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US-Wahlen 2020Joe Biden sichert sich offiziell die Nominierung der US-Demokraten

Der Demokrat hat sich laut eigener Aussage mehr als die nötigen 1991 Delegiertenstimmen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei gesichert.

Joe Biden
© AP
 

Der Demokrat Joe Biden hat sich nach eigenen Angaben die nötigen Stimmen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei gesichert. Damit kann es nun als sicher gelten, dass er bei der Wahl am 3. November für die Demokraten gegen den Republikaner Donald Trump antreten wird, der sich um eine zweite Amtszeit bemüht.

Biden erklärte in der Nacht zum Samstag, mit den Erfolgen bei den jüngsten Vorwahlen habe er sich nun mehr als die nötigen 1991 Delegiertenstimmen für die Nominierung der Partei gesichert. Er werde sich als Präsident darum bemühen, das Land nach den polarisierenden Jahren unter Trump zu einen, versprach Biden. Er werde die Wirtschaft stärken und für Chancengleichheit kämpfen, erklärte der 77-Jährige weiter. Biden war zuletzt unter Präsident Barack Obama Vizepräsident gewesen.

Biden galt nach dem Ausscheiden seiner Mitbewerber bereits als designierter Kandidat der Demokraten. Nun hat er auch die nötigen Stimmen für die Nominierung - und dürfte bei den noch ausstehenden Vorwahlen sicher noch dazugewinnen.

Am Dienstag hatten die Bundesstaaten Indiana, Maryland, Montana, New Mexico, Pennsylvania, Rhode Island und South Dakota sowie die US-Hauptstadt Washington Vorwahlen abgehalten - mitten in der Corona-Pandemie und der anhaltenden Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt im Land. Biden konnte sich dabei erwartungsgemäß überall durchsetzen. Die nächsten Vorwahlen stehen nach bisheriger Planung am 9. Juni in Georgia und West Virginia an.

Durch die Corona-Pandemie ist der US-Wahlkampf komplett auf den Kopf gestellt. Kundgebungen sind wegen der Ausbreitung des Virus seit Wochen abgesagt. Viele Vorwahlen wurden verschoben, auch der Parteitag der Demokraten wurde von Juli auf August verlegt. Ob und wann wieder große Wahlkampfveranstaltungen stattfinden können, ist unklar. Viele Bundesstaaten haben die Vorwahlen ganz auf Briefwahl umgestellt oder diese Option zumindest deutlich ausgebaut.

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Mezgolits
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77-jähriger Joe Biden

Ich meine: Hat er das nötig? Erfinder M.

Peterkarl Moscher
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Alte Kammeraden !

Bei 3O0 Mio Einwohner findet man keinen jüngeren
Kandidaten, eine komische Wahlabwicklung wo nur
gutbetuchte Millionäre kandidieren können! Normale
Wahlen mit Parteien und die Sache hat sich. Damit hätte
man den Unpräsidenten Trump sich erspart !

Morioka
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Auf das Alter kommt es nicht an ...

Siehe Supreme Court, Ruth Bader Ginsburg, Clarence Thomas, Steven Breyer, Samuel Alito, alle zwischen 70 und 80 Jahre alt. Gut, der Altersschnitt ist erheblich gesunken, da gab es auch schon über 90-jährige!

In der aktuellen Situation spielt es keine Rolle, wie alt der mögliche Kandidat ist, wichtiger wäre jemand der die nötige Stärke besitzt, Amerika auf Vordermann zu bringen und es in eine bessere Zukunft zu führen. Nicht auf Kosten der eigenen Bevölkerung, nicht der restlichen Welt, sondern für und mit. Da könnte es also auch ein 100-jähriger sein.

Im übrigen, siehe Putin, in Russland ... Er wäre noch 15 Jahre am Schalthebel, Trump 'nur' 4, von denen er keinen Monat benötigt um die Karre endgültig an die Wand zu fahren. Man schaue, es finden wieder A-Bomben Tests statt, man kann sich ausmalen, warum ... Stichwort: USA->China ... oder USA->die ganze Welt, bei Wahnsinnigen weiss man nie, worauf sie abzielen ...

schadstoffarm
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Amerika

Hats nötig. 4 Jahre mehr wären ungustiös.

Mezgolits
3
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Vielen Dank - zum Vergleich:

Der US-Präsident i. R. Obama - ist 58 Jahre alt.
Stefan Mezgolits, selbst finanzierter Erfinder.