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ArbeiterkammerWahlbeteiligung in Tirol massiv gesunken

Der schwarze Kammerpräsident Erwin Zangerl verteidigt in Tirol seine Absolute. Die Wahlbeteiligung sank von 41,4 auf 33,6 Prozent.

OeGB-VORSTAeNDEKONFERENZ: ZANGERL
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Der seit 2008 amtierende schwarze AK-Präsident Erwin Zangerl hat bei der Arbeiterkammer-Wahl in Tirol trotz leichter Verluste die absolute Mandatsmehrheit gehalten. Seine Liste AAB-FCG erzielte 61,4 Prozent der Stimmen (2014: 63,95) und hält nunmehr 45 der 70 Kammerratsmandate (minus zwei). Zugewinne konnten die Herausforderer FSG und FPÖ verbuchen. Die Grünen verloren ein Mandat.

Die "kleinen Listen" schafften allesamt nicht den Einzug. Großer Wermutstropfen war die Wahlbeteiligung, sie sank von 41,4 beim Urnengang 2014 auf jetzt 33,6 Prozent.

Hinter Zangerl auf dem zweiten Platz landete die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), die mit Spitzenkandidat Stephan Bertel 19,7 Prozent der Stimmen erzielten und ein Mandat auf 14 dazugewinnen konnten (2014: 18,5 Prozent). Die FSG bleibt mit zwei Mitgliedern im Vorstand vertreten.

Auf dem dritten Platz kamen die unter der Parteibezeichnung FPÖ angetretenen Freiheitlichen mit 8,7 Prozent und sechs Mandaten (plus 2,9 Prozent). 2014 waren die blauen Arbeitnehmervertreter noch als "Freiheitliche Arbeitnehmer" angetreten. Damals erreichten sie vier Mandate.

Die Grünen erreichten 7,1 Prozent und büßten somit ein Mandat ein (2014: 8,04 Prozent, fünf Mandate). Sie verlieren damit auch ihren Sitz im Vorstand. Dieser wandert zur FPÖ. Die Kleinparteien, "Kommunistische Gewerkschaftsinitiative" (1,1 Prozent), "Soli-Tirol" (0,8 Prozent) und die "Gewerkschaftliche Linke" (1,3 Prozent), schafften allesamt den Einzug nicht

Kommentare (3)

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SoundofThunder
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🤔

Und warum? Keine Firma lässt die Arbeitnehmer wählen! Kein Wahllokal! Kein Nebenraum! Vor den Augen deines Chefs musst du wählen! Wehe wenn nicht ÖAAB/FCG!

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SoundofThunder
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🤔

Wenn man nicht wählen geht braucht man sich nicht wundern wenn die Arbeitszeitflexibilisierer an der Macht bleiben. Deswegen schön brav 12 Stunden am Tag weiterhackln zum Normaltarif.

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erzberg2
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Wir wir wissen

hat der Tag 24 Stunden. Ich finde es schon verwerflich, wenn die Arbeiter nicht 14 Stunden täglich arbeiten wollen. Eine Sauerei.

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