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Menschen im Niemandsland Verzweiflung an der Grenze

Eine Mehrheit der Österreicher würde die Aufnahme von an der griechischen Grenze gestrandeten Flüchtlingen derzeit ablehnen.

Eine Mehrheit der Österreicher würde die Aufnahme von an der griechischen Grenze gestrandeten Flüchtlingen derzeit ablehnen.

(c) AP (Emrah Gurel)

Dafür sprechen sich nur Wähler von Grünen und NEOS aus. SP-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner plädierte indessen erstmals zaghaft für die Aufnahme von Kindern in Österreich.

(c) AP (Emrah Gurel)

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hatte die Regierung zuletzt aufgefordert, sich einer "Koalition der Willigen" anzuschließen und angesichts der Flüchtlingskrise an der griechisch-türkischen Grenze insbesondere Frauen und Kinder aufzunehmen.

(c) AP (Felipe Dana)

Die ÖVP lehnte das innerhalb der türkis-grünen Koalition aber bisher klar ab.

(c) AP (Felipe Dana)

Bei der Mehrheit der Österreicher stößt die harte Haltung der Kanzlerpartei auf Zustimmung. Der Umfrage (500 Befragte) zufolge sind 61 Prozent dagegen, dass Österreich mit anderen EU-Ländern Flüchtlinge aufnimmt, um die Situation an der griechischen Grenze zu entlasten.

(c) AP (Darko Bandic)

SP-Chefin Rendi-Wagner plädierte am Samstag nach längerem Zögern erstmals für die Aufnahme von Kindern in Österreich aus: "Einzelhilfe für Menschen in Not, insbesondere Kinder und unbegleitete Minderjährige, muss auch in Österreich möglich sein".

(c) AP (Darko Bandic)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Freitag eine Initiative angekündigt, um gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu gewährleisten.

(c) AP (Giannis Papanikos)

Die NEOS wollen bei der nächsten Nationalratssitzung einen Antrag einbringen, bis zu 500 Flüchtlinge aus griechischen Lagern in Österreich aufzunehmen. "Es ist eine einmalige Aktion, um die Schande Europas in Moria zu lösen", so Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger in der "Kleinen Zeitung".

(c) AP (Darko Bandic)
(c) AP (Emrah Gurel)
(c) AP (Michael Varaklas)
(c) AP (Darko Bandic)
(c) AP (Giannis Papanikos)
(c) AP (Panagiotis Balaskas)
(c) AP (Giannis Papanikos)
(c) AP (Panagiotis Balaskas)
(c) AP (Giannis Papanikos)
(c) AP (Michael Varaklas)
(c) AP (Giannis Papanikos)
(c) AP (Giannis Papanikos)
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Kommentare (6)

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tomtitan
0
10
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Instrumentialisierung von Kindern...

X22
3
2
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Meinens wirklich, man hat die Kinder nur wegen den Fotos dort hin gebracht und sie dürfen nach dem Shooting gleich wieder heim zur Mama

limbo17
2
12
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Und es geht

schon wieder los!
Diese Mitleidsberichterstattung!
Die armen da unten und wir bösen wollen nicht helfen!
Denen soll von ihren Glaubensbrüdern in Saudi Arabien, Dubai usw geholfen werden!
Ich will denen nicht zumuten sich unter Ungläubige begeben zu müssen!

ichbindermeinung
4
7
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Österr. nimmt jedes Monat um die bis zu 1.000-1.500-2.000 Personen auf

bei bmi gv at - asylwesen - statistiken kann man nachlesen, wie viele asylansuchende Personen die Österreicher konstant jedes Monat seit Jahrzehnten aufnehmen - Im Jänner 2020 waren es ca. 1.500 neue Anträge; Von 1999 weg ca. 500.000 Anträge u. nur alleine von 2015-2019 wurden ca. 111.300 positive Asylbescheide ausgestellt. Interessant dazu wären noch die gesamten Vergleichszahlen aller EU-Länder- Zahl der dzt. absolut in dem jeweiligen EU-Land mit einem positiven Asylbescheid lebenden Personen u. auf 1.0 Mio. Einwohner umgelegt

ulrichsberg2
15
6
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Zu den Flüchtlingen, wie diesen Foto dokumentierten Kindern und Müttern:

Wo bleibt die angeblich so christliche ÖVP ?
Wie man feststellen kann, sind nur noch die NEOS für humane Hilfe, für diese geschundenen Mütter und Kinder und setzen sich dafür ein.
Dass hat mit einer generellen Öffnung der Grenzen nichts zu tun - alleine nur für diese getäuschten, und im Niemandsland festsitzenden armen Mütter mit Kinder.

Irgendeiner
15
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Danke dafür, daß es wenigstes noch wen berührt,

es erleichtert einem den Alptraum täglich sehen zu müssen, unter was man sonst so leben muß.