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UkraineAbgeordneter chattete während Parlamentssitzung mit Prostituierter

Forderungen nach Rücktritt des 48-Jährigen von Ausschussvorsitz werden laut.

UKRAINE-POLITICS-PARLIAMENT-PROSTITUTION
Bodan Jaremenko © APA/AFP/GENYA SAVILOV
 

Mitten in einer Parlamentssitzung ist ein ukrainischer Abgeordneter bei einem Chat mit einer Prostituierten erwischt worden. Eine ukrainische Internetseite veröffentlichte am Mittwoch Nahaufnahmen des Handy-Displays von Bogdan Jaremenko, auf dem offenbar ein Chat-Verlauf mit einer Prostituierten zu sehen war.

Auf den Fotos war zu lesen, wie Jaremenko nach den Konditionen eines Treffens fragt. "100 Dollar für eine Stunde, 150 für zwei", lautete die Antwort seiner Chatpartnerin.

Jaremenko, der Abgeordneter in der Partei des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist, bestritt in einer Mitteilung im Online-Netzwerk Facebook zunächst die Echtheit der Bilder, löschte den Text aber schließlich. Anschließend entschuldigte sich der 48-jährige Ex-Diplomat bei seiner Frau, seinen Kindern sowie bei seiner Fraktion und dem Präsidenten für seine "unüberlegte Handlung". Mehrere Vertreterinnen der Opposition forderten am Donnerstag den Rücktritt Jaremenkos von seinem Posten als Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Außenpolitik.

Kommentare (1)

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Irgendeiner
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Naja, sex sells, jetzt weiß ich,daß der

existiert und es im ukrainischen Parlament auch menschelt und die Taxen der dortigen Prostituierten kenn ich auch,mein Leben ist ja sowas von bereichert.Aber ich bin nunmal ein Ketzer und ich sehe,daß man sich wieder über das Falsche erregt,denn man bringt den privat in die Bredoullie,die Sünde liegt nicht im Gewerbe der Dame und das läge in dessen Privatsphäre und ginge genau genommen bei einem Verheirateten nur seine Frau an,die Sünde liegt darin daß der sich quasi zur Dienstzeit privaten Lustbarkeiten hingibt, hätte er auf einer Seite für Modellbau gesurft wärs dieselbe Verfehlung.Und ich kenn ein Land wo ein Kanzler schon während Parlamentsreden sichtbar gelangweilt mit dem Handy gespielt hat und wo zu meinem Bedauern niemand den Mut hatte dem Knaben das Ding wegzunehmen,ich nehm auf meinen Eid,ich hätte es getan, es wäre ein heilsamer Eklat gewesen.Wir müssen durchaus nicht in die Ukraine blicken.

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