Bei Formel-1-RennenWie Justin Bieber das Image von Saudi-Kronprinz auf Touren bringen soll

"Singen Sie nicht für die Mörder meines geliebten Jamal", sagt die Lebensgefährtin des auf Befehl von Mohammed bin Salman ermordeten Dissidenten Jamal Khashoggi.

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Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien
Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien © (c) AFP (BANDAR AL-JALOUD)
 

Mohammed bin Salman, der 36-jährige Kronprinz von Saudi-Arabien, wirbt bei der jungen Generation im Königreich für seine Reformpolitik. Dabei legt MBS, wie der Prinz genannt wird, viel Wert auf die Unterhaltungsindustrie und Autos.

Als De-facto-Herrscher des islamisch-konservativen Landes hat MBS die Kinos nach mehr als 30 Jahren wieder geöffnet, er hat die Macht der Religionspolizei begrenzt, er hat Frauen das Autofahren erlaubt. Jetzt organisiert er das erste Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien und lässt es dabei krachen, denn Geld spielt keine Rolle: Konzerte bekannter Popstars sollen aus dem Rennen ein internationales Großereignis machen. Doch der Prinz kann seine blutige Vergangenheit damit nicht wirklich übertünchen, wie sich immer wieder zeigt.

Kommentare (1)
egubg
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7
Lesenswert?

TV Unternehmen,

sollten nicht übertragen, keine Bühne für solche Regime und deren Clans, - das wäre die richtige Antwort und an den Pranger jene, die das durch ihre Handlungen rechtfertigen.