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Mitten in der Corona-KriseTrübe Aussicht für Kroatien nach dem Erdbeben

Das Erdbeben hat Kroatien im ungünstigen Moment getroffen. Die Lage in einigen Regionen ist ernst, denn auch Corona macht dem Tourismusland zu schaffen.

Zerstörungen in Petrinja
Zerstörungen in Petrinja © (c) AFP (DENIS LOVROVIC)
 

Die 20.000 Einwohner zählende Stadt Petrinja bei Sisak wirbt mit dem Motto „Eine kleine Stadt mit großem Herzen“ um Touristen. Wie sehr dieses Herz wundgeschlagen ist, zeigen die enormen Schäden an allen Gebäuden. Getroffen hat das Erdbeben eine der ärmsten Regionen Kroatiens, die auch schon unter dem Krieg vor 25 Jahren massiv gelitten hat. Abwanderung und Überalterung sind ein massives Problem. Dagegen kämpft Darinko Dumbovic mit dem zielgerichteten Einsatz von EU-Mitteln: „Wir haben 150 Millionen Euro durch EU-Projekte bekommen. Für die Produktion von Esskastanien brauchten wir ein Laboratorium“, sagt der Bürgermeister. Das habe 1,5 Millionen Euro gekostet und sei nun zerstört. „Wir hatten strategische Partner, die bis zu 50 Hektar Land kauften. Denn das, was am Meer die Oliven sind, sollten bei uns die Kastanien werden“, sagt Dumbovic. „Andererseits führen wir viel Rohholz aus. Damit entwickeln wir die Entwickelten, doch wir bleiben unterentwickelt.“

Kommentare (2)
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Nixalsverdruss
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3
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Was passiert mit den Hilfsmitteln?

Es gibt Gerüchte, dass die großzügigen Hilfsmittel, die durch den Katastrophenschutz, durch Feuerwehren etc. überbracht wurden, teilweise verkauft, teilweise aussortiert und von Einzelnen unterschlagen wurde!
Weiß hier jemand genaueres?

Gotti1958
2
23
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€€€

Frag doch dort nach, wo du deine Gerüchte her hast.