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Streit um AbschiebungGeorgien fühlt sich vom Westen verstoßen

Die Heimat der zwölfjährigen Tina fühlt sich der EU stark verbunden. Doch die Liebe wird nicht gleichermaßen erwidert. Das führt zu Verbitterung und bei den Jungen zum Wunsch, wegzugehen.

Nationaldenkmal in Tiflis
Nationaldenkmal in Tiflis © (c) AP (Shakh Aivazov)
 

Ein Gerichtsurteil hat Georgien vor zwei Wochen zurück in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg erteilte Russland eine Rüge wegen der Misshandlung von georgischen Kriegsgefangenen im Jahr 2008. Demnach habe die russische Armee Plündereien, Brandschatzungen, Misshandlungen und Folter durch südossetische Kräfte zugelassen.

Kommentare (2)
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makronomic
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Ist die KZ immer noch "das" ÖVP Medium?

Ich hatte nach dem Artikel eher das Gefühl es soll uns vermittelt werden "Ab nach Georgien, ein aufstrebendes wunderschönes Land mit unglaublichen Chancen für junge Menschen" - und ja, wir sollten alle nach Georgien, aber die geflüchteten Georgier gleich vorschicken..... etc. blabla.

Nein, ich denke nicht das sich die KZ noch so mißbrauchen lässt.
Die Abschiebung von "Flüchtlingen" die scheinbar den Status in Ö mißbraucht haben ist ja sicherlich legitim, aber 12-jährigen Mädchen muss man eine Alternative anbieten wenn Sie in Ö aufgewachsen sind.
Man kann ja den Mädchen die Möglichkeit geben, in einem Internat in Ö die Ausbildung abschließen zu lassen, immer wieder mal im Jahr die Familie zu besuchen in Georgien etc.

War das nicht früher so mit der Schweiz? War es da nicht eine Ehre wenn das Kind dort ausgebildet wurde?

Die Abschiebung von Kindern geht nämlich garnicht! Dort hört sich der Spass auf!

PiJo
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Medien produzieren Fake

Bilder sagen mehr als Worte
Das zunächst medial verbreitete Foto, das ein komplett verfallenes Gebäude darstellen sollte, ist demnach nur ein Nebenbau, der in der Schule als Lager genutzt wird.
Eine Reportage des Senders Servus TV zeigte am Donnerstag ein im Dezember renoviertes modernes Schulhaus.

Wegen dieser medialen mit Methode ohne Überprüfung zuerst gezeigten
und erst Tage später relativierten Meldungen wird die Wahrheit verzerrt dargestellt und der Spaltung der Meinungsbildung in der Bevölkerung
Vorschub geleistet.
Eigenrecherche vor Veröffentlichung wäre wünschenswert.