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Am WeltflüchtlingstagKanzlerfest von Gegendemo begleitet

Mindestens 1.200 Personen protestierten gegen die schwarz-blaue Asylpolitik. Mehr als 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Society hatten sich im Palais Schönburg eingefunden, um mit dem Kanzler den Sommerbeginn zu feiern.

OeVP-SOMMERFEST: KURZ / RIESS-PASSER / HAHN
Kanzler Sebastian Kurz mit Susanne Riess-Passer und EU-Regionalkommissar Johannes Hahn, die beiden sind geraumer Weile ein Paar. © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Das erste Kanzlerfest von ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Mittwochabend wurde von einer Gegendemo begleitet. Ein paar hundert Personen hatten sich beim Hauptbahnhof getroffen, um gegen die Asylpolitik der schwarz-blauen Bundesregierung zu demonstrieren.

Die Teilnehmer-Angaben zum Protestzug gegen die "ÖVP-FPÖ-Abschiebepolitik" lagen weit auseinander: Die Polizei sprach von 1.200 Demonstranten, die Veranstalter - die Plattform für eine menschliche Asylpolitik - von 5.000. Sie zogen anlässlich des Kanzlerfestes von ÖVP-Chef Sebastian Kurz (im Palais Schönburg) vom Wiener Hauptbahnhof über die Favoritenstraße zum Karlsplatz.

Erstes Kanzlerfest für Kurz: ÖVP feierte Sommerbeginn

"Lasst Nazis nicht regieren und niemals aufmarschieren!" oder "Im Namen der Regierung? Nicht in meinem Namen!" stand etwa auf den Transparenten und Tafeln der Aktivisten. Unter den teilnehmenden Organisationen waren die Grünen, die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG), Attac oder die "Omas gegen Rechts".

Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger erklärte gegenüber der APA, man versuche, im Rahmen des Weltflüchtlingstags für Flüchtlinge und Schutzsuchende aufzustehen: "Die Lage ist besorgniserregend." Er habe den Eindruck, dass sich Österreich und Europa wie bei Kleidung Stück für Stück der Menschenrechte entledigt. Europa sei aber dann erfolgreich gewesen, wenn Menschenrechte nicht als Gnadenakt sondern als Rechtsanspruch gesehen werden.

Viele Demo-Teilnehmer hatten Regenschirme mit. Diese sollen symbolisch für das Schutzschild für geflüchtete Menschen stehen. Gegen 19 Uhr fand sich auch ein Grüppchen in der Nähe des Palais Schönburg - wo Kurz' Fest stieg - vor einer abgesperrten Gasse ein. Auch sie hatten Schilder dabei, etwa: "Was bedeutet schwarz und blau? Rassismus und Sozialabbau".

Am Fest selbst gab sich Österreichs Prominenz die Ehre. Kaiserwetter war angesagt - die passende Kulisse für die Zelebrierung des Sommerbeginns.

Das ÖVP-Sommerfest: Bilder von der Sommerredoute im Palais Schönburg

Ski-Legende Karl Schranz und Ex-WKÖ-Präsident Christoph Leitl

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Wüstenrot-Chefin Susanne Riess-Passer und EU-Regionalkommissar Gio Hahn

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Schauspielerin Christiane Hörbiger mit ihren beiden geliebten Hunden

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Life Ball Organisator Gery Keszler

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Tirols Landeshauptmann Günther Platter

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ORF-Moderator Armin Assinger

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Deutschlands ehemaliger Gesundheits- und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)

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Ex-ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger

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Sänger Peter Kraus mit Gattin Ingrid

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Niki Lauda

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Wolfgang und Krista Schüssel

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Das Wiener Palais Schönburg

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Der Hausherr

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Eisige Temperaturen, Punsch und Maroni war man gewöhnt bei den früheren Festen von Sebastian Kurz. Ein lauer Sommerabend war es hingegen bei seinem ersten Kanzlerfest Mittwochabend im Wiener Palais Schönburg. Mit dem ÖVP-Obmann gefeiert haben nicht nur Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Society, sondern auch einige seiner Vorgänger an der Parteispitze.

Die Demonstration in der Nebenstraße hielt die über tausend Gäste nicht ab und Kurz ließ es sich nicht nehmen, jeden einzelnen persönlich zu begrüßen. Die Menschenschlange reichte denn auch bis zum Portal zurück. In seiner sehr knappen Ansprache zu Beginn des Sommerfestes freute sich Kurz über das perfekte Wetter, habe man doch oft genug bei seinen "Punsch- und Maroni-Events" gefroren. Es sei ein intensives erstes Jahr als ÖVP-Chef und intensive sechs Monate in der Bundesregierung gewesen. Daher bedankte er sich beim Fest bei seinen Wegbegleitern für deren Unterstützung.

 

Kommentare (20)

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Eyeofthebeholder
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Wie viel hat Kurz dieses Fest dem Steuerzahler

kosten lassen?

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Tati500
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wie viel

Haben die Demos der Linken in Wien bist jetzt den Steuerzahler gekostet?

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Mein Graz
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@Tati500

Einen Bruchteil dessen, was die Blauen in Kärnten verbraten haben.

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Balrog206
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Diese

Demonstranten sind wahrscheinlich auch keine Lohnsteuerzahler !!!

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Mein Graz
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@Balrog206

So wie du.

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Mein Graz
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Sagt was dazu, nicht nur drücken!

Balrog206 ist Unternehmer und zahlt somit KEINE Lohnsteuer!
Also was stimmt an meinem Kommentar nicht?

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Balrog206
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Das

auch ich Lohnsteuer zahle ( Gmbh ) mein Guter ! Und ich bewerte nie Kommentare!

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tomtitan
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Wieviel es auch gekostet hat

es war zuviel!

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MedAH
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Demo?

Die paar Hanseln? Das war keine Demo, das war maximal ein Kaffeekränzchen der üblichen Hobbydemonstrierer! Ein trauriges Häufchen, aber andererseits auch belustigend!

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Irgendeiner
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Geh, gar nicht Berufdemonstrierer,

ihr laßt auch stark nach,aber naja die Intelligenten die sehen was kommt sind immer eine Minderheit,das war halt die rechte Seite einer Verteilkungskurve, da sind nicht viele,man lacht.

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wollanig
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wen kratzt es schon,

wenn irgendetwas lacht.

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Irgendeiner
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Hat da was weh getan,

wird noch mehr, per aspera ad astra.Weißt, wenn einer Lager sagt und kein Bier meint wird der Alte eigen,wie weit das kratzt wird man ja sehen,man lacht.

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Irgendeiner
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Und Basti tanzt.Am Weltflüchtlingstag.

Den Routenschließerstep.Und den Lagerlambada.Daß er das Kanzlerfest wieder aufnimmt war klar,denn Basti muß glänzen, ist aber kein Gold,mehr Katzensilber.Ist der Mann der den Sozialstaat abbaut und subsidiär Schutzberechtigen 370 Euro rüberschiebt,im Monat,den Rest braucht er selbst,für Feste und Körberlgeld und die Kumpels von der IV.Hat er euch nicht eingeladen,meine kleinen Männer, hat er wohl nur vergessen,man lacht.

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zyni
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Respekt

zu diesem „tollen“ Kommentar. Nicht einmal die ärgsten Sozialisten haben solche Gedankengänge wie Sie.
Kurz macht vieles richtig, speziell in der Asylproblematik.

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Eyeofthebeholder
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@zyni: Was genau macht Kurz denn richtig? Denn 12h-Tag?

Und was meinst Du mit "speziell in der Asylproblematik"? Diesbezüglich wurde doch noch absolut gar nichts gemacht außer hohle Phrasen gedroschen!

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Irgendeiner
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Ja,Du hast recht, aber die ärgsten Sozialisten sind da entschuldigt,ich mein, die müssen ideologisch sowas wie Identitätspolitik machen,sich um die Arbeiterklasse kümmern,das ist ihr Glaubensbekenntnis,genau genommen müssens sogar bürgerlichen Werten

skeptisch gegenüberstehen und können die schwerer einfordern.Ich hingegen bin ein Liberaler, sind auch Bürgerliche,aber ich kann was vom Pferd holen was von bürgerlichen Werten quasselt und die nicht hat,weil meine Glaubensrichtung quasi universell ist und die Freiheit jedes Menschen will was quer zu jeder identitätspolitik liegt,weils weder von Herkunft, Geschlecht, Tätigkeit noch Einkommen abhängt.Mißverstehs nicht, für die Freiheit muß ich eintreten, streicheln muß ich niemanden.Und einen Heidenspaß machts auch noch.Und ganz persönlich stand halt an meiner Wiege noch eine ganz böse Fee und hat mich reich beschenkt.Und was du von Kurz Politik hältst ist mir schon deshalb nicht maßgebend,weils Menschen sogar ihrer physischen Freiheit beraubt,aber was anderes würde mich interessieren,bist Du ein wohlbestallter Schwerverdiener oder nur ein, naja, wie heißts in der neukonservatien Sprachregelung,ein Wertloser halt der sich verirrt hat,ich warte.

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altbayer
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Arbeiten ????

Subsidiär Schutzberechtigte haben Zugang zum Arbeitsmarkt. Wenn sie es versuchen, bekommen sie mehr als 370 Euros im Monat.

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Irgendeiner
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Wieder da, wie schön,

ach weißt, dazu mußt was finden, das ist heute nicht leicht,aber leben solltest auch können wenn Dich keiner nimmt,nur extrem Dumme strafen Armut auch noch ab.Naja,und werden ja auch nicht alle Studienabbrecher Kanzler, dazu mußt noch Dümmere finden.

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altbayer
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Arbeitsmarkt

Sie haben ja keine Ahnung vom Arbeitsmarkt
- Österreich braucht dringend Handwerker.
Egal mit welcher Branche man spricht - überall fehlen Fachkräfte. Ich kenne ein paar Firmen, wo Asylberechtigte Arbeit gefunden haben (z.B. Fliesenleger, Maler,....) - und das sind keine Tellerwäscherjobs.
Als angelernter Ziegenhirte wird man in Österreich schwer vermittelbar sein, dass ist klar.

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Irgendeiner
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Du solltest Dinge nicht im letzten Moment reinstellen, mein Bayer, wenigstens wenn Du Antwort willst.

Und naja,über den Wertewandel in kurzer Zeit unter diesem Deinem Nick solltma auch mal plaudern,in so kurzer Zeit so eine Drehung, ist es Dir selbst nicht aufgefallen,sieht nach einem Erweckungserlebnis aus.Und versuch einmal ein Posting anders einzuleiten als daß Dein Gegenüber keine Ahnung hat,das weißt Du nicht und es bleibt ein Postulat.Und vor allem, mein Bayer red nicht in die Seite,ich red davon daß es unzulässig ist wen unter das Existenzminimum fallen zu lassen und das tun die Helden von der trojanischen Taulosigkeit.Und nimm zur Kenntnis,wenn wer Arbeitskräfte haben will soll er sie ausbilden,vor allem wenn er dauernd mehr privat weniger Staat brüllt,denn es ist nicht Aufgabe des Staates der Wirtschaft zu dienen sondern der Allgemeinheit.Zweitens regelt ja angeblich der Markt alles,wenn also keiner den Job will wird was dort nicht ideal sein,muß man beim Angebot halt nachwassern,Angebot und Nachfrage, nicht.Aber das sind Sekundärthemen hast Du unterm Strich mehr Arbeitslose als Jobs dann sagt Dir diese Milchmädchenrechnung,daß, was immer Du tust welche ohne Job dastehen werden,ist so Volksschulmathematik und wem da 370 Euro im Monat hinzuschieben heißt dann zwangsläufig Erhöhung der Kriminaliträtsrate,auf so Ideen kommen nur Studienabbrecher.

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