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Massive RegenflutUnwetter und Corona: Die Menschen im Norden von Tansania leiden derzeit doppelt

Ostafrika leidet wie kaum eine andere Weltregion seit Jahren unter den Klimaveränderungen. Dürrephasen lassen die Menschen hungern, dann fällt meist mehr Regen als notwendig, der alles zerstört. Und Corona gibt den Menschen den Rest.

Ein zerstörtes Dorf in der Mara-Region
Ein zerstörtes Dorf in der Mara-Region © Franz Hehenberger
 

Die Corona-Pandemie trifft viele Millionen Afrikaner in einer ohnehin prekären Situation. Auf dem Kontinent lebt mehr als die Hälfte aller Familien von Subsistenzwirtschaft, das heißt ihre Landwirtschaft dient vorwiegend dem Überleben des eigenen Umfelds – nur ein kleiner Teil der Ernte kann auf Märkten angeboten werden. In einigen ländlichen Regionen sind es bis zu 90 Prozent der Menschen, denen nur der eigene kleine Ernteüberschuss als Einkommensquelle dient. Doch auch in vielen Ländern Afrikas - wie etwa in Tansania - wurden zum Schutz eines labilen Gesundheitssystems Ausgehbeschränkungen und strenge Schutzmaßnahmen verhängt. Viele Menschen in den ländlichen Regionen sind damit von ihrer einzigen Einnahmequelle abgeschnitten. Zahlreiche Hilfsorganisationen warnen seit Wochen vor einer Hungerkatastrophe.

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