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Terror in NizzaStimmung schaukelt sich auf: "Genug ist genug"

Nach der Terrorattacke in Nizza wächst in Frankreich die Wut über Islam und Zuwanderer. Auf der anderen Seite werden das Land und sein Präsident zum Feindbild.

Verzweiflung in Nizza nach der Terrorattacke
Verzweiflung in Nizza nach der Terrorattacke © AFP/Valery Hache
 

Das Blut auf dem Steinboden der Basilika von Notre-Dame-de-l’Assomption ist noch nicht trocken, als draußen die ersten Wortgefechte ausbrechen. „Raus mit den Arabern“, schreit ein älterer Mann, eine Frau mit Kopftuch ruft zurück, den Ärger im Gesicht: „Was haben wir Muslime damit zu tun?“ Andere Passanten wiederholen hier, an der Polizeiabsperrung in der Rue Lamartine von Nizza, den Satz, mit dem Bürgermeister Christian Estrosi das Gefühl vieler Franzosen auf den Punkt bringt: „Genug ist genug“, Trop c’est trop. Es ist wieder passiert. Wieder in Frankreich. Drei Opfer diesmal.

Kommentare (3)
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Expat
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"Er ging in Bari an Land, mit der Verpflichtung, Italien wieder zu verlassen"

Da sieht man wie die linke Regierung in Italien die Bürger und die EU verarscht.

RonaldMessics
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sie Herr Anonymus Expat....

...sind ein Mitverursacher, wenn die Gewalt eskaliert. Sie sind nebenbei genau dieser Typus von Postingwriter, der seine Meinung nur unter dem Deckmantel eines Pseudonamens veröffentlichen. Nicht so ich, ich stehe zu meiner ablehnenden Haltung ihres Kommentars, denn keine Person in Italien verarscht die EU oder sie oder mich.
Kein Politiker, egal welcher Seite verarscht jemanden, wenn ein Mensch ein Verbrecher ist, und von diesen gibt es genügend. Oder glauben sie wirklich in ihrer uneinsichtigen Gedankenwelt, dass Verbrecher von Politikern absichtlich herbeigeführt werden???

wjs13
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Der Islam hat mit den Attentaten nichts zu tun?

Gestern wurde in der NZZ das Wischiwaschi der christlichen (deutschen) Kirchen nach den letzten Terrormorden vom Typ - "der Islam ist nicht so"- massivst kritisiert. Mir wird schlecht, wenn der Unsinn im Mainstream-Appeasement immer wieder wiederholt wird. Wenn dies so wäre, hätten maßgebliche muslimische Würdenträger schon bei ersten Terrormord sagen müssen, dass getötete Attentäter nicht 72 Jungfrauen im Paradies, sondern die ewige Verdammnis erwartet. Da dies nach 9/11, Daesh und all den anderen islamistischen Massenmorden bis heute nicht geschehen ist, ist zwischen Islam und Islamismus kein Unterschied zu erkennen. Und die Türkei des Terrorförderers Erdogan ist noch immer Beitrittskandidat für die EU.
Wann kommt es in der Politik endlich zum Umdenken zur Rettung unsrer Kultur und Freiheit?