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Reisefreiheit13 EU-Staaten definieren Kriterien für "Grünen Pass"

Der "Grüne Pass" soll bis Juni 2021 umgesetzt werden und dadurch noch während der anhaltenden Pandemie die Reisefreiheit erleichtern.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger © APA/HANS PUNZ
 

Österreich und zwölf weitere EU-Staaten haben sich auf sieben Kriterien bei der Erstellung eines "Grünen Passes" für den Tourismus geeinigt. Das Ziel sei es, den "Grünen Pass" rasch und möglichst einheitlich auf europäischer Ebene umzusetzen, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) der APA. "Für den europäischen Tourismus ist das eine Überlebensfrage", so Köstinger. Diese sieben Prioritäten aus Sicht des Tourismus würden nun der EU-Kommission übermittelt.

Erstmals hatten Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien und Österreich am 29. März auf Einladung Köstingers über die Prioritäten bei der Umsetzung des "Grünen Passes" beraten. Zwei Wochen später einigten sich die 13 EU-Staaten darauf, dass der "Grüne Pass" bis spätestens Juni 2021 umgesetzt und dadurch noch während der anhaltenden Pandemie die Reisefreiheit erleichtert werden solle.

Keine "Impfpflicht durch die Hintertür"

Dabei müsse sichergestellt werden, dass die Zertifikate gleich behandelt würden und es zu keiner Diskriminierung komme. Zu einer Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür soll es dabei nicht kommen. Gelingen soll dies mittels einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung, heißt es in der der APA übermittelten Prioritätenliste.

Die nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den "Grünen Pass", die auf einer gemeinsamen Plattform ersichtlich sein sollen, müsse dabei erhalten werden, heißt es weiter. So sollen die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger nicht in einer zentralisierten Datenbank auf EU-Ebene gespeichert, sondern ausschließlich im Mitgliedsstaat und nirgends sonst gespeichert werden. Das Ziel sei es außerdem, eine grenzübergreifende Lösung auch mit Drittstaaten zu erarbeiten sowie eng mit der Reise- und Tourismusbranche bei der Einführung des "Grünen Passes" zusammenzuarbeiten.

"Der Grüne Pass macht auf einen Blick erkennbar, ob jemand geimpft, genesen oder getestet ist. Mit einem einheitlichen QR-Code soll dies auf europäischer Ebene einfach und benutzerfreundlich umgesetzt werden", erklärte Köstinger. "Vom Check-in beim Flughafen oder im Hotel, vom Besuch im Dorfwirtshaus oder der Sportveranstaltung, der Grüne Pass kann viele Erleichterungen ermöglichen", so die Tourismusministerin. Die Entscheidung darüber, welche Erleichterungen das im Detail seien, treffe natürlich jeder Mitgliedsstaat selbst, so Köstinger.

Kommentare (34)
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100Hallo
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Wahrheit

Wir brauchen keinen extra Impfpass. Wir haben eine E-Card.

harri156
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Kurz und Köstinger versprachen

den „Grünen Pass“ in Österreich bis April einzuführen! Jetzt fordert sie ihn bis Juni zu realisieren. Realität: vielleicht im August. Wie immer: Ankündigung bei Pressekonferenz. Umsetzung: nie Wie jetzt mit dem Comeback Turbo.

Hildegard11
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Ohne ausreichend ....

...Impfstoff ist das wieder so eine Blendgranate, um von den Chats abzulenken.

Kariernst
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So nicht

Es ist noch lange nicht erforscht und belegbar das geimpfte Personen das Virus nicht weiter geben können es gibt keine einzige Studie dazu.
Im Gegenteil geimpfte Personen haben glücklicherweise einen milderen Verlauf der Infektion übertragen wird der Virus trotzdem.
Wir sind nicht in Israel oder China das ist ein massiver Eingriff in unsere Freiheitsrechte nicht die Maskenpflicht gesunde Menschen müssen nachweisen das sie gesund sind einfach absurd. Doch bei der ganzen Hysterie bleibt die sachliche Diskussion auf der Strecke.
Alle Experten die von über 5.000 Neu-Infektionen täglich zu Ostern gesprochen haben sind abgetaucht wo sind diese Hellseher die nur Falschmeldungen und Unsicherheit verbreiten.

Ratte
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Sie haben es auch...

..erfunden, das oppositionelle BlaBla. Wenn Sie mich anstecken, ist es auch ein massiver Eingriff in meine Rechte. Und wissen Sie was: mir ist es deutlich lieber, Ihre "Freiheiten" sind eingeschränkt als meine Gesundheit.

forumuser1
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Ratte

Türkis, gelle, Name passt.

Kariernst
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Ja türkiser

Schön die Tatsachen ignorieren und Schwachsinn verbreiten das könnt ihr sehr gut wusste nicht das eine Ansteckung ein massiver Eingriff in unsere Rechte ist ,sonst hätte man bei der Grippewelle und auch Masern Erkrankungen massenhafte Anzeigen bearbeiten dürfen.
Doch so sind sie nur keine Tatsachen anerkennen und alles schlecht reden .
Habe noch ein grünen Pass den kann ich dir schicken.

KleineZeitung
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Lieber Kariernst!

Eine Covid-19-Erkrankung ist fast drei Mal so tödlich wie eine Grippe: Das haben französische Forscher einer in der Fachzeitschrift "The Lancet Respiratory Medicine" veröffentlichten Studie herausgefunden. Sie untersuchten Todesfälle in Krankenhäusern in den Jahren 2018 bis 2020. Mehr Informationen zur Studie findest du hier: https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5913223/Neue-Studie-zu-Sterblichkeit-durch-Corona_Covid19-fast-drei-Mal-so Liebe Grüße aus der Redaktion

Kariernst
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Unrichtig

Liebe Redaktion Ernährungssicherheit (AGES) beziffert die Zahl der Sterbefälle mit 4436. Gerechnet ist das von der 40. Kalenderwoche 2016 bis zur 20. Kalenderwoche 2017 das sind die Menschen die an Grippe verstorben sind in einem sehr kurzen Zeitraum. Und bitte bleiben sie bei den Fakten Menschen die an Krebs oder an Herzinfarkte sterben jedoch in den letzten 28 Tagen an Corona erkrankt waren werden als Corona Tote gezählt und nicht als Menschen die an Krebs oder einem Herzinfarkt verstorben sind.
Jede Studie und Statistik ist so gut wie der Mensch dahinter der diese erarbeitet.

KleineZeitung
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Tod aufgrund der Folgen von COVID-19

Dr. Walter Hasibeder, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin, etwa hielt fest: „Bestimmte Vorerkrankungen und vor allem das Alter erhöhen zwar das Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung. Wenn aber COVID-19-Patientinnen und -Patienten sterben, dann zumeist an den Folgen von COVID-19 und nicht an ihren Vorerkrankungen.“ Professor Hasibeder warnt eindringlich: „Auch bei jüngeren Personen und bei Menschen ohne Vorerkrankung kann die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen und tödlich enden.“ Und: Waren im Frühling noch hauptsächlich ältere Menschen erkrankt, sank das Durchschnittsalter der positiv Getesteten über die Monate. Im Frühling war man bei 58, 59 Jahren Durchschnittsalter im September dann 34, 35 Jahren.

bitteichweisswas
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Grüner Pass

Ich habe einen im Ringordner abgeheftet! 😉

Monolog75
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Nur Blabla!

Über die "Prioritäten" bisher nur beraten, welche das sind, steht noch in den Sternen. Ich glaube nicht, dass alle Länder gegenseitig die verimpften Impfstoffe anerkennen werden. Menschen mit chinesischer oder russischer Impfung wird man wohl nur in Bulgarien oder anderen Ostländern akzeptieren. Wir in Österreich sind aber sicher wieder im Vorteil, Der Bundesmaturant hat ja versprochen, dass der grüne Pass noch im April kommen wird.

Ratte
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Wenn es Sie so stört,...

..das der Pass von der Regierung forciert wird, dann verzichten Sie halt darauf und bleiben zu Hause. Wird kein großer Schaden sein....

heri13
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Wo ist mein Schreiben?

Was ist falsch an der Tatsache das der grüne Pass von den Israelis kommt?
Der Blender hat sich die Idee vom Bibi geholt.

Ratte
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Immer noch besser...

...als von der Opposition.

Popelpeter
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Asthmaspray!

Wie heute und auch schon vor längerer Zeit publiziert wurde scchützt ein einfacher Asthmaspray gegen schwere Verläufe( zu 90%)! Also kann man meines Erachtens die ganzen Maßnahmen beenden!

madermax
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Abwarten...

... und auf mehr Daten warten. Irgend einen Haken wirds geben. Klingt zu gut um wahr zu sein.

Popelpeter
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Es wurde bereits

in Studien nachgewiesen dass der Asthmaspray zu 90 % vor einem schweren Verlauf schützt

undhetz
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die politker verhauen uns alles ...

es ist einfach irre ... hätte die die aufgäbe das Virus in den umlauf zu bringen, es gäbe fast keine opfer ... leider ist es umgekehrt.

madermax
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Regeln werden gelockert werden müssen…

… um als Urlaubsland attraktiv zu bleiben. Wenn bspw. Österreich im Juli/Aug strikt bei der FFP2 Pflicht und den Tests bleibt, und zb CRO/SLO/ITA nicht, wird der typische Österreich Urlauber sicherlich die anderen Länder vorziehen…

Daher ist der grüne Pass als „Reise-Erleichterung“ zwar ganz nett, mehr aber auch nicht…

tim29tim
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Optimistisch

Wenn mit Österreich weitere Staaten den "Grünen Pass" für Corona-Geimpfte, Getestete und Genesene einführen, könnten wir uns bald wieder freier bewegen und sogar unkompliziert in den Süden auf Urlaub fahren.
Spätestens im Sommer werden die südlichen Länder jedenfall dabei sein.

Ratte
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Schon, aber...

...das will die Opposition ja nicht. Dann gäbe es nichts zu jammern...

Schubarsky
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Ein Stück Freiheit zurückgeben...

... oh wie schön!
Und schönen Dank auch!
Mit verpflichtenden Impfungen (ach ja sollen ja nicht "verpflichtend" sein aber ansonsten Quarantäne).
Mit FFP-Pflicht.
Mit Testpflicht.
Mit Abstandspflicht.
Mit Besucher-/Tischobergrenzen.
Mit verpflichtenden Sicherheitskonzepten.
Und letztendlich mit der Pflicht das Denken einzustellen und gefälligst das Maul zu halten - denn schließlich geht's ja um die sarkosankte GESUNDHEIT.
Immer schön begründet mit "Die individuelle Freiheit hört dort auf, wo sie ein Risko für die eigene Gesundheit darstellt, oder die Gesundheit anderer gefährden könnte".
War schon beim Gastro-Rauchverbot so und nun mit "C" wird's richtig flächendeckend.
Schöne neue Welt 3.0!
Gesundheitsfaschismus pur...
Danke für gar nichts!

Ratte
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Wissen Sie was....

Bleiben Sie einfach zur Hause.

Kariernst
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Bitte

Bleiben sie zu Hause Danke

Lodengrün
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Werden

Schweizer Bürger, die keine FFP2 Maske tragen müssen, auch zum Tragen einer solchen verdonnert? Da werden einige der Frau Köstinger etwas pfeifen. Oder schafft man gerade da Erleichterungen. Wundern würde ich mich nicht.

 
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