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"Kein Hasenstall-Zaun"Ex-Innenminister Kickl wollte echten Grenzzaun

Dass er gleich ganz Österreich einzäunen habe wollen, sei aber ein "Unsinn", erklärt er in "Talk im Hangar-7".

© APA
 

Der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl hat am Donnerstagabend in „Talk im Hangar-7“ (Servus TV) bestätigt, als Innenminister einen Grenzzaun geplant zu haben. Dieser wäre "nicht ein Hasenstall-Zaun" gewesen, wie ihn die Vorgängerregierung in Spielfeld errichtet habe. Dass er gleich ganz Österreich einzäunen habe wollen, sei aber ein "Unsinn".

Vielmehr habe er den Zaun an "Druckpunkten" direkt an der Staatsgrenze angestrebt. Dann hätte kein Flüchtling mehr österreichischen Boden betreten können und es wäre ein "positives Domino" entstanden, da auch Slowenien und Kroatien einen Zaun gebaut hätten.

Offen ließ Kickl, ob er trotz Widerstands der ÖVP darauf bestehen würde, auch bei einer Neuauflage von Türkis-Blau wieder Innenminister zu werden. Das werde intern geklärt. Motiviert wäre er jedoch, auch eingearbeitet und er wüsste, wo man hinschauen müsse. Dass ÖVP-Chef Sebastian Kurz ihn nicht mehr im Innenressort haben will, sieht der Klubchef locker: "Er ist ein junger Mann und bis Ende September ist noch jede Menge Zeit."

"Ein Ding der Unmöglichkeit"

Vom Tisch gewischt wurde vom Klubobmann das Gerücht, er könnt Präferenzen für Rot-Blau haben. Eine entsprechende Konstellation sei "ein Ding der Unmöglichkeit".

Distanz signalisierte Kickl zum vormaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, dessen Aussagen im Ibiza-Video zum Platzen der Koalition geführt hatten. Mit diesem sei er nie privat befreundet gewesen, auch nie bei gesellschaftlichen Events dabei gewesen, wo es darum gegangen sei Party zu machen: "Berge statt Balearen" sei seine Devise. Dass Kurz über den Inhalt des Ibiza-Videos im Voraus Bescheid gewusst hat, will Kickl nicht glauben. Allerdings seien in letzter Zeit "seltsame Dinge" passiert, spielte der Freiheitliche auf die Schredder-Affäre sowie auf angeblich gefakte Mails zwischen Kurz und seinem Vertrauten Gernot Blümel an.

Offenbar fürs erste aufgegeben hat die FPÖ ihren Kampf für eine Rauchmöglichkeit in der Gastronomie. Denn alle anderen Parteien seien für das Rauchverbot. Kickl könnte sich aber vorstellen, die jüngst vom Nationalrat beschlossene Verbotsregelung über Instrumente der direkten Demokratie zu kippen, wenn diese der Intention der Freiheitlichen entsprechend mehr Gewicht bekämen.

Kommentare (8)

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Irgendeiner
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Naja,ein Zaun um eine Milliarde,begründet mit einem Überlaufen

das nie stattgefunden hat, weil halt nur einmal im Sinne rechtlicher Angemessenheit geöffnet wurde um niemanden zu gefährden, er weiß das, ich weiß das,also will er vielleicht was anderes,ich mein so ein Zaun in einem Alpenland muß kontrolliert werden, das geht auch anderswo nicht mit KFZ, da brauchts noch mehr Pferderln,der wollt nicht Cowboy werden als Kind sondern Mountie.Aber laßma das seiner Cousine, die kennt ihn besser,man lacht.Denn mehr als der grobe Unfug interessiert mich jetzt was zwei Poster hier sagten, ich hab das nämlich nicht gesehen,meine Lebenszeit ist mir wertvoll,daß nämlich Kurz die Fortsetzung mit ihm schon fixiert hätte und dann auf Parteidruck sein Versprechen gebrochen hätte,das ist ja eine ganz andere Erzählung als die Varianten die uns Basti auftischte.Und Blümel, tretens vor und sagen mir was da abstrus ist, die freihädige Schwaflerei endet hier,wenn das stimmt, Blümel,sinds weg.

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UHBP
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Kick wollte echten Grenzzaun

Schon seltsam, dass Kurz von diesem Projekt, dass ja ca. 1 Mrd. Euro kosten hätte sollen, nichts gewusst haben will.
Entweder lügt Kurz oder er ist als Kanzler unfähig.

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scionescio
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Warum erwähnt die KLZ nicht, was er sonst noch gesagt hat?

Mir scheint es schon relevant, dass der gesalbte Studien- und Regierungsabbrecher aus Angst vor Machtverlust sogar mit dem Ewigstudenten weitermachen wollte und anscheinend die letzten, noch mit einem Funken Anstand versehenen schwarzen Granden ihn gezwungen haben, den IM zu entlassen!
Die Message Control wird mir immer unheimlicher!

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Planck
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Ein Philosoph und ein Poet,

wie er im Buch steht.
Mir ist allerdings entfallen, in welchem *g

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schaerdinand
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Kickl die pure Lebensfreude,

stets freundlich, humorvoll, weltoffen, modern, respektvoll, christlich geprägt, freiheitsliebend, tolerant, das Herz einfach am richtigen Fleck. Ein herrlicher Mensch. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass 92% der Österreicher diesen guten Menschen in keiner Regierung mehr sehen wollen.

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fans61
8
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Zu diesem Typen

fehlen einem schön langsam die Worte.

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X22
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Guten Morgen Kleine, wo bleibt den der Rest, hat der Kickl nicht über ein 8 Augen Gespräch, einen Abkommen mit Kurz bezüglich "Straches Ibizagate" und den weiteren Verlauf wie es in der Regierung weitergehen sollte, erzählt.

Hat er nicht gesagt, das Kurz auch dieses Abkommen gebrochen hat, dass es interne Machtkämpfe in der VP zwischen Gegnern und Befürwortern für Kickl als IM gab, und sich die Gegner gegen Kurz, der für ein weitermachen mit Kickl war, durchgesetzt haben und deswegen Kickl entlassen wurde, war dies nicht dieser berühmte Samstag, wo Kurz ewig gebraucht hatte um die Entscheidung bekannt zu geben. Schon sehr launisch der Kurz, am Vormittag so am Nachmittag so.
Und lt. Kickl soll die Entscheidung, Daten zu schreddern schon am 22. gefallen sein, ....

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Bumsdi
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Bau den Zaun, Kickl!

Es ist ganz einfach: bau diesen unsäglichen Zaun um Dein Grundstück und lebe dort Deine Phobien aus, am Besten so, das nix heraus dringt! Das ist für alle einfacher, denn niemand wird auf dieses Grundstück flüchten. Und die weltoffenen und hilfsbereiten Österreicher haben endlich Ruhe von den diversen, durch nichts bewiesenen, Angstmachertheorien!

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