10. Jahrestag des SchiffsunglücksCosta Concordia: Die Menschen von Giglio waren Helden für eine Nacht

Heute vor zehn Jahren havarierte die Costa Concordia vor der kleinen Mittelmeer-Insel Giglio. 32 Menschen starben. Auch für die Bewohner von Giglio war das Unglück eine Grenzerfahrung.

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FILE ITALY COSTA CONCORDIA
Vor zehn Jahren geschah das Unvorstellbare © EPA
 

Die Holzterrassen an der Uferpromenade sind geschlossen, die Insel Giglio ist im Winter nicht besonders wirtlich. Am Strand liegt Treibholz, wenige Boote haben im Hafen angelegt. Nur, wenn die Fähre vom toskanischen Festland dreimal am Tag einläuft, kommt ein wenig Trubel auf. Fensterläden sind geschlossen. Nichts los auf Giglio, so war das auch vor zehn Jahren, an jenem Freitag, den 13. Jänner 2012. Damals rammte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia einen Felsen vor der Insel, lief leck und kam vor dem Hafenbecken in Schräglage zum Liegen. 32 Menschen kamen ums Leben.

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zweigerl
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Andrea? Ist das der Vorname des schuftigen Kapitäns, der einer heimlich eingeschmuggelten Geliebten mit einem waghalsigen Manöver imponieren möchte und dann, als die Katatsrophe angerichtet ist, das Weite sucht? Diesen Katastrophentest für Kapitäne würde man sich zwar nicht wünschen, aber er allein erweist sich als ein Echtheitszertifikat für Führungsqualitäten. Man möchte nicht wissen, wieviele Schiaffinos in den Schalthebeln der Macht sitzen, die wie der afghanische Expräsident beim Herannahen der talibanischen Gefahr mit Teilen des Staatsvermögens die Flucht ergreifen.

Jamestiberius
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Francesco.

claufeld
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Test

Test Andrea