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ÖVP und FPÖ einigFPÖ setzt sich beim Rauchverbot durch

Die Regierung legt beim Rauchverbot den Retourgang ein. Auf Druck von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, selbst Kettenraucher, wird das ab Mai 2018 geplante Rauchverbot in der Gastronomie auf Eis gelegt.

Strache raucht
© Ernst Sittinger
 

Das ab Mai 2018 gesetzlich vorgesehene absolute Rauchverbot in der Gastronomie wird von ÖVP und FPÖ nun offenbar definitiv zurückgenommen. Dies wurde der Kleinen Zeitung in Verhandlerkreisen bestätigt. Es bleibt beim derzeit gültigen Zustand: Gäste können vorerst weiter in abgetrennten Räumlichkeiten Zigaretten konsumieren. Zugleich wird der Nichtraucherschutz für Jugendliche verstärkt.

Damit hat sich die FPÖ in einem ihren Kernanliegen in den Koalitionsgesprächen durchgesetzt. Vor allem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, selbst passionierter Raucher, hatte sich für eine Aufweichung der Rauchverbots stark gemacht.

Zentrale Punkte der neuen Raucherregelung: Der momentane Zustand, wonach in abgetrennten Raucherzimmern geraucht werden darf, bleibt bis auf weiteres bestehen. Ergänzend wird das generelle Rauchverbot in Österreich von 16 auf 18 Jahre angehoben. Gemeinsam mit den Bundesländern - die gemäß einer Einigung der Landesjugendreferenten im Frühling ohnehin schon an entsprechenden Regelungen zur Anhebung des Alterslimits für den Zigaretten-Kauf arbeiten - wolle man dies vorantreiben, hieß es von den Verhandlern der künftigen schwarz-türkis-blauen Regierung.

 

ÖVP-FPÖ: Wer sind die neuen Minister?

Neuer Bundeskanzler wird Sebastian Kurz. Er entschied sich für die FPÖ und ging auf Augenhöhe auf den Juniorpartner zu. Das Außenministerium gibt er ab, die EU-Agenden behält er.

(c) APA/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)

Gesetzt als Vizekanzler war FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Dazu soll er die Agenden für Tourismus und Sport übernehmen, die sich gut mit der Doppelbelastung als Vizekanzler und Parteiobmann verbinden lassen könnten. 

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Uniqa-Vorstand Hartwig Löger, ein Steirer, der in Niederösterreich wohnt, wird Finanzminister, nachdem Lotterie-Chefin Bettina Glatz-Kremsner abgesagt hat. Löger wurde vor Wochen informell kontaktiert. Konkreter wurde es erst zu Wochenbeginn, definitiv erst am Vorabend der Präsentation des Teams.

APA/HARALD SCHNEIDER

Heinz Faßmann wird für die ÖVP Bildungsminister. Er wird für Bildung, Universitäten und Kindergarten zuständig sein. Faßmann war Vorsitzender des Expertenrats für Integration und ist seit längerem ein Vertrauter von ÖVP-Chef Sebastian Kurz auch in Bildungsfragen.

APA/HANS KLAUS TECHT

Margarete Schramböck wird Wirtschaftsministerin - sie hat sich als ehemalige A1-Chefin einen Namen gemacht und wurde erst in der Nacht vor dem Marsch zum Bundespräsidenten erkoren. 

 

NextiraOne Austria GmbH

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer wechselt in die Regierung. Der passionierte Pilot hat sein Interesse am Verkehrs- und Infrastrukturministerium angemeldet und wird dieses auch erhalten.

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Herbert Kickl, die rechte Hand von FPÖ-Chef Strache, war Favorit für das Amt des Klubobmanns, wechselt jetzt aber doch in die Regierung und übernimmt das wichtige Amt des Innenministers.

AP

Nahost-Expertin Karin Kneissl wird Außenministerin. Die FPÖ wollte die langjährige Diplomatin bereits als Präsidentschaftskandidatin ins Rennen schicken, doch Kneissl wollte nicht. Einst hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein Veto gegen einen FPÖ-Außenminister angekündigt, Kneissl ist parteifrei und kandidierte 2005 auf der schwarzen Liste für den Gemeinderat von Seibersdorf. Die EU-Agenden will Sebastian Kurz als Kanzler selbst wahrnehmen.

ServusTV / Carmen Schrettl

Sie war stellvertretende SVA-Generaldirektorin und saß für die FPÖ im steirischen Landtag und auch im Nationalrat. Jetzt wird Beate Hartinger-Klein Ministerin eines Mega-Ressorts für Gesundheit und Soziales.

Heimo Binder

FPÖ-Verhandler Hubert Fuchs hat sich offenbar gut geschlagen, er wird von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Staatssekretär für Finanzen in die Regierung geschickt.

APA/HELMUT FOHRINGER

Der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek übernimmt das Amt des Verteidigungsministers und bezeichnet das als "große Ehre".

Juergen Fuchs

Fixstarter bei der ÖVP: Wiens ÖVP-Chef Gernot Blümel wird als Kanzleramtsminister dem künftigen Bundeskanzler Kurz  assistieren, Blümel gehört dem türkisen Verhandlungsteam an. Bei Blümel sollen nicht nur die Medienagenden zusammenlaufen, er könnten auch den Bereich Kultur übernehmen.

APA/HANS PUNZ

Gegen Ex-Rechnungshofpräsident Josef Moser legten sich die ÖVP-Landeshauptleute quer. Finanzminister wird er jetzt  tatsächlich nicht, dafür wird er einem Ministerium für Justiz und Staatsreform vorstehen.

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Die enge Vertraute von ÖVP-Chef Kurz, Elisabeth Köstinger, wird nach einem kurzen Intermezzo als Nationalratspräsidentin in die Regierung wechseln - als Zukunftsministerin für die Bereiche Digitales, Umwelt, Landwirtschaft.

APA/GEORG HOCHMUTH

Kurz hat zuletzt signalisiert, dass er vor allem auf Frauen setzen will. So kam mit der Grazer Molekularbiologin Juliane Bogner-Strauss eine Steirerin für das Wissenschaftsressort ins Gespräch. Sie soll jetzt aber  Frauen-, Familien- und Jugendministerin werden.

ÖVP

Die Salzburgerin Karoline Edtstadler wird für die ÖVP Staatssekretärin im FPÖ-Innenministerium.  Sie ist derzeit Juristin am Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg.

NEUE VOLKSPARTEI/JAKOB GLASER

Noch-Innenminister Wolfgang Sobotka wird der neuen Bundesregierung nicht mehr angehören. Er bleibt aber in Wien und soll das Amt des Nationalratspräsidenten übernehmen.

APA/BARBARA GINDL

Erstmals seit 50 Jahren bedient sich die Regierung wieder  eines Regierungssprechers. Der österreichische Diplomat Peter Launsky-Tieffenthal übernimmt diese Rolle. Er wirkte dereinst  vorübergehend als Sprecher von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) werden künftig nur bei besonderen Anlässen selbst vor die Presse treten.

APA/HERBERT NEUBAUER
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In Lokalen dürfen unter 18-Jährige nach den ÖVP-FPÖ-Plänen künftig etwa nicht mehr im Raucherbereich sitzen. Außerdem wird es auch ein Rauchverbot in Autos geben, wenn Kinder und Jugendliche unter 18 im Wagen mitfahren. Zwecks Nichtraucherschutz in der Gastronomie soll es zudem eine stärkere verpflichtende Kennzeichnung der Raucherbereiche geben.

Vor allem die FPÖ hatte sich zuletzt gegen ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie gestellt und Pro-Raucher-Wirte in ihrem Anliegen nach einer Beibehaltung der derzeitigen Regelung unterstützt. Ärzte und eine ganze Reihe gegenteilig gesinnter Gastronomen warnten hingegen vor einer Rücknahme des absoluten Rauchverbots und den damit verbundenen negativen Gesundheitsfolgen.

Das nun von ÖVP und FPÖ aufgegriffene "Berliner Modell" sieht grundsätzlich ein Rauchverbot in Gaststätten vor. Ausnahmen gibt es in extra ausgewiesenen, völlig vom Nichtraucherbereich abgetrennten und geschlossenen Nebenräumen in (Mehrraum-)Gaststätten sowie in der "getränkegeprägten Kleingastronomie", wenn die Gaststätte nicht über einen abgetrennten Nebenraum verfügt, die Grundfläche des Gastraumes weniger als 75 Quadratmeter beträgt, Personen unter 18 Jahren der Zutritt nicht gestattet wird, keine vor Ort zubereiteten Speisen verabreicht werden, die Gaststätte durch deutlich sichtbare Hinweisschilder im Eingangsbereich als Rauchergaststätte gekennzeichnet ist und der Betrieb der Rauchergaststätte den Behörden angezeigt wurde.

In Österreich ist seit 2009 ein "grundsätzliches" Rauchverbot in Lokalen in Kraft. Nach einer Übergangsfrist für Umbauarbeiten und einer Neuregelung dürfen seit Juni 2010 Gastronomen den Tabakkonsum nur mehr dann erlauben, wenn sie über abgetrennte Raucherzimmer verfügen oder die gesamte Verabreichungsfläche nicht größer als 50 Quadratmeter ist. Durch den Lungenkrebs-bedingten Tod des bekannten Journalisten und Rauchers Kurt Kuch wurde die Debatte über das Rauchverbot Anfang 2015 neu entfacht. Wenige Monate später einigte sich die SPÖ-ÖVP-Regierung auf ein komplettes Rauchverbot in der Gastronomie ab Mai 2018.

Kommentare (99+)
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voit60
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mir kommt der junge Mann

sehr gekünstelt und nicht authentisch vor. Nimmt sich wahrscheinlich auch viel zu viel für sein Alter und seine Fähigkeiten vor.

trek22
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Kurz - kurz gesagt steht nicht zu seinem Wort

Naja man opfert sogar seine Glaubwürdigkeit für den Kanzler- Posten! Das Personal in der Gastwirtschaft wird sich beim Kanzler bedanken! Arbeiten bis 70 und ab in den Sarg!! Ein Bravo der neuen Politik in Österreich!

bernie66
6
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Bravo FPÖ!

Kotz!!!!!!!!!!!

voit60
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warum FPÖ

umgefallen sind wohl eher die Schwarzen, pardon die türkise JVP-Truppe.

Zeitgenosse
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Und die

Bauerntochter aus dem Granitztal schweigt? Hat die Kinder oder Familie?
Warum kommen keine Frauen zu Wort, Mütter die einen anderen Zugang zu Kinder und Jugendliche haben.

Pollheim
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Re. Und die

Hat wahrscheinlich damit zu tun, dass ihre Qualitäten wo anders liegen dürften . Politik ist es aber sicherlich nicht ;)

Zeitgenosse
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Die wahr

doch in Brüssel , war sie nicht Europapolitikerin?
Hat sie dort den Rechtsruck in Österreich abgewartet um danach ins Rampenlicht zu rücken?

YNFB3V6SLJJ6CA89
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'Kurz' aber wahr

Fast an der Macht und schon umgefallen. Jeder weitere Kommentar ist ein Wort Zuviel !

Schwupdiwup
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Unglaublich!

Mir vergeht gerade der Appetit auf mein Abendessen.

Der eine selbst süchtig, der andere ein Kreuz aus Gummi.
3/4 der Österreichischen Bevölkerung (=Nichtraucher) sagt "herzlich Danke"

Zeitgenosse
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Unsere Jugend und Angestellte in der Gastronomie müssen geschützt werden.



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Das Rauchergesetz
sollten Akademiker sprich Mediziner verhandeln , das ist kein politischen Thema.
Darüber kann keine ideologische Weltanschaung entscheiden, es kann auch nicht darüber abgestimmt werden.
Hier zählen nur Fakten und wissenschaftliche Studien, wirtschaftliche Interessen und Befriedigund von Lobbyisten, ist Meinung nach kriminell!!

trek22
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Wo bleibt der Arbeitnehmerschutz

Wo bleibt hier der Schutz der Arbeitnehmer??
Der Herr Strache hat ja für sie nix über, Hauptsache er kann überall tschicken. Wie steht es um die Lehrlinge?
Ich werde kein Lokal mehr betreten wo geraucht wird, da ich als Nichtraucher überall zuerst durch den Raucherbereich durch muss. Vielleicht gibt es bald die ersten Klagen durch Mitarbeiter des Gastgewerbes an die Regierung wegen nicht einhalten der Arbeitnehmerinnenschutzgesetzes!!

Zeitgenosse
5
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Unsere Jugend und Arbeiter in der Gastronomie müssen geschützt werden.



Das Rauchergesetz
sollten Akademiker sprich Mediziner verhandeln , das ist kein politischen Thema.
Darüber kann keine ideologische Weltanschaung entscheiden, es kann auch nicht darüber abgestimmt werden.
Hier zählen nur Fakten und wissenschaftliche Studien, wirtschaftliche Interessen und Befriedigund von Lobbyisten, ist meiner Meinung nach kriminell!!

Jak39
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Strache

ist FÜR den blauen Dunst. Bei der FPÖ nix Neues.

Zeitgenosse
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!



Warum schreit in dieser
FPÖ niemand auf und hat soviel Rückgrat einmal zu widersprechen.
Sind alle Fpöler Raucher ?? TSCHIGGN alle Schwarzn auch, was ist los
? ist das alles ein Einheitsbrei.

ctsch
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Typisch

Kurz hat Strache und unserem
Vorzeigepräsidenten klein beigegeben. Armselig!

Jak39
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#ctsch

Damit ist der Weg zur Angelobung geebnet. Das Hintertürl bleibt diesmal geschlossen.

voit60
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Interessant

ist der vdB auch für die Aussetzung des Rauchverbotes, oder meinst nur, weil er selber raucht. Ob einer raucht oder nicht, sollte noch immer kein Verbrechen sein.

Zeitgenosse
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Herr KURZ warum haben sie während des Wahlkampf nicht für dieses Gift eingesetzt? Schauen sie den Kindern und er Jugend in die Augen!

Unglaublich!!
Dieser Kurz verliert sein Gesicht , wenn er vor Strache in die Knie geht!
Immer die Argumente sprich Selbstbestimmung, niemand kein hier Selbsbestimmung fordern.
Niemand kann bei rot über die Kreuzung gehen und sich auf das Selbstbestimmungrecht berufen.
Wer schützt die Mitarbeiter in der Gastronomie, Zigrettenrauch ist nachweislich Krebseregend.
Der Staat förder Krankheit wenn er es zulässt , müssen wir uns zum Narren machen in der ganzen Welt , weil ein Vizekanzler Raucher ist.
Kurz will um jeden Preis Einigung und wahrscheinlich wird er aus Solidarität zu seinem Partner noch zum Raucher.
Österreich du brauchst keine Regierung dir Krankheit fördert und Jugendliche zum Rauch verführt.
Eine Schande ist das!

DG1390DPH3TU3SEI
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Gewissen und Gesicht hat der kurz nicht.

Um ein gewissen zu haben braucht einer Hirn.
Das Gesicht des kurz ist eine ewig grinsende Maske.

Apulio
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Rauchen

Rauchen verkürzt die Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren, eine sehr große Entlastung für die Pensionskassen.
Irgendwo müssen ja die im Wahlkampf versprochenen Steuerentlastungen kompensiert werden.

MichaelP
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Was rauchen Strache und Kurz und Co?

Man fragt sich wirklich, was die Herren Strache, Kurz und Co. rauchen - vom Saufen alleine kann man nie so verblöden ...

Aber jedes Land hat eben die Regierung, die es verdient ... Armes Österreich - hast nicht verdient, die Lachnummer der Welt zu sein!

UHBP
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Weiter so, vorwärts in die Vergangenheit

Als nächstes schaffen wir Gurtenpflicht und Geschwindigkeitsbeschränkungen wieder ab.
Alles unnötige Einschränkungen.
HC wir schaffen das!

wollanig
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Jawoll

freie Fahrt für freie Bürger! Ein Hoch auf die Selbstbestimmung! Wü..!

kog1
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Direkte Demokratie?

Wäre das nicht ein tolles Thema, um Volksabstimmung zu üben? die FPÖ begrüßt das sicher mit Jubel.

UHBP
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@kogi

Nein, über Grundrechte wie rauchen darf sicher nicht abgestimmt werden. Volksabstimmungen wird es nur über Nebensächlichkeiten, wie Asyl oder Mindestsicherung geben.

Katschy
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Böse Zungen behaupten,

ÖVP/FPÖ wollen rauchen überhaupt erst ab dem 32. Lebensjahr erlauben und dafür nur bis max zum zum 65. Geburtstag (Pensionsantrittsalter).
Zur Vereinfachung soll an geraden Tagen leichte Zigaretten und an ungeraden Tagen Marlboro zugelassen werden!

Wunsch der beiden Regierungspartner ist es, es soll mindestens so leicht zu vollziehen sein wie der Kinder/Familienbonus von 1500.-Euro!

Als Ausgleich sollte angeblich Glyphosat, in die3 LIste der Grundnahrungsmittel aufgenommen werden!

Aber bssssss, alles noch ein wenig geheim und nur unter der Tuchent zu erfahren! ;-)

Lodengrün
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Warum kann man nicht einmal

einen wirklich unabhaengigen Sachverstaendigen ersuchen den HC zu untersuchen. Was der an Agressivitaet und Schwachsinn so von Stapel laesst ist nicht mehr nachvollziehbar. Jeden Tag kommt da ein Zuckerl.

Reipsi
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Enttäuscht

schwer enttäuscht , jetzt gibt es nur mehr eine Volksabstimmung.

K6960CZ6MQR63FGA
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Sozial und Gesund!

Neuesten Studien zufolge fördert das Rauchen die Gesundheit – und was noch einen viel wichtigeren Aspekt darstellt– die soziale Kompetenz!

lieschenmueller
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Gulasch bestellt,

Gulasch serviert!

Musicjunkie
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Die Dummheit des Menschen wird in ihrer Monstrosität nur noch übertroffen von seiner Gier.

Stefan Rogal , Autor, Herausgeber und Kolumnist

3WH8UTWLBJGVVE7T
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Hr. Van der Bellen -

verhindern Sie dieses Dumm - Dumm Geschoß!

wosinetwas
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Der ist ja selber ...

... ein alter Tabaksbeutel.

campanile
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Volksabstimmung

Her mit der ersten Volksabstimmung, wird doch wohl kein Problem sein, Herr Strache!

ctsch
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Kettenraucher

Was will der den verhindern? Ist doch ganz in seinem Sinn.

helmutmayr
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1.800.000.000

Tabaksteuer jährlich. War wohl ein Argument. 12 JAHRE kürzere Lebensdauer. Pensionseinsparungen die auch ordentlich sind.
Strache Raucher, HBP Kettenraucher. Alles schlagende Argumente.
Und schon ist der Schwachsinn durchargumentiert. Und ich befürchte, dass es wirklich so ist.

leben123
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Rauchender HPB wird Strache auf die Schulter klopfen!!!

Jetzt kann nun auch unser rauchender, stinkender (eben nach Rauch!) HPB wieder ungeniert beim Essen rauchen! UND er hat mit Strache einen "Freund" gefunden, es wird ihm nun wohl egal sein, welche Personen Strache als Minister vorschlägt - auch die bereits von HPB abgelehnten - wird nun kein Problem sein, "die Raucherpartei" hat sich ja durchgesetzt! Gratuliere! Leider ist Kurz umgefallen (habe leider ihn gewählt!!! - selbst schuld!!) - derartige Umfaller werden wohl noch einige Male passieren - man muß beim Kuhhandel eben Kompromisse eingehen - egal wen es trifft!

wollanig
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Die durch Raucher

verursachten volkswirtschaftlichen Schäden sind erheblich höher.

susl1
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Weiß jetzt nicht wo das Problem liegt

Es hat bis jetzt kein generelles Rauchverbot in Lokalen gegeben, es hat bis jetzt getrennte Beteiche für Raucher und Nichtraucher gegeben, in öffentlichen Gebäuden, z.B.mittlerweile im gesamten Krankenhausgelände gilt ein Rauchverbot. Wer nicht will braucht in keine verrauchte Kneipe gehen und soll sich ein, mittlerweile in ausreichender Anzahl vorhanden, rauchfreies Lokal aussuchen. Es wird doch keiner gezwungen stundenlang neben einem Raucher auszuharren oder zu essen. Und ob jemand raucht oder nicht bleibt noch immer seine eigene Entscheidung, egal ob ungesund oder nicht.
Aber wie bei allen Themen hier: eigentlich geht es ja um ÖVP und FPÖ und Herrn Kurz und Herrn Strache, die aktuellen Feindbilder par excellence.

Jak39
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Sie wissen nicht,

was sie tun (sollen).

mapem
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Ah – DAS ist er! …

der „frische Wind“, von dem Basti immer gesprochen hat!
Na ja – die Tabak-Konzerne werden dem Basti halt ins Gewissen geredet haben … und wer kann da schon widerstehen, wenn der Boss des blauen Dunstes sagt „Tschicken makes Nuggets“. Vor allem dann, wenn man nun meint, man bekomme jetzt Gutscheine für McDonalds … aber die würd sich eh alle der Villy unter den Nagel reißen – der liebt ja schier alles, wo Donald draufsteht.
Und ja – dort, wo man gerade alles in Schutt und Asche legt, da raucht´s halt auch – gell!
Tja, diese Regierung dürfte bald ein Fall für die Onkologie sein … und es haben dort schon einige Ressorts die Betten bestellt …

8Y23WAKYCHC4M75D
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@mapem

:D

Juli1030
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Umgefallen

Ist er „der Basti“ Bravo

G0JG8JMJ17MV3SWX
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Raucherlokale meiden - Tricks

So haben wir nun wieder gesehen, was alles möglich ist.

Die Frage ist nur, wie man am besten seinen Unmut ausdrücken soll. Klassisches Ausdrücken von Protest, zum Beispiel durch Demonstrationen, funktioniert bekanntlich nicht wirklich. Der wahrscheinlich einzig gangbare Weg ist Lokale - und zwar ab sofort - zu meiden.

Das funktioniert natürlich umso besser, je weniger im Freundeskreis rauchen. Aber vielleicht helfen auch Tricks, wie die Vorstellung der vom Rauch stinkenden Kleidung bevor man sich für ein Raucherlokal entscheidet. Oder einfach mal ausrechnen, wieviel Geld man sich spart, wenn man nicht so oft ins Lokal geht.

G0JG8JMJ17MV3SWX
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Beispielrechnung

Ich gehe regelmäßig - 1 mal die Woche - mit Freunden in ein Raucherlokal und trinke dort meine 2-3 Bier. Das Bier kostet 3,50.

Sagen wir, ich reduziere meine Besuche auf alle zwei Wochen, dann spare ich mir bei 2 Bier/Besuch:
2 Bier x 3,50 Euro x 26 Wochen = 182 Euro

Und bei 3 Bier/Besuch:
3 Bier x 3,50 Euro x 26 Wochen = 273 Euro

Pitchmarke
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Nichtraucher...

Hier wird frei so getan, als ob Österreicher 24 Stunden am Tag nur im Wirtshaus hocken würden. Was aber vergessen wird, ist die unumstößliche Tatsache, dass ich mir als mündiger Bürger ohnehin aussuchen kann, ob ich in ein Lokal gehe, dass über keinen Raucherraum verfügt. Die Einzigen, die sich darüber wirklich aufregen dürfen, sind die KellnerInnen und Lehrlinge, da denen nix anderes übrig bleibt. Dieses Geschwafel vom Schutz der Nichtraucher mag ich nicht mehr hören, denn wenn es der EU tatsächlich um die Gesundheit der Bevölkerung ginge, dürften Handelsabkommen wie CETA, TTIP und wie sie alle heißen mögen, gar nicht erst angedacht werden. Glyphosat uvm. müsste schon längst verboten sein. Ich nenne es Ablenkungsmanöver, denn irgendwas müssen die Damen und Herren aus Brüssel in Sachen "Gesundheitsvorsorge" ja vorweisen können und da ist es halt leichter, auf die Raucher hinzuschlagen, als sich mit Monsanto & Co. anzulegen.
Mit freundlichen Grüßen...ein Nichtraucher!

UVermutung
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Auch Nichtraucher

Ganz deiner Meinung! Dieses Raucherthema ist bestenfalls eine Nebelgranate ☺. Wenn man sich die Reaktionen hier ansieht, funktioniert sie aber offensichtlich gut.
Handelsabkommen aus Prinzip abzulehnen ist mMn ein Kampf gegen Windmühlen . Da verliert man sicher.
Unkrautvernichtungsmittel und andere heute übliche "alternativlose" agrarindustrielle Methoden und Verfahren wird man ersetzen müssen.
Aber einfach nur "nicht haben wollen" ist nur in diesem Forum eine Lösung 😋.

6N90XN8ZW1THYHOG
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Pitchmarke; "Mit freundlichen Grüßen...ein Nichtraucher!"


Danke, ich amüsiere mich immer köstlich, wenn jemand die FPÖ und ihre Taten über den Klee lobt, und dann, sozusagen um seine "Unschuldsvermutung" zu bestärken, im Brustton seiner Überzeugung abschließt mit "... außerdem, ich bin kein FPÖ-Wähler!" ;-)
Sie Sie bewirken bei mir das gleiche Gefühl, nur bin ich etwas überrascht, dass Sie "Dieses Geschwafel vom Schutz der Nichtraucher ..." nicht mehr hören mögen!
Sie wollen also um jeden Preis geschädigt werden - lese ich da einen Anflug von Masochismus heraus?

undhetz
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und was ist mit dem wunderknaben?

der kann sich den rauch mit den großen ohren wegwachteln, der hats gut. aber was macht der rest der türkisen truppe, ducken, wegschaun, hirnkastl abschalten ... hallo, wo ist nun die modern NEUE ÖVP, hm?

2U86R7C2M202EY5Z
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Danke

für die Milliarden, die es unserem Gesundheitssystem kosten wird, um Lungenkrebs, COPD etc. durch diesen Schwachsinn zu behandeln. Da sollten uns die Steuereinnahmen durch die Raucher eigentlich egal sein.
Na ja, viel war ja von der blauen Truppe eh nicht zu erwarten.

bmn_kleine
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In der kurzen Zeit

der Regierungsverhandlungen wurden meine negativen Erwartungen von der künftigen Regierung nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Rückschritte bzw. nicht verwirklichten Wahlversprechen:

- Die meisten Kassen werden nicht zusammengelegt
- Die Kammerpflich bleibt bestehen
- CETA wird aufgrund des Tausches mit dem Rauchergesetz durchgewunken
- Arbeiter und Angestellte dürfen 12 Std. arbeiten, bei bis zu 60 Std./Woche
- Die gut verdienenden werden mit einem Kinderbonus belohnt
- Schulnoten werden in den Volksschulen bis zur 3. Klasse wieder verpflichtend
- Die Ruhezeit von KellnerInnen wird auch 8 Std. reduziert. Dafür dürfen sie sich vollqualmen lasssen
- Die Steuerreform kommt wahrscheinlich am St. Nimmerleinstag
... to be continued

Die SP braucht sich nur noch zurücklehnen und abwarten...

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