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Wegen Hungerstreik Nawalny droht Zwangsernährung im Gefängnis

Kreml-Kritiker verlor im Hungerstreik stark an Gewicht.

Der 44-jährige Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte Ende März einen Hungerstreik angekündigt
Der 44-jährige Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte Ende März einen Hungerstreik angekündigt © AFP
 

Dem im Hungerstreik befindlichen Kreml-Kritiker Alexei Nawalny droht Mitstreitern zufolge die Zwangsernährung. Gefängnismitarbeiter hätten dem inhaftierten Oppositionellen damit gedroht, teilten Nawalnys Mitstreiter am Montag mit. Dieser habe in den vergangenen Wochen 15 Kilogramm an Gewicht verloren.

Der 44-jährige Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte Ende März einen Hungerstreik angekündigt. Damit wolle er gegen die Weigerung der Gefängnisbehörden protestieren, ihn wegen akuter Rücken- und Beinschmerzen angemessen zu behandeln.

Giftanschlag

Nawalny ist einer der prominentesten Putin-Kritiker. Er hatte 2020 einen Giftanschlag in Russland überlebt und war in Deutschland ärztlich behandelt worden. Bei der Rückkehr in seine Heimat im Jänner wurde er festgenommen und zu mehr als zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Dies wurde international scharf kritisiert, die EU und die USA haben zusätzliche Sanktionen gegen Russland verhängt. Nawalny macht Putin persönlich für den Giftanschlag verantwortlich. Putin und die Regierung weisen eine Beteiligung zurück.

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