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FPÖ-Gemeinderat in NÖ tritt nach Facebook-Posting zurück

Nach einem Facebook-Posting tritt FPÖ-Mandatar Christian Ruess als Gemeinderat der Marktgemeinde Lanzenkirchen im Bezirk Wiener Neustadt-Land mit sofortiger Wirkung zurück, teilte die FPÖ Niederösterreich am Dienstag mit. Weiters stelle er seine Parteimitgliedschaft bis zur Behandlung des Sachverhaltes in den entsprechenden Gremien ruhend.

 

Ruess hatte ein Bild auf seinem Facebook-Profil geteilt, auf dem - ähnlich einer Frage bei der Führerscheinprüfung - eine von einem Polizisten geregelte Kreuzung zu sehen ist, sagte Landesparteisekretär Christian Hafenecker auf APA-Anfrage. Der Polizist auf dem Bild hatte seine rechte Hand senkrecht nach oben gestreckt. Auf die Frage nach dem richtigen Verhalten sei "Hitlergruß erwidern" als eine der drei Antwortmöglichkeiten zu lesen gewesen, so Hafenecker.

"Nachdem ihm klar geworden ist, wie geschmacklos sein Facebook-Posting tatsächlich war, zieht unser Gemeinderat in Lanzenkirchen, Christian Ruess, seine Konsequenzen", teilte FPÖ-Bezirksparteiobmann Peter Schmiedlechner in der Aussendung mit. Ruess bedauere seinen Fehler. "Derartige Postings sind nicht Teil unseres Weltbildes und werden weder verharmlost, noch geduldet", betonte Schmiedlechner.

Kommentare (4)

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Wau! Ein blauer Gemeinderat!!!

Wenn ein roter Gemeinderat irgendwo in der Pampa zurück tritt wird aber keine Zeile verschwendet!
Na der muss ja ein wichtiger Gemeinderat gewesen sein!

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Absolut richtiger Rücktritt!

Sehr lobenswert die späte Einsicht!!!

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DSV
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Ist auch ein "Blauer" und kein ÖVPler, SPÖLer, Grüner, usw.

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Sicher nur ein "Einzelfall"

.

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