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Im Alter von 86 JahrenFranzösischer Ex-Präsident Jacques Chirac gestorben

Er starb am Donnerstag im Alter von 86 Jahren.

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© APA/AFP/POOL/PATRICK KOVARIK
 

Der frühere französische Präsident Jacques Chirac ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 86 Jahren, wie sein Schwiegersohn Frédéric Salat-Baroux der Nachrichtenagentur AFP sagte. Chirac sei in der Früh im Kreis seiner Angehörigen gestorben.

Im Laufe seiner langen politischen Karriere war Chirac mehrfach Minister, zweimal Premierminister und zwölf Jahre lang, von 1995 bis 2007, Präsident Frankreichs. Der konservative Politiker (UMP) prägte wie kaum ein anderer Politiker über Jahrzehnte das Bild Frankreichs und war bei seinen Landsleuten wegen seiner Volksnähe populär.

Jacques Chirac: Ein Staatsmann ist nicht mehr

Jacques Chirac prägte wie kaum ein anderer Politiker über Jahrzehnte das Bild von Frankreich: Als Präsident und Premierminister war er volksnah, populär.

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Nun ist Chirac am Donnerstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit langem war der konservative Politiker gesundheitlich schwer angeschlagen.

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Mit seiner Tochter Laurence.

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Begrüßt von Sumo-Ringern in Japan anlässlich eines großen Turniers 1996.

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Ein Foto vom November 2014.

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In Saint Tropez 2011.

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Hier in seiner Wohnung in Paris starb er am 26. September 2019.

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Mit seiner Tochter Claude, 1990.

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Chirac und der deutsche Kanzler Gerhard Schröder 1990.

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1996 in Jerusalem.

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Mit George W. Bush 2002.

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Mit Robert Mugabe 1998.

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Mit seiner Frau Bernadette begrüßt er Queen Elizabeth von England und ihren Ehemann Prinz Philip.

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Nach sechs Jahren Haft in Kolumbien begrüßt er 2008 Ingrid Betancourt nach ihrer Freilassung in Frankreich. Chirac hatte sich sehr um ihre Freilassung bemüht.

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Mit Iraks Diktator Saddam Hussein in Bagdad 1976.

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Ein Bierchen mit dem deutschen Kanzler Helmut Kohl in Strasbourg. 1995

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Mit der britischen Premierministerin Margaret Thatcher 1987 in Paris.

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Mit Muamar Gaddafi 2004 in Tripolis.

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Mit Ehefrau Bernadette und Tochter Claude in Paris bei einer Latin-Gala.

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Mit Präsident Omar Bongo in Gabun, 1996.

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Mit Yassir Arafat 2001 vor einem Treffen im Elysee Palast in Paris.

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Chirac umarmt den früheren Presidenten Südafrikas, Nelson Mandela, im September 2002.

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Auch bei Kühen gibts keine Berührungsängste.

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Oft an seiner Seite: Ehefrau Bernadette, wie hier in St. Petersburg anlässlich des G8-Gipfels.

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Chirac trifft Papst Johannes Paul II. 1996 in Paris.

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Chirac als frisch gewählter Bürgermeister von Paris.

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Wem er hier zuwinkt? Nicolas Sarkozy. Das Verhältnis zwischen den beiden galt als zerrüttet, weil dieser offen auf eine eigene Präsidentschaftskandidatur 2007 hinarbeitete.

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Chirac zufrieden in seinem neuen Peugeot 604 1976.

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Mit Queen Elizabeth II. 2004

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Familie Chirach: Jacques, Bernadette und die Töchter Claude und Laurence bei einem Besuch in Rumänien 1975

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Fit überspringt er die Drehkreuze der Auber Zugstation 1980

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Mit Arafat in Ramallah 1996

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Premier Chirac schüttelt seinem Präsidenten Mitterand die Hand, 1987

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Chirac begrüßt den libanesischen Präsidenten Rafik Hariri in Paris.

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Mit den jungen Nicolas Sarkozy beim Abendessen 1981.

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Mit Mittarand bei einem Fußballspiel im Mai 1995.

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Triumph 1998: Frankreich wird Fußballweltmeister im Finale gegen Titelverteidiger Brasilien.

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Im Gespräch mit US-Präsident George W. Bush anlässlich des G-8-Gipfels in Georgia, USA.

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An der Seite seiner Frau Bernadette in Marokko 2003.

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Chirac äußert seinen Ärger über die Proteste in Jerusalem.

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In der Außenpolitik sah sich Chirac in der Tradition von Republikgründer Charles de Gaulle und vertrat den Kurs eines außenpolitisch unabhängigen Frankreichs, insbesondere auch im Verhältnis zu Washington.

Juncker "bewegt und am Boden zerstört"

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Verdienste des verstorbenen französischen Ex-Staatschef Jacques Chirac gewürdigt. Der Präsident verliere einen engen persönlichen Freund, sagte Junckers Sprecherin Mina Andreeva am Donnerstag in Brüssel. Er sei "bewegt und am Boden zerstört" durch die Nachricht.

"Der Präsident findet keine Worte, seine Trauer auszudrücken", sagte Andreeva. Chiracs politisches Erbe für Frankreich und Europa werde ewig Bestand haben. Der Kommissionschef habe gesagt, Chiracs Lebenswerk und "sein Vermächtnis für Frankreich und die Europäische Union" würden "auf ewig bei uns bleiben".

 

Kommentare (1)

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Cop42
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Viele Freunde

hatte er in Österreich wohl nicht, der Oberbefürworter der EU-Sanktionen gegen Österreich anno 2000.

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