut."

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