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25 Jahre Dayton"Wenn sich eine Familie nicht streitet, wird ihr kein Haus zu klein"

Heute jährt sich zum 25. Mal die Unterzeichnung des Dayton-Abkommens, das den Bosnienkrieg beendete. Der Österreicher Valentin Inzko wacht als Hoher Repräsentant der UNO in Sarajewo über die Friedenssicherung. Er fordert mehr internationales Engagement.

Ein Foto Joe Bidens und des ersten bosnischen Präsidenten Alija Izetbegovic wurde nach dem Wahlsieg Bidens auf das Gebäude der Nationalbibliothek in Sarajevo projiziert: Es sollte daran erinnern, dass sich Biden als US-Senator vehement für ein Ende des Bosnienkriegs einsetzte © AP
 

Österreich stellt 25 Jahre nach dem Ende des Bosnienkriegs die zentralen Führungsfiguren der internationalen Gemeinschaft in Bosnien- Herzegowina, den Hohen Repräsentanten Valentin Inzko, den EU-Sonderbotschafter Johann Sattler sowie den Kommandanten der EUFOR-Friedenstruppe, Reinhard Trischak. Vor allem Inzko ist wegen seines Eintretens für die Stärkung der zentralstaatlichen Strukturen massiven Anfeindungen seitens der bosnischen Serben ausgesetzt, deren Präsident Milorad Dodik den Spitzendiplomaten kürzlich im UNO-Sicherheitsrat als "Monster" bezeichnete. Mit dem Kroatenführer Dragan Covic, der Inzko ebenfalls kritisiert hatte, gab es mittlerweile ein klärendes Gespräch.

Kommentare (2)
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helmutmayr
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Geschichtlich

gehört der Balkan zu uns. Für die im Norden sind auch wir der Balkan.

jg4186
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tritt der Staat auf der Stelle

V. Inzko leistet viel, so weit er halt kann und darf.
Das Problem BiH ist nicht leicht zu verstehen. Ich habe mich gewundert, in einer bosnischen Schulklasse eine kroatische Fahne zu sehen. "Wir sind Kroaten", erklärte man uns. Nur wenige nennen sich "Bosnier", erklärte mir hier in Österreich ein Bosnier - weil das ist zu nahe am "Bosniaken", das sind die muslimischen Bosnier. Wird noch ein langer Weg, bis sich alle in Bosnien Lebenden als Bosnier bezeichnen. Da müssen Störer wie Dodik schon weg sein.