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''Ehe für Alle'' ab 2019Jubel bei Opposition, scharfe Kritik aus der Kirche

Die Reaktionen auf die VfGH-Entscheidung zur "Ehe für Alle" fallen unterschiedlich aus. ÖVP und FPÖ zeigen sich wenig begeistert, die Opposition jubelt.

THEMENBILD: EHE FUeR ALLE /  EHE FUeR GLEICHGESCHLECHTLICHE PAARE / EHE FUeR HOMOSEXUELLE / HOMOEHE
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Ehe für Alle

Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden: Ab 2019 dürfen auch  gleichgeschlechtliche Paare in Österreich heiraten. Die Reaktionen auf diese Entscheidung fallen höchst unterschiedlich aus, von scharfer Kritik bis Jubel ist alles dabei.

 

Die ÖVP zeigt sich wenig begeistert, will der Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare aber keine Steine in den Weg legen. "Höchstgerichtliche Urteile sind stets zu akzeptieren und nehmen wir zur Kenntnis", erklärte ein ÖVP-Sprecher am Dienstag zur Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, die gesetzlichen Regelungen aufzuheben, die gleichgeschlechtlichen Paaren bisher den Zugang zur Ehe verwehrt hatten.

Die weitere Vorgangsweise werde man erst besprechen, hieß es aus der ÖVP, die gemeinsam mit der FPÖ voraussichtlich die nächste Bundesregierung stellen wird. Die bisherigen Gegner einer Öffnung der Homoehe könnten diese nach dem Spruch des VfGH nur mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament weiter verhindern. Eine solche ist in dieser Frage allerdings nicht zu erwarten.

FPÖ: "Jetzt ist eingetreten, wovor wir gewarnt haben"

Beim den Freiheitlichen beurteilt man die Entscheidung der Verfassungsrichter denn auch kritisch. "Jetzt ist genau das eingetreten, wovor wir bereits 2009 bei Beschluss der eingetragenen Partnerschaft gewarnt haben: Dieses Instrument wird der Türöffner in Richtung einer Entwicklung sein, an deren Ende mit der sogenannten Ehe für alle, vulgo 'Homo-Ehe', Ungleiches gleich behandelt wird. Jetzt ist es soweit", meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Die politische Verantwortung dafür liege - neben der SPÖ - auch bei der ÖVP. "Ich bedaure, dass die ÖVP in dieser Frage nicht mit offenem Visier gekämpft hat, sondern ein doppeltes Spiel gespielt hat." Natürlich seien Urteile des VfGH anzuerkennen, was aber nicht bedeute, dass man nicht kritisch nachfragen dürfe, so Kickl.

Breit bejubelt wurde die Entscheidung indes in der SPÖ. Parteivorsitzender Christian Kern sprach via Facebook von einem Zeichen der Gleichberechtigung und des Respekts. "Spätestens ab 1. Jänner 2019 ist es egal, wer wen liebt in unserem Land. Ich persönlich bin sehr froh über diese Entscheidung. Immer wieder haben wir versucht, die Ehe für alle politisch durchzusetzen und sind dabei an ÖVP und FPÖ gescheitert. Wir werden wachsam bleiben und dafür sorgen, dass alle Menschen in unserem Land das Recht bekommen, zu heiraten wen sie lieben", erklärte Kern. Auch Kanzleramtsminister Thomas Drozda, SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder, Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner, die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, der offen homosexuelle Abgeordnete Mario Lindner und eine Reihe weiterer SPÖ-Politiker begrüßten die Entscheidung.

 

Neos: "Ein großer Tag für Österreich"

Große Freude herrschte auch bei den NEOS. "Heute ist ein großer Tag für Österreich, die Freiheit und den Rechtsstaat. Was der Bevölkerung schon lange klar war und nur ÖVP und FPÖ nicht verstanden haben, hat nun der VfGH in seinem Erkenntnis festgestellt: die Unterscheidung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft verletzt das Diskriminierungsverbot", meinte der stellvertretende Klubobmann Niki Scherak. Die Welt werde nicht untergehen, es ende nur eine weitere Diskriminierung für viele Menschen, so Scherak in Richtung ÖVP und FPÖ. Besser wäre es freilich gewesen, wenn gleich das Parlament diese Diskriminierung abgeschafft hätte, so Scherak.

Zufrieden zeigte sich auch Liste Pilz-Klubobmann Peter Kolba: "Das freut uns. Das ist zu begrüßen." Erfreut reagierten auch die aus dem Parlament gefallenen Grünen, die sich die "Ehe für alle" über viele Jahre auf ihre Fahnen geheftet hatten. "Wieder einmal sorgt ein Höchstgericht dafür, dass Österreich endlich im 21. Jahrhundert ankommt", meinte der Grüne Bundessprecher Werner Kogler.

Scharfe Kritik aus der Kirche

Deutliche Kritik an der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH), die Ehe auch für homosexuelle Paare zu öffnen, kommt vom Wiener Kardinal Christoph Schönborn. "Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau", erklärte der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz gegenüber Kathpress.

Die Ehe sei "wie keine andere Beziehung geeignet, Kinder hervorzubringen, zu hüten und aufzuziehen und damit die Generationenfolge zu sichern. Wenn der VfGH die Einzigartigkeit und damit die juristische Sonderstellung der Ehe verneint, die auf der Unterschiedlichkeit der Geschlechter aufbaut, verneint er die Wirklichkeit", sagte der Kardinal und hielt in Richtung Höchstgericht fest: "Er tut damit der Gesellschaft keinen Dienst und schadet letzten Endes allen - auch denen, die er schützen möchte und die es auch zu schützen gilt."

Schönborn zeigte sich "zuversichtlich, dass sich langfristig die Einsicht in die Schöpfungsordnung wieder durchsetzen wird, die der Mensch nicht missachten kann, ohne Schaden zu nehmen". Zugleich beklagte der Wiener Erzbischof die "Umdeutung eines wesentlichen Begriffs der Rechtsordnung, der im Wesen des Menschen wurzelt und für die Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielt - umso mehr, als der Verfassungsgerichtshof ohne weiters auch anders entscheiden hätte können und sein Erkenntnis nun sogar im Widerspruch zum Europäischen Menschengerichtshof steht".

Jubel aus Wien

Auch die rot-grüne Wiener Stadtregierung bejubelte die Entscheidung. "Der heutige Tag wird in die Geschichte eingehen: als Tag der Liebe und Tag der Gleichberechtigung", freute sich der für Antidiskriminierung zuständige SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Ähnlich Wiens grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Nach Jahrzehnten zäher Verhandlungen, zahlreicher Rückschläge und kleiner Fortschritte können wir uns heute alle gemeinsam über diesen historischen Tag freuen: Das Ehe-Verbot für Lesben und Schwule in Österreich ist endlich gefallen. Nun werden wir ganz genau darauf schauen, dass die neue Bundesregierung den Entscheid des Verfassungsgerichtshofes nach Punkt und Beistrich einhält und alle notwendigen Schritte zur Umsetzung vorantreibt."

Die Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien zeigte sich ebenfalls glücklich und forderte zugleich ein modernes Eherecht oder den Fortbestand der eingetragenen Partnerschaft. "Für den Fall, dass sich der Gesetzgeber zu keiner radikalen Reform des Eherechts durchringt, muss die eingetragene Partnerschaft als moderne Alternative unbedingt erhalten bleiben", erklärte Obfrau Lui Fidelsberger. Die Initiative stößt sich etwa an den strengeren Scheidungsbestimmungen im Eherecht. Dieses verströme noch immer den "Geist des Patriarchats".

Kommentare (41)

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Zeitgenosse
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Gerechtigkeit für alle Menschen und auch für Menschen im Dienste der Kirche. WIR BITTEN ERHÖRE UNS!



Herr Kardinal es handelt sich um die
Zivilehe und hat nichts mit dem Sakramet der Ehe in ihre Kirche zu tun.
Die Ehe die sie verteidigen würde ich mir für ihre Priester wünschen, die heimlich Väter und nicht Ehemänner sein müssen.

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tomtitan
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die kirche im besonderen (die religionen im allgemeinen) sollen sich bitte tunlichst zurückhalten,

bei all dem leid, das sie bereits über die menschheit gebracht haben !!!

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vn7uh2nunsz5hmyemj1babn8iwd0wglo
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Kirche und Staat

Die Katholische Kirche ist eine Religionsgemeinschaft, als solche hat sie das Recht Entscheidungen des VfGH zu kritisieren. Der Verfassung untersteht aber die Kirche, deshalb hat sie, bei aller Kritik die Entscheidung zu respektieren und akzeptieren. Wenn man sich auf ein Buch beruft, dass 2000 Jahre alt ist, muss man sich halt auch die Frage gefallen lassen, ob sich die Welt in den 2000 Jahren - und der Mensch der in dieser Welt lebt - geistig weiterentwickelt hat. Homosexualität ist genauso normal wie Heterosexualität. Dass damit ein Nomadenvolk das mit seinen Kamelen durch die Wüste gezogen ist, vor 3000 Jahren ein Problem gehabt hat, kann schon sein. Ob man die Nomadengesellschaft des letzten Jahrtausends vor Christus als Maßstab für unser heutiges Denken nehmen sollte, halte ich für absurd. So gesehen hat sich Kardinal Schönborn heute keinen Dienst erwiesen.

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Zeitgenosse
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Die

Verfassung untersteht keiner Kirche!!

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vn7uh2nunsz5hmyemj1babn8iwd0wglo
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Zeitgenosse

Hab ich ja genauso geschrieben oder?

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t4iodsg2mub0cw7fz3r9qcw2dogdsv2z
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@Ger

Hast Du - wenn man die Artikel nicht genau liest konnte man sich verlesen wie Zeit eben.
Aber da hat schon alles Hand und Fuß gehabt :)

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Zeitgenosse
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Sorry

hab mich verlesen!

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Zeitgenosse
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Die Kirche soll endlich die

Ehe für ihre Priester erlauben,die tausende Kinder haben und nicht ihre Väter sein dürfen.
Die Kirche hat nichts zu sagen in unseren Staat u d das soll so bleiben.
Wer im Mittelalter lebt kann den Zeitgeist von heute nicht begreifen.

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Jak39
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*Zeitgenosse

heilig, scheinheilig, kath. Kirche.

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Reipsi
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Das könnens aber

nur mit Frauen haben , oder ?

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Zeitgenosse
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Wie recht sie haben

wollte nur sagen, bevor sie sich über die Homoehe aufregen sollen sie diesen Missstand in der Kirche beseitigen.

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Jak39
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*Mein Graz

Was diese selbsternannten Moralapostel nicht wahrhaben wollen: Homosexualität gibt es, seit es uns(Menschen)gibt. Wenn jetzt diese Tabu wegfällt und die Homosexuellen(die es immer schon gegeben hat)als Teil unsere Gesellschaft anerkannt werden, protestieren die Pseudo-Christen -und Patrioten.

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Mein Graz
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@jak

Homosexualität gibt es wahrscheinlich schon länger als die Menschheit, da diese auch im Tierreich nachgewiesen ist.

Vielleicht liegt die Abneigung auch daran, dass man vor allem was man nicht kennt erst einmal Angst hat.
Oder auch daran, dass manche homosexuelle Neigungen verspüren, diese aber nicht ausleben durften, weil es ja als "abnormal" galt.

Zum Glück ist der Großteil der Gesellschaft heute schon weiter als ein paar homophobe Anhänger des Edelweißvereins und der Kirche...

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Rennfeld12
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Bravo

Ein großes Bravo, wir leben erfreulicher Weise noch immer mit einem neutralen Höchstgericht, leider nicht mehr selbstverständlich in unserer Zeit!
Ach ja und zu Herrn Schönborn - wenn Familie und Kinder so wichtig sind, warum dürfen dann Priester noch immer nicht heiraten und eine Familie gründen und sind Frauen vom Priesteramt ausgeschlossen???

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Jak39
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"Rennfeld...

Die kath. Kirche soll erst einmal vor der eigenen Tür kehren.

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Reipsi
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Verfassungsrichter

können entscheiden was sie wollen, eine EHE wird immer nur zwischen einer Frau und einem Mann sein, ob sie sich jetzt einen Ring hinaufstecken oder sonst was tun, aber man weiß ja nicht warum die sogenannten VFR so entschieden haben, sie werden es schon wissen.

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Mein Graz
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@reipsi

Aus welchem Grund kann es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geben? Weil es schon immer so war oder weil die Kirche das sagt?

Unterscheide bitte Zivilehe und kirchliche Ehe.
Das sind 2 Paar Schuhe.
Du heiratest ein Mal standesamtlich, womit du die vom Staat vorgegebenen Rechte und Pflichten übernimmst.
Du KANNST auch kirchlich heiraten, was für die standesamtliche Ehe völlig unmaßgeblich ist.

Ist nicht in 1. Linie wichtig, dass sich 2 Menschen weil sie sich lieben auch zueinander bekennen wollen?
Und der Staat ist dazu verpflichtet alle gleich zu behandeln. Das ist bei einer eingetragenen Partnerschaft nicht der Fall.

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Jak39
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Wenn die Ehe

für die kath. Kirche einen so hohen Stellenwert hat, warum dürfen dann die die eigenen Gottesdiener (Priester) nicht heiraten?

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Mein Graz
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Das ist der Untergang des Abendlandes!

Die Moralapostel jaulen auf, Homosexualität ist doch widernatürlich.
Die Kirche kritisiert, weil die Ehe doch nur für Mann und Frau und zur Fortpflanzung vorgesehen ist.
Die Homophoben haben alle möglichen und unmöglichen Argumente, geben aber niemals zu, dass sie die grauslichen Schwulen und Lesben einfach nicht mögen.

Und dann gibts da noch diejenigen die behapten, die Menschheit wird aussterben. Ups, warum eigentlich? Dürfen die Heteros jetzt keine Kinder mehr kriegen? Oder nehmen die Homos den Heteros die Adoptivkinder weg? Oder werde jetzt viele Leute schwul, weil sie ja trotzdem heiraten dürfen?

Fragen über Fragen....

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FBH
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Ein trauriger Tag...

... für Österreich und die ganze westliche Welt.

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t4iodsg2mub0cw7fz3r9qcw2dogdsv2z
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Und

warum?
Es heißt ja Diskussionsforum, nicht wahr?

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UHBP
7
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Fbh

Ein trauriger Tag?
Ist mir da etwas entgangen?
Hat Basti Männerschnupfen?

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erhardvallant
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Im Hinterkopf trauern

FPÖ, ÖVP und die meisten Kirchen immer noch der Zeit vor 1971 nach, als Schwule und Lesben noch eingesperrt wurden. Aber das haben Gott sei Dank Bruno Kreisky, Christian Broda und die SPÖ-Alleinregierung abgeschafft. Die österreichische Geschichte lehrt uns, dass diese "Obermoralisierer" immer schon ein gestörtes Verhältnis zu den Menschenrechten hatten, auch nach 250 Jahren Aufklärung. Das wird gerade in nächster Zukunft nicht anders sein

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CIAO
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wohl ein

merkwürdiges Fest für die Linken.....
wenn sowas deren Lebensinhalt ist - na bravo

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voit60
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sei ihnen

vergönnt.

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RMK
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Richterstaat

Wenn Höchstgerichte, politische Urteile fällen, dann müssten sich die Höchstrichter auch freien Wahlen stellen!

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