Im Oktober 2008 waren die Welt und ihre Probleme noch andere. Dabei gingen auch in Österreich die Wogen hoch. Die SPÖ hatte mit Alfred Gusenbauer ihren eigenen Kanzler und Parteichef entmachtet und Werner Faymann auf den Thron gehoben; ein anbiedernder „Leserbrief“ der beiden in Sachen EU an Krone-Chef Hans Dichand erzürnte die ÖVP (Vizekanzler Willi Molterer fand: „Es reicht!“), die vorgezogenen Neuwahlen Ende September brachten einen verrückten Anti-Teuerungswahlkampf und herbe Verluste für beide Regierungsparteien, aber erneut Platz eins für die SPÖ. Vor allem aber schüttelte eine Finanzkrise Osteuropa – und damit auch Österreich – durch.