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RegierungsklausurSteuer-Entlastung in drei Etappen, Abschaffung der kalten Progression

Die Regierung legte bei ihrer Neujahrsklausur in Mauerbach bei Wien den Pfad für die geplante Steuerentlastung fest. Internationale Online-Konzerne, die bisher kaum Steuern zahlten, werden mit einer Digitalsteuer belegt.

REGIERUNGSKLAUSUR: KURZ / STRACHE
© APA/ROLAND SCHLAGER
 

In Mauerbach berät die Regierung über die "Steuerreform". Die Entlastung erfolgt in Etappen, der Beginn erfolgt im Jahr 2020 mit der Reduktion der  Krankenversicherungsbeiträge. (Erste Entlastungsschritte im Umfang von einer Milliarde)

Die Steuerentlastung soll laut Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ)  insgesamt ein Volumen von 4,5 Millionen Euro haben, die Schuldenquote trotzdem unter 62 Prozent bleiben, die Steuerquote insgesamt aber unter 40 Prozent sinken.

Mit einer Digitalsteuer für internationale Online-Konzerne will die Regierung eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) kündigten für 2021 noch eine Senkung der Lohnsteuern an und für 2022 Maßnahmen zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes. Auch hier blieben die Details offen.

Die Pressekonferenz ab elf hier im Live-Stream:

Regierungsklausur in Mauerbach: Jahresauftakt in türkis-blau

Nehmet und gebet...

Begrüßung durch die Regierungskritiker von Attac: "Nehmet den Armen, gebet den Konzernen - Kurz-Evangelium 1,1." Mit Maske und in Bischofs-Ornat haben Aktivisten riesige Geldscheine an Konzerne verteilt.

APA/ROLAND SCHLAGER

Mitten im Schnee

Tiefverschneit wartete Mauerbach auf seine Gäste.

Michael Jungwirth

Viel Glück!

Rauchfangkehrer aus dem Burgenland wünschten den Politikern viel Glück.

Michael Jungwirth

Mit Schirm und Charme...

Umweltministerin Elisabeth Köstinger trotzt den Flocken

APA/ROLAND SCHLAGER

...und Tatendrang

Auf FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache warten schon die Medien: Man will wissen, wie es die Regierung mit dem Nein der Stadt Wien zur Mindestsicherung hält

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Kapuzen-Wetter

Außenministerin Karin Kneissl kämpft sich in grünem Anorak durch viel Weiß

APA/ROLAND SCHLAGER

Klien vor Ort

Für Unruhe sorgte die Anwesenheit des Kabarettisten Peter Klien, der beim nächsten "Willkommen Österreich" wieder die Lacher auf seiner Seite haben wird.

Michael Jungwirth

Gruppenfoto in Mauerbach

Alle vereint und in warmen Räumen - das Gruppenfoto zum Auftakt der Regierungsklausur

Michael Jungwirth

Die Finanz-Zwillinge

Im Angesicht der Beratungen über die Steuerentlastung sind vor allem sie am Wort: Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ)

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Medienrummel

Inhaltliche Botschaften und Bilder folgten - wie immer - einem penibel geplanten Inszenierungsdrehbuch.

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Digitale Offensive

Seite an Seite in die digitale Zukunft: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Verkehrsminister Norbert Hofer

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Nur zu Gast

Die Klubobleute August Wöginger (ÖVP) und Walter Rosenkranz (FPÖ) waren bei der Regierungsklausur in Mauerbach nur zu Gast

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Geordneter Aufmarsch

Streng nach Planung ging es auch diesmal wieder zu:  Finanzministerin und Sozialministerin waren am zweiten Tag der Regierungsklausur gefragt

APA/ROLAND SCHLAGER
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Der erste Tage der Regierungsklausur im Liveticker zum Nachlesen:

17.50 Uhr: "Noch keine Steuerreform" hat die Regierung aus Sicht von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vorgelegt, sondern nur "viele vage Ankündigungen". Die Gefahr, dass Unternehmer bevorzugt werden, bleibt aus ihrer Sicht bestehen. Die Arbeitnehmer hätten sich mehr verdient, so Anderl - nämlich einen Ausgleich der Kalten Progression und eine Entlastung bei den Wohnkosten.

SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder begrüßte grundsätzlich, dass sich die Regierung nach monatelangen Überlegungen nun angeblich zur Umsetzung der - bisher immer an der ÖVP gescheiterten - Digitalsteuer durchgerungen habe. Aber die drei Prozent Steuer auf Werbeumsätze sei noch kein Ersatz für eine faire Besteuerung der Konzerne, so Schieder. Wichtig wäre, dass Digitalkonzerne dort Steuern zahlen, wo sie aktiv sind - und zudem ein massive gemeinsames Vorgehen gehen Steueroasen und eine Finanztransaktionssteuer.

17.00 Uhr: Wirtschaftsvertreter und Industrie fordern einmal mehr eine rasche Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt). Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer erklärt im "trend", er wünsche sich eine gleichzeitige Senkung von Lohn- bzw. Einkommenssteuer und der KöSt. Vorerst keinen Kommentar will man in der Wirtschaftskammer dazu geben, dass die KöSt in den heute bei der Regierungsklausur vorgestellten Unterlagen überhaupt nicht erwähnt wird, sondern lediglich für 2022 Maßnahmen zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes angekündigt werden.

16.06 Uhr: Für eine gewisse Unruhe unter den Pressesprechern sorgte die Präsenz des ORF-Kabarettisten Peter Klien bei der Klausur. bei der Pressekonferenz ergriff der der Willkommen-Österreich-Journalist gleich das Wort. Man sei hier in einem Wellnesshotel, ob die Koalition die gemischte Sauna in Anspruch nehmen werde. Schlagfertig FPÖ-Chef Strache: „Ja, und wir machen dann bei Ihnen den Aufguss.“

16.04 Uhr: Die Regierung ist bei der Klausur auch diesmal nicht komplett unter sich. Zum einen nahmen die beiden Klubobleute, August Wöginger und Walter Rosenkranz, an den Beratungen teil, zum anderen stieß das Nationalratspräsidium dazu - allerdings mit Wolfgang Sobotka und Anneliese Kitzmüller nur die türkisen und die blauen Vertreter. Die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, eine Sozialdemokratin, wurde - wenig überraschend - nicht gesichtet.

15.50 Uhr: Jetzt haben sich die Minister zu den Verhandlungen zurückgezogen. Für die Regierungsklausur unterbrach FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache übrigens seinen zu Neujahr begonnenen Papamonat. Den Nachwuchs bekamen die Medienvertreter nicht zu Gesicht. In gewisser Weise arbeitete Strache in Mauerbach unentgeltlich. Sein Jänner-Gehalt in Höhe von rund 19.000 Euro hat Strache nach eigenem Bekunden gespendet.

15.35 Uhr: Diesmal hatte es die Regierung nicht so eilig mit der Neujahrsklausur. Im letzten Jahr traf man sich während der Weihnachtsferien, knapp vor den Heiligen Drei Königen, im südsteirischen Seggauberg. Die frisch installierte Koalition wollte so ihren Arbeitseifer beweisen. Diesmal wartete man das Ferienende ab. Dass man sich bereits zum zweiten Mal zur Klausur in Mauerbach im Wienerwald versammelt, überrascht. Im Regelfall versuchen Regierung, ihre Treffen auf ganz Österreich zu verteilen. Unter Kanzler Faymann wurden Minister und Staatssekretäre in Sillian in Osttirol, im oststeirischen Loipersdorf oder am Semmering zusammengetrommelt.

15.20 Uhr: Die türkis-blaue Regierung hat bei ihrer Regierungsklausur in Mauerbach wie gewohnt nichts dem Zufall überlassen. Inhaltliche Botschaften und Bilder folgten einem penibel geplantem Inszenierungsdrehbuch. Den Anfangsstatements durch die Regierungsspitze und die Fachminister zur Steuerreform folgte das Familienfoto, für das alle gut gelaunt posierten.

Danach marschierte eine Abordnung von Rauchfangkehrern in den Mediensaal und übergab jedem Regierungsmitglied zwei Glücksbringer: einen Schokoladentaler und eine kleine Goldmünze. Im Anschluss ging es in die Arbeitssitzung.

15.10 Uhr: Die Regierung hat auch eine Digitalsteuer für internationale Online-Konzerne angekündigt. Sie soll drei Prozent des Online-Werbeumsatzes ausmachen, ab einem globalen Umsatz von 750 Millionen Euro jährlich, davon mindestens 10 Millionen in Österreich. Als Starttermin wurde der APA in Regierungskreisen spätestens das Jahr 2020 genannt. Bringen soll sie 200 Mio. Euro jährlich. Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) betonte, dass die Digitalsteuer nur eine überschaubare Anzahl großer internationaler Konzerne treffen werde, aber keine österreichischen Unternehmen. Im Gegenzug werden hiesige Medienunternehmen gefördert, indem die Mehrwertsteuer für elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften von 20 auf 10 Prozent gesenkt wird.

15 Uhr: Mit heftiger Kritik hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) auf die Ankündigung von Wien, die Mindestsicherungsreform nicht umzusetzen, reagiert. Er zeichnete bei der Regierungsklausur in Mauerbach am Donnerstag ein düsteres Bild von der Bundeshauptstadt. Hier würden in vielen Familien nur mehr die Kinder in der Früh aufstehen, um zur Schule zu gehen.  In Wien gebe es 13 Prozent Arbeitslose, das sei drei Mal so viel wie in Tirol und doppelt so viel wie bundesweit, sowie immer mehr Obdachlose. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) erinnerte Wien daran, "dass wir in einem Rechtsstaat leben und die rot-grüne Wiener Stadtregierung wird sich auch an den Rechtsstaat halten müssen. Sonst wandert die Kompetenz vom Land zum Bund. So gesehen sehe ich dem ganzen gelassen gegenüber"

14.33 Uhr: Und dann noch ein Versprechen: Am Ende der Legislaturperiode werde definitiv auch die kalte Progression abgeschafft.

14.30 Uhr: Fuchs nennt ein Beispiel: Ein Arbeitnehmer, der 1.500 Euro verdiene, zahle derzeit 52 Euro Lohnsteuer, aber das 4,4fache an Sozialversicherungsbeiträgen. Dies werde erheblich reduziert.

14.25 Uhr: Jetzt sind Finanzminister Hartwig Löger und Finanz-Staatssekretär Hubert Fuchs am Wort. Sie erläutern die Pläne, nennen aber ebenfalls noch keine Details. Löger betont noch einmal: Leistungskürzungen bei der Sozialversicherung seien kein Thema, da die Entlastung ja aus dem Budget finanziert werde.

14.15 Uhr: Was der Regierung wichtig ist: Daran zu erinnern, dass im laufenden Jahr durch den Familienbonus die Familien entlastet werden, und im kommenden jene Österreicher, die ein ganz geringes Einkommen haben und daher von bisherigen Steuersenkungen kaum profitierten. Dies erfolge durch die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge für sie, und die Kosten dafür trage der Bund, nicht die Versicherungen.

14.06 Uhr: Eigentlich geht es aber heute erst um den Pfad, der festgelegt wird  - Details gebe es dann später.

14.05 Uhr: Weitere Schwerpunkte der Regierung: Die Pflege zu Hause zu unterstützen, und insbesondere den ländlichen Raum zu digitalisieren. Als Vorreiter in der EU sieht man sich bei den Plänen für eine Konzernbesteuerung: 3 Prozent Steuer auf den Werbegewinn von Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz - das solle für mehr Gerechtigkeit sorgen.

14.02 Uhr: Frisch aus dem Papa-Monat kommt Strache, um den "rot-weiß-roten Reformzug" weiter zu treiben. Mit einer "großen Steuerreform" will die FPÖ eine "Netto-Offensive" für die kleinen Leistungsträger schaffen, und das ohne neue Schulden. 

14 Uhr: Eine Entlastung um 4,5 Milliarden Euro in drei Etappen, 2020, 2021 und 2022, soll es werden. Dazu kommen die 1,5 Milliarden, die schon heuer als Familienbonus wirksam werden.

13.58 Uhr: Entlastung für alle, aber keine neuen Schulden, das ist das Credo von Kurz.

13.56 Uhr: Am Anfang steht ein Dank an all jene, die in ganz Österreich im Schnee-Einsatz stehen.

13.55 Uhr: Es geht los mit der Pressekonferenz, Kanzler Sebastian Kurz und Vize Heinz-Christian Strache stellen sich der Presse.

13.22 Uhr: Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) hat auf die Ankündigung der Stadt Wien, die Mindestsicherungsreform des Bundes nicht umzusetzen, demonstrativ gelassen reagiert. Man werde sich jetzt in Ruhe die Begutachtungsstellungnahmen ansehen und eine Regierungsvorlage erarbeiten. Darin kann sich die Sozialministerin auch Änderungen vorstellen. Sollte Wien den endgültigen Entwurf allerdings nicht umsetzen, sei eine Verfassungsklage seitens des Bundes denkbar.

Regierungsklausur in Mauerbach: Jahresauftakt in türkis-blau

Nehmet und gebet...

Begrüßung durch die Regierungskritiker von Attac: "Nehmet den Armen, gebet den Konzernen - Kurz-Evangelium 1,1." Mit Maske und in Bischofs-Ornat haben Aktivisten riesige Geldscheine an Konzerne verteilt.

APA/ROLAND SCHLAGER

Mitten im Schnee

Tiefverschneit wartete Mauerbach auf seine Gäste.

Michael Jungwirth

Viel Glück!

Rauchfangkehrer aus dem Burgenland wünschten den Politikern viel Glück.

Michael Jungwirth

Mit Schirm und Charme...

Umweltministerin Elisabeth Köstinger trotzt den Flocken

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...und Tatendrang

Auf FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache warten schon die Medien: Man will wissen, wie es die Regierung mit dem Nein der Stadt Wien zur Mindestsicherung hält

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Kapuzen-Wetter

Außenministerin Karin Kneissl kämpft sich in grünem Anorak durch viel Weiß

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Klien vor Ort

Für Unruhe sorgte die Anwesenheit des Kabarettisten Peter Klien, der beim nächsten "Willkommen Österreich" wieder die Lacher auf seiner Seite haben wird.

Michael Jungwirth

Gruppenfoto in Mauerbach

Alle vereint und in warmen Räumen - das Gruppenfoto zum Auftakt der Regierungsklausur

Michael Jungwirth

Die Finanz-Zwillinge

Im Angesicht der Beratungen über die Steuerentlastung sind vor allem sie am Wort: Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ)

APA/ROLAND SCHLAGER

Medienrummel

Inhaltliche Botschaften und Bilder folgten - wie immer - einem penibel geplanten Inszenierungsdrehbuch.

APA/ROLAND SCHLAGER

Digitale Offensive

Seite an Seite in die digitale Zukunft: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Verkehrsminister Norbert Hofer

APA/ROLAND SCHLAGER

Nur zu Gast

Die Klubobleute August Wöginger (ÖVP) und Walter Rosenkranz (FPÖ) waren bei der Regierungsklausur in Mauerbach nur zu Gast

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Geordneter Aufmarsch

Streng nach Planung ging es auch diesmal wieder zu:  Finanzministerin und Sozialministerin waren am zweiten Tag der Regierungsklausur gefragt

APA/ROLAND SCHLAGER
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12.55 Uhr: Die Regierungsmitglieder treffen jetzt einer nach dem anderen ein.

12.33 Uhr: Im Vorfeld der Regierungsklausur in Mauerbach haben am Donnerstag verschiedene Stellen zahlreiche Wünsche in Sachen Pflegerreform an die türkis-blaue Koalition gerichtet. So forderten etwa Diakonie, Volkshilfe und Gewerkschaft vida eine umfassende Strategie gegen den Pflegekräftemangel. Die Liste Jetzt (früher Pilz) sieht die Notwendigkeit, mehr Geld in die Hand zu nehmen. 

12.30 Uhr: Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) ist als erstes Regierungsmitglied am Donnerstag im tief verschneiten Mauerbach zur Regierungsklausur eingetroffen.

Ankunft im tief verschneiten Mauerbach Foto © Michael Jungwirth

Die geplanten Themen der Klausur sind die Steuerreform, Pflege und Digitalisierung. Türkis-Blau wird wohl aber auch zur Mindestsicherung Stellung nehmen müssen, nachdem Wien angekündigt hat, die von der Bundesregierung vorgelegte Reform nicht umsetzen zu wollen.

12.28 Uhr: Die Regierungsmitglieder reisen an, die Aktivisten schon wieder ab. Die Botschaft, die sie hinterließen ist heftig: Profitieren von der Senkung der Körperschaftssteuer würden große Konzerne wie die Raiffeisen Bank, die OMV oder die ehemalige Firma des Finanzministers, Uniqa. Denn 80 Prozent der Gewinne entfallen auf die gewinnstärksten fünf Prozent der Konzerne. Klein- und Mittelbetriebe würden hingegen kaum profitieren. "Bezahlen werden das Konzern-Steuergeschenk nicht nur die BezieherInnen der Mindestsicherung, sondern auch die breite Mehrheit - durch Kürzungen bei wichtigen öffentlichen Leistungen."

12 Uhr: "Nehmet den Armen, gebet den Konzernen - Kurz-Evangelium 1,1". Die globalisierungskritische Organisation Attac hat sich anlässlich der Regierungsklausur in Mauerbach eine besondere Protestaktion einfallen lassen. Mit  einer Maske von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und in Bischofs-Ornat haben Aktivisten riesige Geldscheine an Konzerne verteilt.

REGIERUNGSKLAUSUR: ATTAC PROTEST
Foto © APA/ROLAND SCHLAGER
 

6 Uhr: Das Programm der Klausur

  • 13.45 Uhr Doorstep mit u.a. Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache
  • 14.10 Uhr Arbeitssitzung
  • 16.45 Uhr Medienempfang des Regierungssprechers Launsky-Tieffenthal

 

 

 

Kommentare (78)

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Mr.T
1
6
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Ich dachte es gibt keine neue Steuern?


Jetzt kommt dann (angeblich) die Digitalsteuer...

Ist ein Widerspruch zu keine neuen Steuern!!!!

Und wer wird diese Steuern bezahlen? Amazon, Google & Co?

NEIN!!! Ganz sicher nicht!!! WIR WERDEN SIE BEZAHLEN!!!! Weil die Konzerne werden es schwuppdiwupp an uns weiter geben!

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Lodengrün
0
2
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Digitalsteuer

eine feine Sache. Gehen wir davon aus das diese Konzerne diese Prozente den Gewinn mindernd hinnehmen werden? Das glaubt nur Kurz, Strache und den ohne Herrn Fuchs nichts ausrichtenden Finanzminister. Das wird weitergereicht. An wen? Drei Mal raten bitte.

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gonde
0
6
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Na ja, wir werden es ja erleben, was von den großspurigen Ankündigungen übrig bleibt!

Leider werden das die meisten inzwischen vergessen haben. Tja, Ankündigungs-Weltmeister eben.

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andy379
0
7
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Kurz versprach 14 Milliarden

Strache versprach 8 Milliarden
Kern versprach 4 bis 5 Milliarden - weil nicht mehr drinnen sei.

Die Märchenerzähler wurden mit einem Wahlsieg belohnt...

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wilhelm49
1
8
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Gegenfinanzierung der Steuersenkungen

Milliarden könnte man bei öffentlichen Projekten einsparen, die durch Korruption und teils unfähigen Beamten verbraten werden. Staatsanwalt statt Untersuchungskommission und rigorose Strafen könnten dazu beitragen. Es bräuchte nur den Willen der Politik, dies durchzusetzen.
Es nützt wenig wenn der Rechnungshof Missstände aufzeigt, danach aber kaum was geschieht.

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Lodengrün
0
1
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Unser Kanzler hat ein sehr limitiertes Weltbild

Da gibt es nur die Ertrinkenden, die Durchschummler und die islamischen Kindergärten. Das da jeweils sehr individuelle Schicksale dahinter stehen erschließt sich ihm nicht. Vielleicht ignoriert er sie auch denn sein Charakter ist nach dem Bruch des Rauchverbots als auch der Koalitionsvereinbarung sehr fragwürdig.

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Lodengrün
0
2
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Unseren Kanzler

gestern bei ZIB II gehört und gesehen. Für ihn gibt es keine Menschen die aus welchen Gründen immer keinen Job mehr bekommen. Sie wollen alle nur weiterschlafen. Durchschummler also wie er sagt. Hat vom Leben keine Ahnung. Und so einer ist Kanzler.

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X22
1
8
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Digitalsteuer: Sie soll drei Prozent des Online-Werbeumsatzes ausmachen, ab einem globalen Umsatz von 750 Millionen Euro jährlich, davon mindestens 10 Millionen in Österreich. Als Starttermin wurde der APA in Regierungskreisen spätestens das Jahr 2020 genannt. Bringen soll sie 200 Mio. Euro jährlich. Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) betonte, dass die Digitalsteuer nur eine überschaubare Anzahl großer internationaler Konzerne treffen werde, aber keine österreichischen Unternehmen

Online-Werbeumsatz ist ungefähr so zu verstehen, wie EU-Finanz-Kommissar Pierre Moscovici es sagt.
"Umsätze, die erzielt werden durch Geschäfte mit Kundendaten, was eine Rolle bei den meisten digitalen Dienstleistungen spielt, die wir im Alltag nutzen.“

Konkret heißt das: Künftig sollen Umsätze besteuert werden, die etwa mit personalisierter Werbung oder durch die Vermittlung von Anbietern und Kunden auf Plattformen wie Airbnb erzielt werden. Nicht gemeint sind Umsätze durch Verkäufe etwa von Filmen oder Büchern."

Wenn 200 Mil ca. 3% sind, liegt der Umsatz bei 6,66 Mrd, wie soll es Umgesetzt werden, nicht mal die ist sich Einig, schadet es der heimischen Wirtschaft (trumpische Strafzölle), wird man als Zwergerl überhaupt wahrgenommen und werden die Konzerne die Steuern indirekt wieder an uns weitergeben werden. Da es noch nichts rechtliches gibt, darf man sich Prozesse erwarten, Staat Österreich gegen Konzerne mit ein wenig mehr Körberlgeld dafür und unsere "Staats" Kosten dafür, zahlt wer?

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tannenbaum
9
28
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Warum

sind mir Kanzler Strache und Vize Kurz sooo unsympathisch? Außerdem, wer immer lügt, dem glaubt man nicht mehr!

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handlelightd
7
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Ja aber

Sie müssen zugeben, die Konsequenz der Fehlinformation hat was Bestechendes. Deshalb blicken da manche noch immer nicht durch.

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compositore
9
14
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@tannenbaum

Dieser Regierung glaub ich net einmal die Uhrzeit ....

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MedAH
30
24
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Klingt positiv!

Im Gegensatz zur vorigen Stillstandsregierung eine echte Wohltat. Werden zwar die paar perspektivlosen Dauerkampfposter hier nicht ganz so sehen, aber die können vor lauter Frust nicht anders! Rofl

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tannenbaum
6
18
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Na, MedAh

Voll auf die Blender hineingefallen? Zur Erinnerung: Höchste Mordrate im letztem Jahr seit Menschengedenken, höchste Einbürgerungsrate 2018 in der zweiten Republik, und die Liste wäre endlos weiterzuführen! Bis jetzt von den großspurigen Versprechungen nichts gehalten!

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Lodengrün
5
24
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Was haben die bewegt?

Fakten bitte? Die Kassenreform ist eine Reise ins nowhereland, der Familienbonus der Oberschmäh,..... was sonst? Ah die Absage Raucherverbot, Puma, Pferdchen, BVT Affäre,..... . Man lacht.

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Balrog206
9
2
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Loden

Man lacht , gehört aber jemand anderem !!!

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Lodengrün
5
7
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Ja @Balrog

Irgendeiner ist unser Leuchtturm des kritischen Denkens.

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Balrog206
0
0
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Loden

Da gebe ich dir teilweise sogar recht ! Aber die Lösungen fehlen trotzdem !

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Irgendeiner
9
28
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Genau, die Kritiker sind blind

und die Adoranten hellsichtig und deshalb kriegens 150 Euro im Monat,zur Belohnung für soviel Einsicht,man lacht.

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Balrog206
11
3
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Irgendeiner

Wer bekommt 150€ im Monat 🤔

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Irgendeiner
5
12
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Jeder der abstürzt, Roggi, Dank vom Hause Basti,

für erwiesene Dum...äh, Dienste.

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Balrog206
0
0
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Irgendeiner

Jetzt werden wirklich schon alles verdreht 🙈

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handlelightd
4
12
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Na na,

sinds net so gierig, balrogerl. Wird schon noch, die Sozialministerin hat's auf ihre Art schließlich versprochen.

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mapem
5
13
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Tja, werte Forum-Poster,

offenbar geht nichts mehr – oder besser: soll´s nicht mehr gehen?!

Tatsache ist, dass – sobald ich auf die KZ-Seite gehe – mein PC fast abfährt. Der Seitenaufbau dauert eine Ewigkeit (mehrere Minuten), als ob irgendwas da eine Handbremse voll angezogen hätte. Nach ein paar Postings geht dann gar nichts mehr und dann hilft nur mehr ein Neustart.
Wenn man nicht auf die KZ-HP geht, läuft alles wie ein Glockerl. Bin jetzt extra ein paar Tage nicht hier rein – und alles läuft schnell und ohne Probleme.
Ich weiß wirklich nicht, ob da wer seine Finger im Spiel hat, oder ob´s an meinem Zeugs liegt.

Daher meine Frage: Gibt´s User, die ähnliche Mysterien erleben?
(Bis die „Kommentieren“-Maske jetzt aufmachte, dauert es mehr als 3 Minuten …)

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Mr.T
0
1
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Lieber mapem


Ich hatte exakt das gleiche Problem! Dauernd ist mir die Seite abgestürzt... bin mir echt schon verfolgt vorgekommen!

Habe dann einfach mal alle Cookies gelöscht... und siehe da... Problem gelöscht... Kleine Zeitung Seite wieder stabil!!!

Einfach ausprobieren... ich hoffe es hilft!!!

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wilhelm49
0
2
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Probleme bei der Kronenzeitung Seite

Ich hab den WebTube von 3, niemals Probleme, auch nicht von aderen Seiten, und dies in unserem 30-Häuser Dorf.
Anmerkung: Die Abkürzung KZ für Kronenzeitung sollten Sie lieber nicht benützen, es könnte zu peinlichen Missverständnissen führen.

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Geerdeter Steirer
0
3
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Gibt´s User, die ähnliche Mysterien erleben ?

Ja, ja.........dieser Umstand mit dem Seitenaufbau herrscht bei mir schon seit ca. einem Monat vor, erstens macht die Seite stark verzögert auf, zweitens stürzt sie mitten drin ab und wennst einen Kommentar verfasst kann es passieren das von vorne anfangen kannst.
Ist mir etwas schleierhaft was da so passiert und ist ned nervend aber unangenehm............
Am Pc oder am Browser liegt es anscheinend nicht da andere Seiten perfekt aufmachen und weiterschalten, dürfte also mit großer Wahrscheinlichkeit an den technischen Voraussetzungen der KLZ-Online liegen.

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