Verschleppungen, Hinrichtungen, Flächenbombardements: Das ganze Ausmaß der möglichen russischen Kriegsverbrechen gegen Zivilisten in der Ukraine wird immer deutlicher. Eine UN-Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des norwegischen Richters Erik Møse berichtete am Mittwoch in Kiew von ihren ersten Ermittlungen in mehreren Orten der Ukraine – die Zeugenaussagen und andere Dokumente über die Grausamkeiten könnten in Kriegsverbrecherprozessen gegen russische Soldaten Verwendung finden.
Liste des Grauens
UN-Kommission legt erschreckende Erkenntnisse über russische Kriegsverbrechen vor
Ermittler äußern sich besonders besorgt über das Schicksal vieler nach Russland verschleppter Kinder. Zudem liegen Berichte über Vergewaltigungen und andere Formen des sexuellen Missbrauchs vor.
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