Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Andrä RupprechterÖVP-Minister: "Strolz wäre bei uns herzlich willkommen"

Nach dem Transfer des Ex-pinken Abgeordneten Christoph Vavrik zur ÖVP bietet nun Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter dem NEOS-Gründer den selben Weg an. Dafür gibt's nun Kritik.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
RUPPRECHTER
© APA/ROBERT JAEGER
 

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen. Diese Weisheit wird wohl NEOS-Chef Matthias Strolz in den Sinn kommen. Nach dem Transfer des Ex-pinken Abgeordneten Christoph Vavrik zur ÖVP bietet nun Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter dem NEOS-Gründer den selben Weg an: "Matthias Strolz wäre bei uns auf jeden Fall herzlich willkommen - bevor sich die Neos jetzt ganz auflösen."

Keine so guten Karten hätte aus Sicht des Landwirtschaftsministers FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache: "Da müsste er sich politisch noch ein bisschen weiterentwickeln", meint Rupprechter in der "Presse am Sonntag". Eine Aufnahme in die ÖVP schließt er nur für einen Mandatar explizit aus, nämlich für den vormaligen ÖVP-Bundesrat Leo Steinbichler, derzeit im Team Stronach aktiv und angeblich an einer Heimkehr in die Volkspartei interessiert: "Er hat schon einmal angeklopft."

"Billige Schlagzeile"

Die NEOS sehen im nicht ganz ernst gemeinten Anwerbungsversuch von Rupprechter in Richtung von Parteigründer Matthias Strolz den Versuch billig Schlagzeilen zu machen. "Die Hoffnung auf neuen Stil und freiheitsliebende, weltoffene Politik in der Volkspartei stirbt mit jedem Tag ein Stück mehr", meinte Generalsekretär Nikola Donig in einer Aussendung.

Dass eine Partei, die seit 30 Jahren in der Regierung sitze und mit dem aktuellen Koalitionspartner kaum einen Schritt vorankomme, ihre Energie "auf Transfers statt auf Taten" lege, sei jedenfalls vielsagend. Wer nach den jüngsten Vorgängen im Parlament aber auch in den Bereichen Europapolitik und Entlastung noch immer glaube, NEOS seien 2012 bloß als eine flottere Variante der ÖVP gegründet worden, der sei erinnert: "Ein größerer Unterschied als zwischen dem aktuellen Handeln der ÖVP-Vertreter und einem neuen Österreich lässt sich nur schwer finden", glaubt Donig.

Kommentare (12)
Kommentieren
ROAD1
1
7
Lesenswert?

Rupprechter, Strolz

Wer braucht den Rupprechter bzw den Strolz? Die beiden würden bei der nächsten NW der ÖVP MINDESTENS 5-7% der Stimmen kosten.

XFYBLPNG658DP96A
0
1
Lesenswert?

Falsch kombiniert, Nick Knatterton!

Der Strolz wäre der bessere Mitterlehner!

SoundofThunder
3
4
Lesenswert?

🤔

So negiert man den Wählerwillen. Ist das Demokratie?

DG1390DPH3TU3SEI
6
3
Lesenswert?

Ja das ist schwarze Demokratie.

Wenn der Wähler sich nicht für die övp entscheidet,dann werden die mandatare halt gekauft.

XFYBLPNG658DP96A
1
1
Lesenswert?

Kannst dein "gekauft" ...

auch beweisen, Max? Sonst wär das ganz einfach Verleumdung und ein Grund für eine Anzeige!

SoundofThunder
1
3
Lesenswert?

😡

PS:Welche Partei tritt endlich für ein Volksbegehren gegen Mandatsverschiebungen ohne vorherige Wahlen ein? Damit muss schluss sein dass auf diese Weise der Wählerwille ad absurdum geführt wird! Dieses undemokratische Verhalten mancher Abgeordneter und Parteien muss per Gesetz verboten werden!! Aber da herrscht auf einmal Schweigen im Walde! Da sind sich Schwarz/Rot/Blau und Grün einig!

V5C2I2GMHTAQ3L7K
0
0
Lesenswert?

@Sound

Die Lösung wäre ganz einfach:
Ein Direktmandat wandert mit dem Abgeordneten mit, ein Mandat über die Partei verbleibt bei dieser. Theoretisch ganz einfach...

wiegehtndas
0
7
Lesenswert?

Wechsel ja, aber bei Verlust des Mandates.

Auf die Art könnte es theoretisch zur Absoluten kommen

H260345H
4
14
Lesenswert?

Die einst ehrbare ÖVP

versinkt im Sumpf der Charakterlosigkeit!
Unter Federführung des längst alle Skrupel losgewordenen LOPATKA versucht sie -leider mit Erfolg!- alle absolut charakterlosen Windhunde anderer Parteien in ihre Partei einzugliedern, um ohne Wahlen eine Mehrheit zu erreichen - schändlich geht es nicht mehr, "Herr" Lopatka!
Jeder politische "Unrat" ist, um die Mehrheit zu erreichen, willkommen, doch anständige Demokraten werden das sicherlich nicht honorieren und ihre Meinung entsprechend zeigen.

Oberwoelzer
3
12
Lesenswert?

Wahlen

In der Österreichischen Politik geht es zu wie am Basar.
Politiker wie Rupprechter müssten für diese Aussage allein schon zurücktreten, denn es stellt sich hier die frage wieso gibt es überhaupt noch Wahlen .Nur als Verarschung der Wähler? Was sagen ÖVP Wähler zu diesen Politiker handel .
Und als Köder wird Warscheinlich Steuergeld eingesetzt! !!!!!!!!

XFYBLPNG658DP96A
1
7
Lesenswert?

So ein "Umstieg" ....

kommt noch immer billiger als ein teurer Wahlkampf! Da sollte man sich die "Parteienförderung" gründlichst überlegen!

Oberwoelzer
2
5
Lesenswert?

Politiker Handel

Ich muss von gestern sein denn ich habe nicht geglaubt das es in Österreich noch Anhänger des ein Parteien-System gibt.
Erdogans Politik macht Schule!!!!! !!!!!!!