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CoronavirusTrump: Einreisestopp für Europäer - EU kontert scharf

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen die USA ihre Grenzen für Ausländer aus Europa. Die EU hält Krisensitzung ab: missbiligt die Vorgehensweise der USA.

 

 "Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen", sagte US-Präsident Donald Trump am Mittwochabend im Weißen Haus in einer Ansprache an die Nation. Betroffen sind die 26 Länder des Schengen-Raums. In Kraft tritt der Einreisestopp in der Nacht auf Samstag.

EU-Krisensitzung

Die Europäische Union missbilligt die Vorgehensweise der USA, die zu dem Einreiseverbot für Europäer zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus geführt hat. Die Entscheidung sei einseitig und ohne Rücksprache getroffen worden, kritisierten EU-Ratspräsident Charles Michel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag in einer gemeinsamen Stellungnahme.

"Der Coronavirus ist eine globale Krise, die nicht auf einen Kontinent beschränkt ist. Dies erfordert Kooperation und keine einseitigen Handlungen", heißt es darin. Die Europäische Union treffe strenge Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen.

 

Das Verbot gilt nach seinen Angaben nicht für US-Bürger mit Europa-Aufenthalt, die negativ auf den Erreger getestet würden. Ausgenommen sind laut Trump auch Reisende aus Großbritannien. Die Maßnahme gilt nach Angaben des Weißen Hauses ab 23.59 Uhr am Freitag (4.59 Uhr MEZ am Samstag). Passagiere, deren Flug aus Europa vorher startet, dürfen demnach noch einreisen. In der Proklamation Trumps hieß es, Ausländer, die sich in den vorhergehenden 14 Tagen in den 26 Schengen-Staaten - also auch in Österreich, Deutschland oder Italien - aufgehalten hätten, dürften nicht mehr in die USA einreisen.

Was der US-Botschafter in Österreich sagt

Nach Ansicht des medizinischen Beraters von US-Präsident Donald Trump ist eine "signifikante Anzahl" der kürzlich gestiegenen Coronavirus-Fälle in den USA auf Einreisen aus dem Schengenraum zurückzuführen. Das teilte der US-Botschafter in Wien, Trevor Traina, als Begründung für den 30-tägigen Einreisestopp für Europäer in die USA am Donnerstag in einer Stellungnahme für die APA mit.

Ausnahmeregelungen würden für US-Bürger und Personen mit einer Daueraufenthaltsgenehmigung in den USA sowie für Familienmitglieder dieser Gruppen gelten. Auch für Personen, die aufgrund offizieller Regierungsgeschäfte reisen müssten, werde die Bestimmung nicht gelten. Sie soll ab Freitag 23:59 Uhr in Kraft treten.

Er habe volles Vertrauen in das österreichische Krisenmanagement, beteuerte Traina. "Wir sind zuversichtlich, dass wir Lösungen für diese Krise finden werden, so wie wir es auch schon in der Vergangenheit oft getan haben", so der Botschafter.

"Die EU hat versagt"

Trump begründete die Schließung der Grenzen für Menschen aus Europa mit dem seiner Ansicht nach schlechten Krisenmanagement: "Die Europäische Union hat dabei versagt, die selben Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und Reisebeschränkungen für China und andere Schwerpunkte der Seuche zu erlassen", sagte er in der Fernsehansprache. "In der Folge sind eine Reihe von Ansteckungsherden in den USA durch Reisende aus Europa entstanden." Bereits vergangenen Monat hatten die USA Reisebeschränkungen für China erlassen. Der 30-tägige-Einreisestopp wurde laut einem Diplomaten nicht mit der EU koordiniert.

EU-Ratspräsident Charles Michel hat vor wirtschaftlichen Folgen durch das gegen Europäer verhängte Einreiseverbot der USA gewarnt. "Wirtschaftliche Störung muss vermieden werden", so Michel. Die Europäische Union werde den Einreisestopp gegen Europäer noch am Donnerstag prüfen.

"Europa trifft alle notwendigen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, die Zahl der Betroffenen zu begrenzen und Forschung zu fördern", so Michel.

"Hilfsmaßnahmen"

Trump appellierte ferner an den US-Kongress, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise durch rasche Kürzungen bei der Einkommensteuer einzudämmen. Vor dem Hintergrund erneuter Kurseinbrüche an der Wall Street kündigte Trump zudem Hilfsmaßnahmen für Angestellte an, die erkrankt sind, sich in Quarantäne befinden oder am Virus erkrankte Menschen betreuen. Staatliche Unterstützung sollten auch Firmen erhalten, die von den Infektionen betroffen seien. Dazu zähle das Verschieben von Steuerzahlungen. "Wir mobilisieren die gesamte Kraft der Regierung und des privaten Sektors um die Menschen in Amerika zu schützen", sagte er. "Dies ist der entschiedenste und umfangreichste Einsatz in der modernen Geschichte, um ein ausländisches Virus zu bekämpfen."

Handel nicht betroffen

Nach seiner Rede twitterte der Präsident, Handel und Frachtverkehr seien in keiner Weise betroffen. "Die Restriktionen stoppen Menschen, keine Waren", schrieb Trump. Das US-Außenministerium rief die Amerikaner auf, geplante Reisen ins Ausland wegen der Coronavirus-Epidemie zu überdenken. In vielen Gegenden der Welt gebe es Ausbrüche und die Gegenmaßnahmen könnten die Bewegungsfreiheit der Reisenden beschränken, etwa durch Quarantäne oder geschlossene Grenzen, warnte das Ministerium.

1100 infizierte in den USA

Der Präsident ließ in seiner Ansprache unerwähnt, dass die USA bisher nur verhältnismäßig wenig Verdachtsfälle auf das Virus getestet haben. Bisher sind mindestens 37 Menschen in den Vereinigten Staaten an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Nach einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore sind inzwischen mehr als 1.100 Menschen in den USA mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert.

Dunkelziffer höher

Die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen, weil in den USA nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bisher erst etwas mehr als 11.000 Menschen überhaupt auf das Virus getestet wurden. Nach Beginn der Krise von CDC ausgelieferte Tests lieferten teils fehlerhafte Ergebnisse, es kam zudem zu Engpässen. Kritiker werfen Trump vor, nicht energisch genug auf die Krise reagiert zu haben.

Trump hatte Ende Jänner bereits einen Einreisestopp für ausländische Reisende verfügt, die in den 14 Tagen zuvor in China gewesen waren. Von China aus hatte sich das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgebreitet. Ende Februar erließ der US-Präsident dann eine entsprechende Regelung für Ausländer, die sich in den zwei Wochen zuvor im Iran aufgehalten haben. Zugleich wurden die Reisehinweise für betroffene Landesteile in Italien und Südkorea verschärft. Im Iran, in Südkorea und in Italien hat sich das Virus rasant ausgebreitet.

"Kritische Phase"

"Wir befinden uns in einer kritischen Phase im Kampf gegen das Virus." Der US-Präsident gab sich zuversichtlich, dass die USA die Krise meistern würden. "Das Virus wird keine Chance gegen uns haben", sagte er. "Keine Nation ist besser vorbereitet und widerstandsfähiger als die Vereinigten Staaten." Trump rief dazu auf, die Krise im laufenden Wahlkampf nicht zum Politikum zu machen. "Wir müssen die Politik beiseite lassen, die Parteilichkeit stoppen und uns als eine Nation und eine Familie vereinen." Das Weiße Haus teilte mit, Trump habe als Vorsichtsmaßnahme Veranstaltungen in Colorado und Nevada abgesagt.

"Europa einzigartiges Problem"

Trump hatte am Mittwoch bei einem Treffen mit Chefs von Banken gesagt, in China und Asien flaue die Krise ab. "Wie Sie wissen, haben wir einen anderen Teil der Welt, Europa, der in einer sehr schwierigen Verfassung ist." Kurz zuvor hatte der geschäftsführende Vize-Heimatschutzminister Ken Cuccinelli bei einer Anhörung im Kongress gesagt, Reiseeinschränkungen für Europa würden erwogen. "Europa stellt ein einzigartiges Problem dar." Grund dafür sei, dass es im Schengen-Raum grenzüberschreitende Bewegungsfreiheit gebe. Daher stelle sich die Frage, "wie man Europa als Ganzes behandelt".

Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten in den USA, Anthony Fauci, sagte bei einer Anhörung im Kongress, das Virus werde sich auch in den USA weiter ausbreiten. "Unterm Strich wird es schlimmer werden." Fauci rief die Menschen dazu auf, ihr Verhalten der Krise anzupassen. "Wie viel schlimmer es werden wird, wird von unserer Fähigkeit abhängen, zwei Dinge zu tun: Den Zustrom von Menschen, die infiziert sind, von außerhalb einzudämmen. Und die Fähigkeit zur Eindämmung und Abschwächung in unserem eigenen Land."

Dramatische Einbrüche

Die Ausbreitung des Virus hat zu dramatischen Einbrüchen an den US-Aktienmärkten geführt. Trump bemühte sich in seiner Ansprache an die Nation erneut, die Märkte zu beruhigen. "Das ist keine Finanzkrise, das ist nur ein vorübergehender Moment, den wir als Nation und als Welt gemeinsam überwinden werden", sagte er. Trump machte am Mittwochabend deutlich, dass Fracht aus Europa nicht von den neuen Maßnahmen betroffen sei.

Trumps Regierung verhandelt mit dem Kongress über ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus. Trump hatte am Montag angekündigt, mit dem Kongress unter anderem über Lohnsteuererleichterungen sowie über Kredite für Kleinunternehmen zu reden. Angedacht sind demnach auch Hilfen für Menschen, die nach Stundenlohn bezahlt werden und bei einem Krankheitsausfall keinerlei Gehalt bekommen. Auch Gespräche mit Fluggesellschaften, Kreuzfahrtveranstaltern und der Hotelindustrie seien geplant.

Kommentare (37)

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gof1234
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In diesem Fall

hat er absolut recht. Man möge von ihm halten was man will. Aber er ist sehr klar in seinen Botschaften und Taten. Das versteht sein Volk. Und bei uns in Europa und in der EU? Diese ewige Herumeierei von "Experten" nervt gewaltig.

ARadkohl
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Trump tut sich es erst gar nicht an, das Staatengeflecht auf dem europäischen Kontinent zu analysieren und sperrt die Einreise gleich für ganz Europa.

Vermutlich liegt er damit sogar richtig. Und es ist sicher auch kein Zufall, dass im wirtschaftlichen Zentrum Italiens das Virus ausgebrochen ist. Es braucht auch keiner über die Richtigkeit der Massnahmen unserer Regierung sich aufzuregen, sondern hält euch daran, trägt euren Anteil dazu bei und schützt noch zusätzlich was euch wichtig ist.

vonnixkummtnix
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Abgesehen davon, dass vermutlich sowieso fast ausschließlich

noch Heimflüge durchgeführt werden, ist es erstaunlich
- dass das Konstrukt von 26 Staaten im Schengenraum für einen Präsidenten von 50 Teilstaaten bedenklich ist (und die haben auch eine relativ umfassende Souveränität über die Trump auch nicht ohne weiteres drüberfahren kann/darf).
- dass Flüge aus GB in die USA weiterhin erlaubt sind, weil sie so tolle Maßnahmen setzen?! (Glasgow Rangers waren die einzigen, die gestern vor Publikum (48.000) in der EL gespielt haben).
- dass die USA bisher 11.000 Tests durchgeführt haben bei 350 Mio Einwohnern und dabei 1.100 positiv waren und ~40 Tote haben. Österreich mit <9 Mio EW hat 6.600 Tests durchgeführt und dabei 430 postive. Liegt vermutlich auch daran, dass in Österreich (und der EU) Tests bei Verdachtsfällen und in Amerika Tests bei denen, die es sich leisten können, durchgeführt werden. Wie hoch die Dunkelziffer dann in den USA bei denen, die sich den Test gar nicht leisten können, tastsächlich liegt, sei dahingestellt.

vonnixkummtnix
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Ergänzung:

Vor 2 Wochen hat Trump bei Wahlkampfreden gemeint, dass CoVid-19 nur Panikmache der Demokraten ist.
Dann China und dann die EU zu Schuldigen erklärt, aber selbstverständlich nicht seine neuen besten Freunde die Briten, die innerhalb von 24h einen Anstieg um 25% bei den nachgewiesenen Fällen hatten; aufgrund relativ wenig durchgeführter Tests, aber von momentan etwa 10.000 Infektionen ausgehen und very-british-like als Maßnahme lediglich dazu raten: wer sich krank fühlt, soll 7 Tage zuhause bleiben.

Aber Trump hat selbstverständlich nur das Wohl des Volkes im Auge.

ARadkohl
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Was England betrifft, war ja Trump eifriger Helfer, das Land aus der EU heraus zu locken.

Jetzt kann er sie doch nicht von Kopf stoßen und nicht einreisen lassen.

Frohsinnig
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Trump und die EU

Trump hat als amerikanischer Präsident die Möglichkeit Maßnahmen zu setzen die ihm bzw seinen Beratern in dieser Situation richtig erscheinen.
Die EU-Kommision hat keine vergleichbare Kompetenz und sollte daher nicht so tun als ob.
Die Solidarität in der EU reicht nicht einmal soweit dass medizinische Hilfsgüter vom sonstigen Exportkaiser Deutschland zu bekommen sind, wie wir vor kurzem gehört haben. So schauts aus bei denen aus die sonst gerne Solidarität einfordern.

vonnixkummtnix
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Er kann nach außen hin Maßnahmen setzen.

Innerhalb der USA sind seine Befugnisse relativ eingeschränkt und ich glaube auch sein Blick.
Dass die EU-Kommission keine vergleichbare Kompetenz hat, liegt ja auch daran, dass bei uns jeder Staat Angst hat seine Souveränität zu verlieren. Was waren/sind denn die Worte der EU-Gegner? Sie wollen sich von der EU nichts vorschreiben lassen und machen genau das aber jetzt der EU-Kommission zum Vorwurf. Und zu gleich jubeln sie über einen 50-Staaten-Präsidenten, der "drüberfährt" und nicht etwa aus Interesse an seinem Volk, sondern aus primär wirtschaftspolitischen Interessen.

lombok
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Herr Michel, welch Schwachsinn verzapfen Sie denn?

Die EU unternimmt einen Schmarren, um das Virus einzudämmen. Sue sollten sich am kleinen Österreich ein Beispiel nehmen!!! Flächendeckend!!!

dieRealität2019
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Trump begründete die Schließung der Grenzen für Menschen aus Europa mit dem seiner Ansicht nach schlechten Krisenmanagement.

Naja, wenn ich daran denke wie lange aus China und den betroffenen asiatischen Raum Maschinen nicht nur in Österreich, insbesondere in Wien"ohne Kontrollen" gelandet sind, dann frage ich mich ob TRump hier nicht richtig liegt.
.
Derzeit schaut es doch so aus, dass die europäischen Staaten und die Mitgliedsländer der EU, insbesonder die Verwantwortlichen Entscheidungsträger der EU tatsächlich zu spät reagiert haben und Versäumnisse sichtbar wurden.

dieRealität2019
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Kopf schütteln, ich kann hier diese europäische Hysterie gegen Trump nicht nachvollziehen

.
ist die weltweite Entwicklung den Kampf gegen das Corona Virus den Europäern entgangen, wo haben sie die letzten Tage zugebracht? 500 Mion (27 Länder) in der EU und 330 Mion in den USA (1 Land). Das es dazu wesentliche erhebliche gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Unterschiede gibt, bleibt doch wohl unbestritten.
.
Noch ist tatsächlich trotz großmäuliger Kommentare unzähliger selbsternannter "Experten" keine Stagnation zu sehen, ich denke wir stehen inmitten dieser Entwicklung die sich vermutlich zu einer Pandemie auswirken wird. Hoffentlich nicht. Und was bleibt ist die Hoffnung.

VH7F
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Bin neugierig, wie sich Corona in den USA entwickeln wird,

Bei dem privat finanzierten Gesundheitswesen? Die große Welle kommt da noch. Da hilft kein beten mit Pence, die Mathematik mit exponentiellem Wachstum kommt dort auch.

petrbaur
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..

"Die Europäische Union hat dabei versagt, die selben Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und Reisebeschränkungen für China und andere Schwerpunkte der Seuche zu erlassen"

ich hät mir nie gedacht das der mal recht hat ^^

Planck
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Wie kommen S' auf die Idee, dass er recht hat?

Paul Hunter, professor in medicine at the University of East Anglia, points out that the science does not support Trump’s European travel ban.
"It is uncertain what the US intends to achieve with the recently announced travel ban to the Schengen area of Europe. Many of us have been pointing out since the Covid-19 epidemic began that travel bans have a poor record on preventing the spread of epidemic diseases. At best travel bans only delay the spread of an epidemic by a short while.

The paper published on the 6th March in Science by Chinazzi and colleagues from the US, China and Italy provided further evidence of this opinion and showed that the travel ban in China only delayed the spread internally by 3 to 5 days. Chinazzi also showed that international travel bans are only modestly effective at controlling international spread for a while.

Introducing an international travel ban at a time when the US is now one of the countries with the most rapidly accelerating internal transmission rates will do little if anything to reduce the burden of infection within the US."

Das sind dieselben dummdreisten Pseudo-Maßnahmen, wie man sie von kindred spirits gewöhnt ist

petrbaur
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..

ich find halt das die einreisebetimmungen schon viel früher verschärft werden hätten müsen.. allein wieviel chinesen noch zu uns gekommen sind bevor irgendwie kontrolliert worden ist.

compositore
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@petrbaur

Sie haben recht. Auf Trump hinhauen mag ja lustig sein, aber Indien als Staat macht dasselbe - Einreiseverbot für alle Touristen!!

strohscw
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Ausgenommen sind laut Trump auch Reisende aus Großbritannien.

Das ist ja verständlich, da beim Britischen Coronavirus die Sprachbariere entfällt.
Ist doch eh klar, oder?

Bootsfahrer
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Trim und Mini Trumps in Europa

Es ist halt Wahlkampf und den Europäern schaden tuts auch : 2 Fliegen mit einer Klappe .
Jeder Nationalismus ist schei ... , dass sollten sich alle hinter die Ohren schreiben - wenn wir nicht erkennen dass wir ALLE großen Probleme wie Klimaschutz , Ernährung der Bevölkerung usw nur grenzüberschreitend lösen können lieg Thanh einfach falsch . Aber solange die Menschen Trump und Mini Trumps in Europa wählen wird sich nix ändern ...

gab65
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und was macht unsere eu?

Schimpft und kritisiert, anstelle daraus den Umkehrschluss zu machen. Keine Bürger der USA dürfen in Europa einreisen. Das wäre der 1. Schritt. Solche Dilettanten von EU Politikern am werken zu sehen tut einfach nur weh.

zafira5
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EU Krisensitzung??

Für was eine Krisensitzung wegen so einen Idioten wie Trump??

Ganz einfach :

EU beschließt Einreiseverbot für US Bürger inkl. Trump

jg4186
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"Trump hat versagt"

Das Virus Corona ist in den USA angekommen - Trump hat versagt, er hätte die Einreise verweigern sollen!
Was er so von sich gibt, ist "gefährlicher" als Corona. Niemand sollte einreisen, solange Trump dort regiert.

SoundofThunder
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Er schließt die Grenzen nach Europa.

Aber die Grenzen für China nicht.

homerjsimpson
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Blabla von Trump ist doch uninteressant...

Alle Länder haben nicht sofort reagiert (auf was hin auch?), und der Virus ist schon seit Wochen wenn nicht Monaten verbreitet. Trump sucht wie immer einen Schuldigen. Wo waren denn die Reisebeschränkungen in den USA? Aber wahrscheinlich meint Trump, von China kann man nur über Europa in die USA kommen weil die Erde eine Scheibe ist.... Ignorieren wir alle den Schwachkopf bitte. Es gibt echte Themen und Probleme.

homerjsimpson
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Schwach im Kopf ist er.... beleidigen sollte man auch so einen Typen nicht...

.... nehme das zurück aber er ist halt fast nicht auszuhalten, was der von sich gibt...

henslgretl
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Mag

ihn nicht, aber in diesem Fall hat er recht. Das war wirklich ein ganz großer Fehler, nicht bereits im Jänner die Einreisen aus China zu untersagen. Jetzt sind wir mittendrin.

Marcuskleine
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haben die USA auch nicht gemacht

Nur die direkten Nachbarstaaten von China, die bereits Erfahrung mit SARS und MERS hatten, waren viel schneller: Vietnam, Taiwan, Singapur; Auch in Südkorea ist man inzwischen Herr der Lage.

Marcuskleine
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immer dieselbe stumpfe Provokation, um vom eigenen Versagen abzulenken

Trump: "EU hat versagt"
Coronavirus: "Trump hat versagt"
Ja, blöderweise lässt sich das Virus nicht wegtwittern, jetzt war es an der Zeit, wenigstens mal IRGENDWAS zu tun. Dass die USA in ihrem Reisebann Großbritannien ausnehmen, hat natürlich nur politische Gründe, keine sachlichen. In den USA wissen sie noch nicht mal, wieviele Bürger NOCH infiziert sind, weil bei deren schlechtem Gesundheitssystem viele nur zum Arzt gehen, wenn es schon zu spät ist, weil der Arztbesuch soviel kostet und privat zu bezahlen ist.
Jede Maßnahme, die im Moment das reisen einschränkt, ist eine gute Maßnahme. Aber die durchsichtigen Motive des "Jahrhundertpräsidenten" sind doch evident, m.M.n..

 
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