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Weißrussland Macron traf Tichanowskaja: "Klar, dass Lukaschenko gehen muss"

Frankreichs Präsident traf Oppositionsführerin Tichanowskaja in Litauen und will offenbar vermitteln.

© AFP
 

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist am Dienstag mit der weißrussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja zusammengetroffen. Wie litauische Medien berichteten, fand das Treffen in Vilnius statt. Tichanowskaja werde Macron um eine Vermittlung im Konflikt mit dem Ziel einer Neuaustragung der weißrussischen Präsidentenwahlen noch im heurigen Jahr ersuchen, teilte ein Sprecher der Oppositionsführerin mit.

Macron war am Montag zu einem offiziellen Besuch in Litauen eingetroffen. Im Vorfeld der Reise hatte er seine Überzeugung geäußert, dass Weißrussland vor einem Machtwechsel stehe. "Es ist klar, dass (Präsident Alexander) Lukaschenko gehen muss", sagte er der Sonntagszeitung "Journal de Dimanche".

Die EU hat die Wahl Lukaschenkos zum Präsidenten nicht anerkannt. Bei der Abstimmung im August will dieser mehr als 80 Prozent der Stimmen erreicht haben. Seine vermeintlich unterlegene Gegenkandidatin Tichanowskaja wurde daraufhin ins litauische Exil gezwungen, während die Sicherheitskräfte brutal gegen Massenproteste von Bürgern vorgingen. Diese gewannen am Zulauf, nachdem sich Lukaschenko vergangene Woche in einer nicht-öffentlichen Zeremonie neuerlich ins Amt einführen ließ.

Kommentare (3)
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ordner5
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Illusion.

Die Henne glaubt noch immer er wäre ein Gockel.

mejer
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Lukaschenko.

Klar ist, dass Lukaschhenko gehen muss. Den Zeitpunkt seines Abgangs bestimmt allerdings nicht Macron, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach Lukaschenko selbst.

BernddasBrot
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Ob das nicht Sache von Putin ist .?

Bleibt nur die Frage offen mit oder ohne grüne Männer , zumal Belarus hoch verschuldet bei Putin ist...