LeitartikelNeos müssen ohne ihren Schöpfer überleben

Der ungestüme Neos-Chef und sein unkonventioneller Politik-Stil im Parlament werden fehlen. Für seine Partei ist der Rücktritt ein schwerer Schlag.

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Strolz: Er nimmt seinen Sessel und geht
Strolz: Er nimmt seinen Sessel und geht © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Matthias Strolz ist ein untypischer Politiker. Ungeschützt, ungestüm, unkonventionell und hochemotional polterte er 2013 ins Parlaments. Was er in seinem Vorleben als Coach und Trainer an Motivations- und Kommunikationstechniken gelernt hat, nahm er ins Hohe Haus mit und in die Neosphäre, den ausgebauten Dachboden, den die Partei zum Hauptquartier wählte. Im ersten Schwung gelang es, tausende vor allem junge Menschen zur unentgeltlichen Mitarbeit hinzureißen, frische Ideen einzubringen, am Programm mitzuarbeiten, Folder auszuteilen. Nur so konnte es gelingen, mit relativ wenig Geld eine neue Partei im ersten Anlauf ins Parlament zu katapultieren.

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